Interview mit Kira Minttu

Name: Kira Minttu

Wohnort: München

Geburtsjahr: An einem schönen Tag im Juni

Hauptberuflich: Autorin

Hobbies: Lesen, Comics, Musik, Filme gucken, meine wertvolle Zeit in den Weiten des Internets verdaddeln

Deine Werke:

Keep on Dreaming (Stay Tuned 1), Ink Rebels, Jugendbuch, Dezember 2016

Me, without Words (Stay Tuned 2), Ink Rebels, Jugendbuch, Mai 2017

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Hm … ich würde sagen, ich bin da einfach reingewachsen. Wie beinahe alle Autoren kann ich mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht geschrieben habe – meine erste Kurzgeschichte schrieb ich, da war ich zwölf (sie war unendlich traurig).
Die Idee zu „Keep on Dreaming“ entstand quasi über Nacht, und ich bin in solchen Sachen recht entschlossen: Ich setzte mich an den Rechner, tippte den ersten Satz (der sich danach nie wieder verändert hat, im Gegensatz zu etwa 70% vom Rest des Buches), und ab diesem Moment war es absolut und völlig um mich geschehen. Das Datum des ersten Satzes weiß ich sogar noch: 27. Juni 2014. 🙂

 

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ruhe. Meinen Rechner. Mehr eigentlich nicht. (Ich brauche nicht mal ein anständiges Schreibprogramm. :p )

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Aus meiner Umwelt, aus meinen Erfahrungen, aus Zeitungsberichten, Filmen, Märchen, aus Lebensgeschichten anderer Menschen, aus allem, was meine Sinne aufnehmen, drehen, wenden und weiterspinnen können.

 

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Wenn ich richtig in Fahrt bin – etwa drei bis vier Monate. Das Überarbeiten dauert allerdings wesentlich länger. Also, sehr, sehr viel länger. Extrem viel länger. :p

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Vernetzt euch. Baut Kontakte zu anderen Menschen auf, die das Schreiben so sehr lieben wie ihr selbst. Zum sich gegenseitig motivieren und auch zum Wiederaufrichten ist so etwas ungemein wertvoll.

Lest. Schaut euch an, was andere Autoren schreiben und geschrieben haben. Hört nie damit auf.

Fangt an. Wartet nicht auf den richtigen Moment, den gibt es ohnehin nicht.

 

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Einiges. Ich bin zu ungeduldig, rede mitunter, bevor ich nachdenke, und bin außerdem eine verflucht empfindliche Mimose, stets bereit, voller Selbstzweifel mit dem Kopf zu wackeln (dass ich hin und wieder allerdings auch überbordend von mir überzeugt sein kann, gleicht das recht hübsch wieder aus :p ).

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Sagen wir es so: Vor „Keep on Dreaming“ waren meine Ziele und Vorstellungen hinsichtlich meines Alltags und meiner Zukunft sehr, sehr breit gefächert. Mittlerweile ist es mehr ein Laserstrahl: Ich will genau das und nur das, und der Rest muss sich unterordnen. Heißt im Klartext: Abgesehen von meiner Familie hat alles andere es ziemlich schwer, prioritätenmäßig noch sehr weit nach oben zu kommen. Und ich liebe es. 🙂

 

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese viel und gerne und gebe mich dieser Tätigkeit sogar noch länger als meiner Schreiberei hin. 😀

Unerreicht sind für mich die Scheibenweltbücher von Terry Pratchett, den ich, nebenbei erwähnt, für einen der größten, klügsten und humorvollsten Autoren aller Zeiten halte.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Entweder gibt es einen dritten Band zur Stay Tuned Reihe (der wäre fertig), oder aber ich schiebe mal etwas anderes dazwischen (das wäre auch fertig), ODER ich überrasche mich selbst. 😀

 

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ich meine es zu wissen, ja, mitunter entwickelt sich aber beim Schreiben dann doch noch ein Sog in eine andere Richtung.

Ich würde gern dasselbe Assoziationsspiel mit dir machen, wie deine Protagonisten in deinem Debüt.

Farbe: Rot

Tier: Katze

Soundtrack: Die fabelhafte Welt der Amélie

Land: Schottland

Charaktereigenschaft: neugierig

Zeitalter: Gegenwart

Zukunft: offen

Zirkus: Trapez

Berühmte Persönlichkeit: Terry Pratchett

Ein Wunsch: Ich wünsche mir, dass die Trumps, Le Pens, Kim Jong-uns, Erdogans, Putins, Wilders‘ und wie sie alle heißen den Platz für Menschen räumen, die für Werte wie Frieden, Toleranz und ein soziales Miteinander stehen.

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