Aurora Rose Reynolds – Until You: July

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Klappentext

Der Biker Wes Silver, dem sein Ruf als Bad Boy vorauseilt, genießt seine Freiheit in vollen Zügen – bis ihm July Mayson bei der ersten Begegnung wortwörtlich den Boden unter den Füßen wegreißt. Die quirlige Blondine stellt seine Welt in einem Atemzug auf den Kopf, und je mehr Zeit er mit ihr verbringt, desto stärker wird sein Wunsch, sie zu der seinen zu machen.

Alles, was nun noch getan werden muss, ist ihren Vater Asher Mayson ebenfalls davon zu überzeugen, dass July und Wes zusammengehören …

Meine Meinung 

July und Wes ziehen sich gegenseitig magisch an. Der Ex-Seals betreibt mit seinen „Brüdern“ eine Werkstatt, aber nicht nur das … July ist Tierärztin aus Leidenschaft.

Beide Protagonisten sind auf ihre Weise besonders. Beide lieben es Motorrad zu fahren. Und beide haben einen Sturkopf … aber irgendwann gibt der Klügere nach.

Wes ist der Typ Mann, den sich Frau nur wünschen kann. Leidenschaftlicher Liebhaber … Beschützer … gefühlvoller Freund. Von allem ein bisschen. Aber er kann auch anders. Reizt man ihn, wird er zum Tier. Verarscht man ihn, bekommt man es mit seiner geballten Wut zu tun.

July ist die sanfte Seele, die allen Tieren helfen will und sich aufopfert für jedes einzelne. Als vor ihrer Praxis immer wieder halbtote Hunde auftauchen, will sie herausfinden, woher diese kommen. Ihre Freundin Kayan steht ihr tapfer zur Seite.

Hinter die Lovestory hat Aurora ein Thema gepackt, dass mir Gänsehaut beschert. Ihre Charaktere sind authentisch und ihr Schreibstil ist flüssig. Erotische Elemente kommen an den richtigen Stellen.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine 

Interview mit Nicole Schuhmacher

 

Name: Nicole Schuhmacher

Wohnort: Eine kleine Stadt in Ostsachsen

Geburtsjahr: 1987

Hauptberuflich: Bin ich in der »Kreativabteilung« eines Onlineshops tätig

Hobbies: Filme und Serien schauen, Playstation zocken, Cosplay, Fanfiktion, Musical, unnütze pinkfarbene Sachen, Meerjungfrauen, Zombiefilme, tagträumen, meine Disney-Sammlung erweitern, mit meiner vierbeinigen Mitbewohnerin bei Wind und Wetter spazieren gehen, und lesen natürlich 🙂

Deine Werke: »Jägerseele« ist mein Debütroman *.*

Cover

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben habe ich in der Schulzeit gefunden. Ich muss 14 oder 15 gewesen sein, als ich die Welt der Fanfiktion für mich entdeckte (Fanfiktion sind Geschichten, die von Fans über ein bereits existierendes Fandom erstellt werden, welche die Protagonisten und/oder die Welt dieses Werkes in einer neuen, fortgeführten oder alternativen Handlung darstellen). Dieses Hobby habe ich über Jahre exzessiv und mehr oder weniger erfolgreich ausgeübt, bis ich das Fanfiktion-Autorendasein letztes Jahr erst einmal schweren Herzens auf Eis gelegt habe, um mich endlich auch eigenen Sachen widmen zu können.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ruhe. Es ist mir völlig egal, wie ich schreibe (am Rechner, in ein Notizbuch, Notiz im Smartphone), aber ich brauche Ruhe! Leise Musik oder ein kaum hörbarer Fernseher ist völlig in Ordnung, aber ich könnte nie in einem belebten Kaffee etc. etwas Anständiges verfassen.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?
Ich lasse mich vor allem durch Fanarts und Fotografien inspirieren, Musik spielt auch eine große Rolle, sowie Mythen, Sagen, Legenden und Märchen. Ich versuche, immer etwas Fantastisches einzubringen, denn beim Schreiben eines »normalen« Liebesromans oder Ähnlichem, würde ich wahrscheinlich vor Langeweile zergehen. Heißt aber nicht, dass ich dieses Genre selbst nicht gern lese 😉

