Interview mit Josie Charles

Name: Josie Charles (ein Pseudonym, aber mein echter Name bleibt lieber geheim)
Wohnort: im schönen Ruhrgebiet – ja, ich mag es hier
Geburtsjahr: 1985

Hauptberuflich: Autorin
Hobbies: Schreiben, lesen, Kino, Freunde, reisen … manchmal auch basteln, backen und kochen
Deine Werke: Love hits harder 1 & 2, Das Gegenteil von Romeo, Ich liebe dich lieber nicht, Blackwell – kein Wintermärchen, Denkst du gestern noch an mich?, Tief wie das Meer, Endlos wie das Meer, Wild wie das Meer


Wie bist du zum Schreiben gekommen? Was hat dich dazu inspiriert?
Ich habe schon immer geschrieben und mir Geschichten ausgedacht. Schon als kleines Mädchen. Mein erster Liebesroman ist allerdings im Jahr 2015 erschienen.


Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.
Musik und bestenfalls auch noch Sonne. Und Kaffee oder Cola wäre auch super. Manchmal brauche ich auch ganz viel Nervennahrung in Form von Schokolade – wenn Szenen mal wieder ganz besonders aufregend zu schreiben sind.


Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher? Alles Fiktion oder doch ein Fünkchen Realität?
Ich bin eine Tagträumerin und „sehe“ meine Protas manchmal vor mir. So zum Beispiel Jesse Cain, der sexy Surfer aus „Tief wie das Meer“, der vor meinen Augen aus den Wellen stieg. Meine Hauptcharaktere sind meist Hirngespinste, aber die Nebendarsteller … Da gucke ich mir schon was bei den Leuten aus meinem Umfeld ab


Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Das ist ganz unterschiedlich. Bei manchen Geschichten ist man nie richtig zufrieden, muss sie aber irgendwann einfach aus der Hand geben. In der Regel dauert es aber so ca. 3-4 Monate, würde ich sagen.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Dass sie mit Leidenschaft schreiben sollen – dann findet sich der Rest schon von allein.

Du schreibst schon immer, hast dein Debüt aber erst 2015 gehabt, warum?
Ich glaube, mir fehlte vorher einfach der Mut, einen Liebesroman zu veröffentlichen …


Wenn dir ein junger Autor sein Manuskript in die Hand drückt und dich nach deiner Meinung dazu fragt, würdest du es lesen?
Wenn ich Zeit habe, auf jeden Fall. Im Moment habe ich allerdings immer weniger Zeit und falle abends ins Bett, ohne auch nur eine Seite gelesen zu haben. Ich würde dem Autor dann eher sagen, dass er sich bei Problemen an mich wenden kann, dass ich zum Lesen aber im Moment gar nicht komme


Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?
Sehr. Es dreht sich alles nur noch darum. Ich hänge in Gedanken ständig bei meinen Protagonisten und dank des Smartphones bin ich auch ständig im Leserkontakt – was total toll ist


Du liest auch, wenn es die Zeit zulässt. Hast du ein Favouritenbuch und warum?
Da ich schon ewig lange nicht mehr zum Lesen gekommen ist, habe ich noch das gleiche Lieblingsbuch wie vor einem Jahr: Verliebt in einen Ritter von meiner lieben Kollegin Dana Graham. Es geht da um Zeitreise und ich fand es einfach total schön und stimmungsvoll geschrieben.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Eine ganze Menge, was wahrscheinlich auch meinen aktuellen Zeitmangel zu verschulden hat. Ein vierter und abschließender Teil bei der Squad – also bei Dave. Es wird der vierte Teil der Orange-County-Reihe, dann habe ich erstmal mit dem Surfer-Thema abgeschlossen. Erstmal … Dann schreibe ich gerade parallel dazu an einer Idee, die mir spontan kam und von der ich gespannt bin, wo sie mich noch hinführt. Ein weiterer Roman in einem ganz neuen Setting ist geplant, aber dazu verrate ich noch nicht mehr. Außerdem wollte ich mich gerne mal im Erotikbereich mit einer Novelle versuchen – ein Selbstexperiment also. Uuund es steht noch ein Gemeinschaftsprojekt mit zwei superlieben Kolleginnen an. Ich habe mir viel vorgenommen, mache mir da aber keinen Stress. Mir ist es wichtiger, dass die Bücher gut werden, statt am Fließband zu produzieren. Welche Geschichten am Ende erscheinen, steht also noch in den Sternen.


Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Nööö, nicht immer. Bei dem Buch, an dem ich parallel zu Daves Story schreibe, weiß ich noch gar nicht viel. Aber es geht mir so leicht von der Hand, dass ich es gerade einfach schreiben muss.


Wieso hast du dich für ein Pseudonym entschieden?
So wie viele andere möchte ich mich und meine Privatsphäre schützen. Außerdem finde ich ein Pseudonym toll, da du dich damit gut von anderen Genres abgrenzen kannst. Ich hatte überlegt, auch für den Erotikroman einen anderen Decknamen zu verwenden …

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