Kat Latham – London Legends: Spiel oder Liebe?

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Klappentext

Heiße Rugbyspieler, toughe Heldinnen

Ash Trenton traut seinen Augen nicht, als plötzlich seine Jugendliebe Camila Morales vor seiner Tür auftaucht. Achtzehn Jahre ist es her, dass die beiden sich zum letzten Mal gegenüberstanden, achtzehn Jahre, seit Ash sich für seine Rugbykarriere entschied und Camila das Herz brach. Diese leitet inzwischen ein Camp für schwererziehbare Jugendliche in Californen und braucht nun dringend Ashs Hilfe: Ihre Einrichtung steht vor dem Ruin und kann nur gerettet werden, wenn ihre Kids den ersten Platz in einem landesweiten Turnier gewinnen. Und wer könnte sie besser coachen als einer der erfolgreichsten Rugbyspieler, die England je gesehen hat? Auch wenn Ash sich sein Leben nach dem Profisport eigentlich anders vorgestellt hat, kann er zu seiner ersten und einzigen großen Liebe nicht Nein sagen und fährt auf das Camp. Je mehr Zeit er dort verbringt, desto heftiger spürt er, wie die alten Gefühle für Camila wieder an die Oberfläche brodeln. Bald kommen die beiden sich näher. Doch dann erhält Ash ein Angebot für seinen Traumjob, und er muss sich erneut zwischen seiner Karriere und zwischen Camila entscheiden …

Meine Meinung

Zitat: „Sie hatte sich so lange an ihren Zorn geklammert , dass er in sie hineingesickert war und sich in ihr ausgebreitet hatte, bis er jeden Bereich ihres Lebens besudelt hatte. Es war Zeit für einen sauberen Neuanfang.“

Was macht man, wenn man seiner Jugendliebe gegenüber steht, deren Hilfe man benötigt, aber vor knapp 20 Jahren so tief von demjenigen verletzt wurde, das es immer noch weh tut? Ganz klar: Man haut ihm ordentlich eine rein! Das hat Camila jedenfalls gemacht, als sie vor Ash stand. Die beiden haben eine Vergangenheit, von der der eine mehr weiß wie der andere.

Ash begibt sich, nach einer langen Rugby-Laufbahn, in den Ruhstand – zumindest was das aktive Spielen betrifft. Als ihm seine Jugendliebe bei seiner Abschiedsfeier begegnet, weiß er nicht so recht, ob er sich freuen oder wütend sein soll. Für ihn beginnt eine aufregende Zeit in Kalifornien, denn Camila bittet ihn um Hilfe. Sie ist geprägt von ihrer Vergangenheit und versucht das Erbe ihres Vaters zu retten.

Mit einem flüssigen Schreibstil, Witz und trockenem Humor prallen hier zwei Welten aufeinander. Der Engländer mit den halbwegs guten Manieren – außer er vergisst sie kurz mal, wenn er ihr in die Augen sieht – und die Kalifornierin mit dem losen Mundwerk, welches ihn fasziniert. Die Schreibweise ist in der dritten Person, was mich zeitweise etwas verwirrt hat.

🌟🌟🌟🌟

Eure Nine

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