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»Ich kenne dich«, sagt Miller leise und mit zusammengekniffenen Augen. Ist der blöd? Natürlich kennt er mich. Er hat mich ja auch angerufen, oder etwa nicht? »Du bist doch die Olle, die das Rathaus in die Luft gejagt hat.«
Ich beiße mir auf die Innenseite meiner Unterlippe und greife das Lenkrad fester.
»Nein«, lüge ich ohne rot zu werden. »Da müssen Sie mich verwechseln.«
»Doch«, beharrt Miller weiter und rückt auf seinem Platz erneut so weit nach vorn wie es ihm möglich ist. Dabei tropft seine blutende Nase meinen Beifahrersitz voll. Widerlich. »Du bist das Flittchen, dass auch Barny eingebuchtet hat. Ki–, Ku–, Ka–, Karlusl? Karleeisl? Karlaillse!«
»Carlisle«, korrigiere ich den blutenden Drogendealer. »Das S ist stumm. Und ich buchte überhaupt niemanden ein. Dafür ist immer noch die Polizei zuständig.«
»Hinterhältige Fo–«
»Zügeln Sie Ihre Ausdrucksweise, oder ich werde wirklich handgreiflich!« rufe ich ihm zu. Wie weit ist es eigentlich noch bis zu diesem beschissenen Revier? Und was stinkt hier eigentlich so? Ich lasse das Fenster ein Stück nach unten und atme die kühler werdende Abendluft ein, während diese mit meinem offenen Haar spielt, welches mich am Hals kitzelt.
»Was ist das überhaupt?«, spuckt Miller aus, lacht dann laut auf und ich kann seinen Blick auf meinem selbst gebastelten Rückspiegelschmuck förmlich spüren.
»Ein angebissener Apfel« erkläre ich mich aus einer Laune heraus und kann das rettende Revier an der Ecke St. Louis Street bereits sehen. Ich trete ein wenig mehr auf das Gaspedal und der Honda beschleunigt merklich. »Aus Filz.« Auf meine Affinität zu alten Kindermärchen gehe ich an dieser Stelle lieber nicht weiter ein.
»Hat den eine Zweijährige gebastelt?«, prustet Miller wieder los, doch ich gehe auch darauf nicht ein. »Das könnte selbst mein Großonkel Phil besser, und der hat nur noch einen Arm und zwei Finger.«
Ich seufze leidend, als ein SUV vor uns einschert und ich das Fahrzeug abbremsen muss. Somit verpassen wir die Grünphase der nächsten Ampel und ich bin Millers geistigen Ergüssen ein paar quälende Sekunden länger ausgeliefert.
»Halten Sie den Mund, oder Sie verbringen die restliche Fahrt im Kofferraum«, drohe ich, obwohl ich weiß, dass ich dieses Unterfangen nur schlecht in die Tat würde umsetzen können.
»Das will ich sehen, Püppchen«, meint Miller, droht fortführend mit seinem Anwalt und meint dann plötzlich: »Ich muss mal.«
»Wir sind gleich da«, sage ich zerknirscht und hämmere den Gang rein.
»Ich muss aber jetzt«, schreit Miller los und ich könnte schwören, dass das Innere des Wagens vom bösen Blitzen in seinen Augen kurz taghell erleuchtet ist. »Ich kann es nicht mehr halten.«
»Unterstehen Sie sich!«, schreie auch ich und verreiße kurz das Lenkrad, als ich sein Vorhaben durchschaue und hektisch mit dem Arm wedele. »Aufhören! Sofort!«
Wir holpern über einen Bordstein und Miller stöhnt erleichtert auf. Mit einem Mal riecht es im gesamten Wagen streng nach Zwiebelsuppe.
»Zu spät«, meint er gelassen und lehnt sich zufrieden zurück. »Ich lasse es schon laufen. Wussten Sie nicht, dass ich eine Blasenschwäche habe? In Stresssituationen habe ich mich nicht mehr unter Kontrolle.« Meine Zähne knirschen, als ich endlich auf den freien Bereich des Präsidiums rase und vor der kurzen Treppe zum Eingang des Gebäudes stehen bleibe. Von Otis‘ Empfangskomitee ist keine Spur zu sehen. Toll! »Heute habe ich zusätzlich noch böse Darmprobleme«, fügt Miller hinzu und seine Handschellen rascheln, als er versucht weiter in den Fußraum zu rutschen.
»Sie perverser Pisser!«, rufe ich völlig außer mir und versuche irgendwie auf den Rücksitz zu gelangen, um Miller von seinem Vorhaben abzuhalten. Die Luft wird aus meinen Lungen gepresst, als mein Gurt mich davon abhält. Ein lauter Furz ertönt und Miller verzieht das Gesicht in heldenhafter Anstrengung. Ohne weiter nachzudenken, greife ich nach meiner Tasche und schleudere sie in Richtung Rücksitz, wo sie den furzenden Fiesling mit einem unschönen Klong am Kopf trifft. Miller sackt zum zweiten Mal am heutigen Abend in sich zusammen und Stille erfüllt das Wageninnere.

