Kira Minttu – Me, without words

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Neuerscheinung!

Zuerst möchte ich mich bei Kira bedanken, dass sie so viel Vertrauen in uns hat und wir erneut eine Rezension für sie schreiben dürfen.

Klappentext

Es ist dieses Gefühl, verlorenzugehen. Es ist das Schweigen, das über allem liegt, es sind die unausgesprochenen Worte, die im Raum hängen und die Juli am liebsten herunterschlagen und ihren Eltern in die versteinerten Gesichter werfen würde. Es sind die Erwartungen, die sie hinter den Kerzen zu erkennen glaubt, die ihr Freund Levin angezündet hat, und es ist die Freundschaft zu ihrer besten Freundin, die an den Rändern auszufransen scheint. Es sind all diese Gründe, aus denen Juli mit dem Gedanken spielt, sich auf jemanden einzulassen, dessen Absichten sie nicht zu durchschauen vermag …

„Me, without Words“ ist der zweite Teil der Reihe „Stay Tuned“.
Die einzelnen Titel sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Meine Meinung

Cover und Klappentext haben mich gleich auf Anhieb angesprochen. Emotionen, die so schnell springen, das man selbst nicht mehr hinterher kommt. Gefühle, die so tief in den Keller sacken, das sie einen beinahe lähmen und man glaubt, ertrinken zu müssen. Schmerzen zu empfinden, die vorher nie da gewesen waren und mit denen man sich urplötzlich auseinandersetzen muss. Kurzum, es hat mich sehr berührt.

Julis Geschichte zu lesen, hat mich an eine Zeit erinnert, die kaum zu ertragen war. Es ist ihr schwer gefallen, all das, was in ihr vorgeht, in Worte zu fassen. Sie fühlt sich unverstanden von ihrem Freund Levin und ihre beste Freundin Katinka scheint sie vergessen zu haben. Dabei würde sie in dieser Situation ihre Freunde gerade am dringendsten brauchen. Jemand, der für sie da ist, der sie festhält, damit sie nicht untergeht in ihren ständig schwankenden Gefühlen. Doch keiner ist da und sie muss versuchen, allein damit klar zukommen, bis Marc auftaucht und sie in ihm denjenigen findet, der ihre Hand nimmt und sie nach oben zieht, damit sie endlich wieder Luft holen kann.

Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis, welches ihn droht zu zerfressen. Juli wird für ihn ebenso wichtig, wie Marc für sie. Zusammen müssen sie erst ein paar Hürden meistern, bevor es eine ernsthafte Chance geben kann.

Kira hat es genau auf den Punkt gebracht, die Emotionen so intensiv dargestellt, das man selbst plötzlich Juli war und sich am liebsten unter der Decke verkrochen hätte. Nach dem Motto: Wenn mich keiner sieht, geht es hoffentlich bald vorbei und ich muss es nicht länger ertragen. Trotz der emotionsgeladenen Story hat sie ihren lockeren Schreibstil beibehalten und mich wieder, das ein oder andere mal, zum Schmunzeln gebracht. Durch jedes Kapitel hat mich der Gedanke begleitet, was wohl als nächstes kommt, wie Juli mit allem umgehen wird und mich dazu verleitet, schnell weiter zu lesen.

Ich freue mich immer, wenn Autoren auch Themen aufgreifen, die nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen darstellen. Natürlich liest man gern, wie schön doch alles sein könnte und taucht damit in eine andere Welt ab, aber das trifft eben nicht immer zu. Daher hab ich mich sehr gefreut, diese Geschichte lesen zu dürfen.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine

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