Christelle Zaurrini – Forbidden Desire: Amy&Sean

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Klappentext

»Ich bin hier nicht der Böse. Ich bin der Gute mit den verbotenen Absichten« Auf den ersten Blick scheint Amys Leben perfekt: Ein charmanter Mann, eine Villa am Strand und eine Hilfsorganisation, die sie selbst auf die Beine gestellt hat. Auf den zweiten erkennt man, dass all das nur Fassade ist. Erst als Sean in ihr Leben tritt, spürt sie erstmals wieder das Glück, das sie vor so vielen Jahren verlassen hat. Und doch holt sie ihre Vergangenheit immer wieder ein. Eine Geschichte über eine verbotene Liebe, die versucht, das Unüberwindbare zu durchbrechen.

Meine Meinung

Zitat: „Es ist egal, was passiert. Es ist egal, wie Scheiße einem alles vorkommt: Es wird immer einen neuen Tag geben. Wir werden jeden Tag die Chance haben, etwas zu verändern.“

Es ist schon ein Stück her, dass ich ein so emotionales Buch gelesen habe. So viele Höhen und noch viel mehr Tiefen. Ernste Themen, die nebenbei, aber dennoch sehr wichtig sind, angesprochen werden. Es gab Momente, in denen ich Amy gern geschüttelt hätte, aber dann wieder so gut verstehen konnte, was in ihr vorgeht. Es gab Situationen, wo ich Sean gern eine geklatscht hätte, aber auch ihn im Nachhinein verstand.

Amy sitzt in ihrem goldenen Käfig und anstatt sie von ihrem Mann auf Händen getragen wird, behandelt er sie wie ein kleines Kind. Er weiß genau, was er tun und sagen muss, dass sie sich schlecht und schuldig für etwas fühlt, woran sie keine Schuld trägt, sondern das Leben … von mir aus auch das Schicksal.

Sean ist ein Freigeist, lebt sein Leben so wie er es gerne möchte, und das obwohl seine Mutter ihm alles ermöglichen könnte. Er besitzt eine Surfschule, verdient damit sein eigenes Geld und zieht sein Ding durch. Doch als er Amy begegnet, verändert das schlagartig sein ganzes Leben, seine komplette Denkweise, einfach alles.

Die beiden Protagonisten sind wundervoll ausgearbeitete Menschen, mit sehr viel Gefühl und noch mehr starken Charakterzügen. Wie sich beide verändern im Laufe der Geschichte, hat mich sehr berührt. Auch die Geschichte von Amys Vergangenheit ist, trotz der Traurigkeit dahinter, schön anzusehen. Die Nebencharaktere spielen ebenso eine wichtige Rolle und tauchen immer im richtigen Moment auf.

Christelles Schreibstil ist flüssig, sodass man immer weiterlesen will und irgendwie auch muss. Dass sie solche wichtigen Themen eingebaut hat, fand ich toll. Sie hat ein ausgesprochen feines Händchen dafür, eine Situation so darzustellen, dass man das Gefühl hat, daneben zu stehen.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine

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