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Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Zufrieden bin ich, glaub ich, nie xD Es gibt einfach immer etwas, was einem auffällt und was man hätte besser machen können, aber irgendwann ist sie eben da, die böse Deadline 😉
»Jägerseele« habe ich tatsächlich im Jahr 2012 begonnen, dann Ewigkeiten nicht mehr daran geschrieben und die Arbeit schließlich Anfang/Mitte diesen Jahres wieder aufgenommen. Wenn man einmal am Ball ist, geht dann alles auch »ganz fix« 😉 Aber so pauschal kann man das gar nicht sagen. Die oben angesprochenen Fanfiktion zum Beispiel ziehen sich zum Teil über Jahre hinweg, das sie immer kapitelweise veröffentlicht werden. Es dauert eben immer solange, bis es fertig ist =)

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Da ich selber so ein junger Autor bin, wage ich es gar nicht irgendwem Ratschläge zu erteilen ^//^ Aber ein Tipp ist denke ich nie verkehrt: Niemals aufgeben! Glaubt an euch, eure Geschichten und seid so willensstark, dass ihr den angefangenen Weg auch bis ans Ende geht.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?
Oh, ja. Um ehrlich zu sein, gibt es da sogar ganz viele Dinge xD Ich bin launisch, manchmal chaotisch, zu sensibel für diese Welt, ein stilles Wasser, und was mich vor allem beim Verfassen einer Geschichte am meisten belastet: viel zu ungeduldig. Ich will immer alles gleichzeitig machen (Schreiben, Covergestaltung, das eBook muss ja auch erstellt werden. Und wie ist das eigentlich mit den Illustrationen? Lohnt es sich schon, mit der Formatierung anzufangen? Welche Goodies wird es geben? Wann soll es erscheinen? Soll ich meine Seele an den Teufel verschachern, um das alles just in time hinzubekommen?) und am liebsten sofort! Wirklich schrecklich xD

