Sabin Schulter – Azur: Wenn eine Diebin liebt

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Klappentext

Band 1 der Traumdieb-Dilogie

Jess ist die beste Traumdiebin des Landes und unter ihren Namen Azur fast zu einem Mythos aufgestiegen. Allerdings verabscheut sie das Stehlen und will lieber ein ganz normales Leben führen, wie jeder andere auch. Doch lässt Saphir, der Chef der Diebe, das nicht zu. Er hat sie in der Hand, entscheidet über ihr Leben und ihren Tod.
Jess hat das weitestgehend akzeptiert. Bis sie Cedric und seine Freunde Vincent, Julian und Leander kennenlernt. Die vier sind Behüter, die nur dafür zuständig sind, Traumdiebe zu fangen: also sie.
Doch die vier bieten ihr als Jess, nicht ahnend, dass sie eine Diebin ist, eine unvergleichliche Freundschaft an, die in ihr den Wunsch schürt, von der kriminellen Welt der Diebe fortzukommen. Vor allem als sie spürt, welche Anziehungskraft Cedric auf sie ausübt, zerbröckelt ihr altes Leben. Sie kann und will Cedric nicht entfliehen. Doch sie weiß ganz genau, dass sie kein Mitleid von ihm zu erwarten hat, wenn er herausfindet, dass sie eine Diebin ist.

Meine Meinung

Was wäre, wenn es da jemanden gäbe, der sich einfach an deinen Träumen bedient?

Jess ist Traumdiebin und zu einer Art Mythos aufgestiegen. Dabei verachtet sie das Stehlen und möchte lieber ganz normal sein. Doch der Chef der Diebe, Saphir, hat sie in der Hand und lässt es nicht zu. Cedric ist das ganze Gegenteil von ihr. Er behütet die Träume und fängt eben jene, wie Jess es ist.

Die Autorin hat die Entwicklung der Beziehung zwischen beiden Charakteren toll dargestellt. Wie sie sich langsam, beginnend durch eine Freundschaft, entwickelt, wobei Cedric und seine Freunde nicht ahnen, wer Jess wirklich ist. Der Wechsel zwischen Jess und Cedric hat mir gut gefallen.

Das Cover sticht besonders ins Auge und ist ausdrucksvoll. Durch den witzigen, lockeren Schreibstil möchte man nicht aufhören und liest immer weiter. Trotz, das Jess und Cedric im Vordergrund der Geschichte stehen, kommen die Nebencharaktere nicht zu kurz.

Jess‘ Charakter beeindruckte mich mit ihrem Facettenreichtum. Das schlechte Gewissen, dass sie immer wieder plagt, macht sie nur noch sympathischer. Cedric ist verantwortungsvoll, aber auch temperamentvoll.

Mit viel Spannung und Humor ist es nur zu empfehlen, Azur zu lesen.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Carmi

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