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»Hey, Blitzbirne«, sage ich und lehne mich nach vorn, um mit dem Fahrer zu sprechen. »Wir sind hier nicht bei einem Stock-Car-Rennen!«
Zur Bestätigung fährt Ted gleich noch ein paar Meilen pro Stunde schneller und ich lasse mich in meinen Sitz zurückfallen und kontrolliere noch einmal den Sitz meines Sicherheitsgurtes. Coleman lacht leise, oder wie ich finde gehässig.
»Bevor wir heute Nacht sterben, weil Teddy den Wagen um einen Brückenpfeiler wickelt«, beginne ich und finde es erstaunlich, dass wir bereits im Central Business District sind. Am Ende der Perdido Street erstreckt sich bereits der One Shell Square, ein Wolkenkratzer, der mit seinen über zweihundert Höhenmetern das höchste Gebäude der Stadt und auch des Staates Louisiana ist. »Verraten Sie mir noch kurz, in welcher dringenden Angelegenheit Sie mich sprechen wollten?«
Ich sehe zu Coleman und er lächelt mich an, wobei das Lächeln jedoch nicht seine Augen erreicht.
»Nein«, sagt er schlicht. »Aber keine Angst, wir sind schon da.«
Ich und Angst, denke ich noch, bevor der Wagen direkt vor dem einundfünfzig Stockwerke hohem Gebäude hält und Coleman die Tür auf seiner Seite aufreißt, ohne zu warten, dass jemand ihm diese aufhält.
Langsam schicke ich mich an ihm zu folgen. Wir wollen ja keine Hektik verbreiten. Nach endlosen Sekunden löse ich endlich den Verschluss des Sicherheitsgurtes. Wenn ich mich dabei noch langsamer bewegt hätte, wäre die Zeit rückwärts gelaufen. Jemand öffnet die Tür, ich schwinge meine Beine auf den nassen Asphalt – komisch, hier muss es geregnet haben – und befördere mich mitsamt meiner Tasche in eine aufrechte Position, um Coleman gegenüber zu stehen, der noch die Fahrzeugtür mit einer Hand offen hält.
»Danke«, nuschele ich überrascht und umrunde das Fahrzeug, um kurze Zeit später unschlüssig vor dem Wolkenkratzer zu stehen, während verkleidete Gestalten durch die Straßen ziehen und Halloweenstreiche spielen. Ich denke sehnsüchtig an mein verwaistes Rotweinglas auf dem Badewannenrand und sehe – [der Rest ist unleserlich und wird ab 31. Oktober 2017 als Print-Ausgabe und Ebook verfügbar sein ;)]

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Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?
Erst einmal: Nur zum Positiven. Man begegnet (oftmals ja auch nur in der Anonymität des Internets) so vielen lieben Menschen, die sich Zeit nehmen und sich tatsächlich intensiv mit den Werken anderer befassen, Kommentare schreiben, Rezensionen verfassen, oder dir einfach nur mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich habe diese – ich nenne es jetzt einfach mal so – Bücher Community bisher nur als hilfsbereit, ehrlich und unglaublich aufgeschlossen erlebt. Das »echte« Leben, hat sich eigentlich nicht verändert, nur dass ich um Himmels willen mein  Notizbuch nicht vergessen darf, egal wohin ich gehe 🙂

Liest du selbst? Hast du ein Favourite Book und warum?
Ja, ich lese sogar sehr gerne, habe aber leider viel zu wenig Zeit dazu 😦
Am liebsten (aber nicht ausschließlich) lese ich Fantasy, aber auch Dystopien, historiche Romane der Regency-Epoche, Sci-fi, Horror und Thriller. Mein absoluter Fantasy-Held zum Beispiel ist Bernhard Hennen! *.* Seine Welten und Charaktere haben so viel Tiefe, da zieht es einem die Schuhe aus! ❤ Auf ein einziges Buch festlegen kann ich mich aber definitiv nicht.


Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Es wird definitiv eine Fortsetzung von »Jägerseele« geben. Das wird mein nächstes Projekt werden. Dann schwirrt mir eine High-Fantasy-Idee im Kopf herum, aber auch Dystopie, Steampunk und Sci-fi würde mich sehr reizen… es bleibt, denke ich, spannend ^.^

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Mit mir zufrieden, fahre ich die Loyola Avenue in Richtung Süden. Trotz meiner wachsenden Kopfschmerzen, trommele ich fröhlich mit den Fingern im Takt eines aktuellen Hits im Radio auf das Lenkrad und summe leicht mit.
An der Ecke Girod Street, passiere ich einen am Grünstreifen stehenden Streifenwagen, welcher mir fast augenblicklich mit kurz aufheulender Sirene folgt und auch seinen Lichtbalken aufleuchten lässt.
Meine gute Laune verfliegt nur ein bisschen, da ich mir absolut keiner Schuld bewusst bin. Diesmal bin ich definitiv nicht zu schnell unterwegs.
Ich fahre noch ein paar Meter, setze den Blinker und biege brav auf den Parkplatz des Current Watermark, unweit des Mercedes-Benz Superdomes, wo heute Abend ein Konzert stattzufinden scheint, weil jeder Parkplatz im Umkreis von drei Kilometern besetzt ist. Auch das unterschwellige Dröhnen, welches durch die halbe Stadt donnert, könnte allerdings ein Indiz für Marilyn Manson sein.
Ich bleibe halb in der Einfahrt des Parkplatzes stehen und der Streifenwagen setzt sich hinter mich, Flucht unmöglich. Ich lasse das Fenster auf der Fahrerseite herunter und stelle den Motor ab. Sofort schallt der eingängige Rhythmus von »Sweet Dreams« an meine Ohren, als der Police Officer aus seinem Wagen steigt und seine Taschenlampe mich blendet. Ich überlege bereits, wann ich zuletzt meine Fahrzeugpapiere gebraucht habe und sehe mich schon breitbeinig vor der Motorhaube stehen, als eine vertraute Stimme meinen Namen sagt.
»Guten Abend, Miss Carlisle.«
Ich blinzele ein paar Mal, um die Lichtpunkte auf meiner Netzhaut loszuwerden und sehe zu dem jungen Mann empor, der mich so nett begrüßt.
»Officer Blake, guten Abend«, erwidere ich gut erzogen und lächele neutral.
»Sie wissen, dass Sie mit kaputtem Rücklicht unterwegs sind?«, fragt er und leuchtet das Innere meines Wagens aus, ganz der pflichtbewusste Gesetzeshüter. »Das Nummernschild ist auch nicht beleuchtet.«
»Tatsächlich?«, bin ich ehrlich überrascht. »Das werde ich natürlich schnellstmöglich wieder in Ordnung bringen. Danke für den Hinweis.«
Officer Blake nickt und ich merke, dass er sich nur schwer davon abhalten kann, das Fahrzeug kontrollierend zu umrunden.
»Wie ich rieche, waren Sie schon bei Vince«, sagt er schließlich mit einem Schmunzeln.
»Oh, ja«, stoße ich erleichtert aus. »Für diesen Tipp bin ich Ihnen echt etwas schuldig.«
»Vielleicht komme ich sogar darauf zurück«, sagt Blake zweideutig und ich muss verwirrt blinzeln. Der Beamte leuchtet auf meinen Rücksitz und pfeift anerkennend. »Ich will lieber gar nicht wissen, was Sie mit dem Schwert vorhaben.«
Schwert?
Überprüfend drehe ich mich im Fahrersitz um und erspähe Danials Katana, welches noch immer auf der Rückbank liegt.
»Oh, ja, das hatte ich schon ganz vergessen. Das gehört einem Freund. Er hat es letztens vergessen.«
Blake hört mir schon gar nicht mehr zu, da er nun auf die Voodoo-Puppen in meiner Handtasche auf dem Beifahrersitz leuchtet. Sein Blick huscht in mein Gesicht und ich versuche, einen unschuldigen Eindruck zu vermitteln.
»Ich denke, es ist das Beste, wenn Sie jetzt einfach weiterfahren«, sagt er leise lächelnd. »Bevor ich Sie noch festnehmen muss.«
»Alles klar«, gebe ich schnell zu verstehen. »Aber wollen Sie nicht noch meine Papiere sehen?« Ich frage nur, weil mir tatsächlich eingefallen ist, wo ich sie zuletzt gesehen habe. Irgendwo im hinteren Seitenfach.
»Nein, nein. Ist schon gut«, sagt Blake abwinkend und befestigt die Taschenlampe wieder an seinem Gürtel. »Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.«
Blake fasst sich zur Verabschiedung an die Mütze und ich wünsche ihm eine ereignislose Schicht, welches er mit einem Kopfnicken quittiert, bevor er wieder in den Streifenwagen steigt und mit erneutem kurzen Aufheulen der Sirene auf die Loyola Avenue einbiegt.

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Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Nicht immer. Oft ergibt es sich erst im Verlauf der Schreibphase. So war es übrigens auch bei »Jägerseele«. Ob ich schon einen Plan habe, ob und wie die Geschichte um Tess ein Ende findet? Das verrate ich nicht 😉

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe – Pink! (Das war logisch xD)

Tier – Löwe (Seit »Der König der Löwen« meine Lieblingstiere ^//^)

Land – England

Charaktereigenschaft – kreativ

Berühmte Persönlichkeit – Ryan Gosling (Ryan Gosling?!?!? Keine Ahnung wieso, aber er war tatsächlich mein erster Gedanke xD)

Zitat – Das Herz, eines meiner Lieblingszitate/-gedichte von Stephen Crane:


»In der Wüste
Sah ich ein Geschöpf, nackt, bestialisch,
Welches, am Boden kauernd,
Sein Herz in Händen hielt
Und davon aß.

Ich sagte, ›Ist es gut, Freund?‹
›Es ist bitter-bitter‹, antwortete er;
›Aber ich mag es,
Weil es bitter ist,
Und weil es mein Herz ist.‹«

Katherine Collins – Ein Schotte zu viel: Eine Hochzeit in den Highlands

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Klappentext

Highland-Games der Liebe …
Ein schweigsamer Schotte und eine ehrgeizige Hochzeitsplanerin

Über Ein Schotte zu viel
Sina hat es nicht leicht: Als Weddingplanerin richtet sie die Hochzeit ihrer besten Freundin Liny in den schottischen Highlands aus – komplett mit schottischen Wettkämpfen, Kilts und Schafen. Doch ihr Ruf und ihr ehrgeiziger Plan, sich selbständig zu machen, um ihrem Ex und cholerischen Chef bei der Agentur zu entkommen, stehen aufgrund einer Reihe von Pannen und mysteriösen Unfällen auf der Kippe. Auch ihr Tischpartner Islay Campbell erweist sich als äußerst ungalanter Begleiter und harte Nuss. Keine Chance, dass Sina mit ihm als Partner bei den Highland Games das Preisgeld gewinnt, so schlecht wie die beiden miteinander auskommen. Sollte Sina sich doch lieber für den charmanten, wenn auch aufdringlichen Ian McDermitt, dem Duke of Skye, entscheiden? Wenn da nicht immer dieses leise Kribbeln wäre, jedes Mal wenn sie in Islays Nähe ist – und bei den Highland Games muss man ganz schön auf Tuchfühlung …

Meine Meinung 

Wie feiern die Schotten ihre Hochzeit? Tagelang … mit ständigen Änderungen … und barfuß. Sina ist die beste Freundin der Braut und gleichzeitig für die Festlichkeiten zuständig, aber die Pläne werden immer wieder durchkreuzt. Ob es der Trauzeuge Islay ist, der eingesaut erscheint oder Bräutigam und Braut kurz vor der Hochzeit abhauen wollen. Noch dazu kommt dessen Bruder ihr neuerdings viel zu nah. Ihr Boss ist auch kein guter Zeitgenosse und letztendlich verliert sie ihren Job. Dabei hatte sie doch einen Plan.

In wenigen Tagen passiert recht viel und man kommt kaum hinterher bei so vielen Ereignissen. Sina kämpft sich als Weddingplanerin durch die Hochzeit ihrer besten Freundin, wofür sie auch gleichzeitig Trauzeugin ist. Sie ist eine sympathische Person, dessen aufgezwungener Tisch- und Spielepartner Islay ist und scheinbar kein angenehmer Gesprächspartner. Er grummelt, spricht wohl absichtlich gälisch und hinterlässt damit ein paar offene Fragen.

Auch gibt es ein paar Erzählstränge, die scheinbar nicht abgeschlossen wurden, denn ich war immer ein bisschen verwirrt. Für mich ist es eine aufregende, aber unrunde Geschichte, bei der nicht alles an Potenzial ausgeschöpft wurde. Der Schreibstil ist angenehm, wenn auch zeitweise etwas zäh. Dennoch hat mir die Geschichte im Ganzen gut gefallen.

🌟🌟🌟

Eure Nine 

Lia Bergman – Eisblaue Versuchung

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Klappentext

 

Prickelnde Liebesgeschichte mit Herzklopfengarantie – Jetzt inklusive sexy Fotos!
Secret Desires – Die erotische Roman-Reihe

Über Eisblaue Versuchung
Nach dem Studienabschluss tritt Julia eine Stelle als Au Pair in Schottland an. Doch sie staunt nicht schlecht, als sie ihren neuen Arbeitsplatz sieht: Dewberry Hall, das Anwesen des schwerreichen Hotelerben Isaac Carlyle, dessen Tochter Edie Julia betreuen soll. Der attraktive Hotelier hat in der Vergangenheit vor allem durch sein ausschweifendes Jetset-Leben Schlagzeilen gemacht und der Verstand rät Julia deutlich, Abstand zu wahren. Wenn da bloß nicht diese unglaublichen eisblauen Augen wären …
Entgegen ihrer Vorsätze lässt Julia sich auf ein aufregendes erotisches Abenteuer mit Isaac ein. Doch bald kommen ihr Zweifel: warum darf Edies Mutter nicht erwähnt werden? Und welche Rolle spielte Isaac bei deren rätselhaftem Verschwinden?

Meine Meinung

Ein Jahr in Schottland als Au-Pair – eine leichte Aufgabe, denkt sich Julia. Mit der Tochter des Hausherrn kommt sie auf Anhieb super zurecht. Sie soll dafür sorgen, dass das kleine Mädchen Edie die deutsche Sprache nicht verlernt, die sie von ihrer Mutter hat.

Julia ist engagiert und scheut sich nicht, ihren Mund aufzumachen, wenn ihr etwas nicht passt. Edie schließt sie sofort in ihr Herz und redet offen und ehrlich mit ihr, was ihrem Boss, dem Vater der Kleinen, nicht immer zusagt – vor allem wenn es um das Thema Mutter geht.

Issac hat zwei Seiten an sich, die arrogante, arschige und die sanfte, liebevolle. Man sieht ihm nicht immer sofort an, was er denkt, wie er sich fühlt, was Julia oft verwirrt.

Lias Schreibstil ist flüssig. Es macht Spaß ihre Short-Story zu lesen. Trotz der wenigen Seiten hat sie es geschafft, etwas Drama und viel Erotik unterzubringen. Die erotischen Elemente sind toll ausgearbeitet.

🌟🌟🌟🌟

Eure Nine 

Interview mit Elvira Zeißler / Ellen McCoy

     Name: Elvira Zeißler / Ellen McCoy

     Wohnort: Großraum Köln

     Geburtsjahr: 1980

     Hauptberuflich: Autorin (ehemals Personalerin)

     Hobbies: Lesen, Yoga

     Deine Werke:

„Der Fluch der Loreley“ (Jugend Mystery Romance)
„Edingaard 1: Der Pfad der Träume“ (Fantasy)
„Edingaard 2: Der Klang der Magie“ (Fantasy)
„Edingaard 3: Das Vermächtnis der Priesterin“ (Fantasy)
„Edingaard: Geschichten von Gefahr und Magie“ (Fantasy-Kurzgeschichten)
„Ein Cupido zum Verlieben“ (Fantasy Romance)
„Echte Männer küssen besser“ (Zeitreise Romance)
„Stern der Macht 1: Herzensglut“ (Jugend Mystery Romance)
„Stern der Macht 2: Salomons Fluch“ (Jugend Mystery Romance)
„Stern der Macht 3: Erwachen“ (Jugend Mystery Romance)
„Feenkind – Der See des Abschieds“ (Fantasy)
„Feenkind – Im Reich der Feen“ (Fantasy)
„Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch“ (Fantasy)
„Die Saga der Drachenrüstung: Die Rückkehr der Drachen“ (Fantasy)
„Seelenband“ (Mystery Romance)
„Dunkles Feuer“ (Mystery Romance)
„Im Bann des Dämons“ (Mystery-Kurzgeschichte)
„Der Schwur des Drachen“ (Fantasy-Kurzgeschichte)

Als Ellen McCoy:
„Unsäglich verliebt – Alaska wider Willen (1)“
„Verliebt und zugeschneit – Alaska wider Willen (2)“

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend unglaublich viel gelesen, war von manchen Büchern hinterher aber eher enttäuscht, weil sie von Gefühlen sprachen, sie mich aber nicht nachempfinden ließen. Also habe ich mit 17 Jahren beschlossen, selbst ein Buch zu schreiben, das ich gern lesen würde. Das hatte etwa acht Jahre gedauert. Aber danach konnte ich einfach nicht mehr aufhören 😉

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Eigentlich nur meinen Laptop, was zu trinken und absolute Ruhe.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Die Ideen kommen meist einfach so, die Herausforderung ist oft zu entscheiden, welche der vagen Ideen, die mir im Kopf herumschwirren, tatsächlich umgesetzt werden soll. Oft entspringt die Entscheidung einer Stimmung. Bevor ich eine Idee auswähle, horche ich in mich hinein – fühle ich mich nach epischer Fantasy, nach Magie, nach Jugendbuch oder nach einer Liebesgeschichte?

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Inzwischen brauche ich ca. 2-3 Monate reine Schreib- und Überarbeitungszeit für eine Geschichte, wobei es natürlich auch auf die Länge ankommt. Und darauf, wie gesund meine Kinder in dieser Zeit bleiben 😉

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

„Nicht aufgeben“ ist aus meiner Sicht der wichtigste Tipp. Damit meine ich sowohl, dass man am Ball bleiben und eine Geschichte tatsächlich zu Ende schreiben soll, als auch sich nicht entmutigen lassen, wenn sich der Erfolg nicht unverzüglich einstellt. Außerdem würde ich heutzutage empfehlen, das vielfältige Informationsangebot zu nutzen, das es rund ums Schreiben und Veröffentlichen gibt. Als ich vor über 10 Jahren meinen ersten Roman veröffentlicht hatte, gab es das leider noch nicht.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Dass ich mich selbst zu sehr unter Druck setze und mir zu wenige Ruhepausen gönne. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich meine Zeit ausschließlich auf Arbeit und Familie verteilt. Ich muss dann auch mal von meinem Mann oder meinen Eltern gezwungen werden, es wieder langsamer angehen zu lassen.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Da ich bereits seit 20 Jahren schreibe, kann ich mich an die Zeit davor kaum erinnern 😉 Richtig verändert hat sich mein Leben, seit ich es hauptberuflich betreibe. Ich bin mit meiner Zeiplanung viel flexibler, bin für meine Kinder da, wenn sie mich brauchen, das genieße ich sehr. Gleichzeitig habe ich aber auch nie Feierabend. Es ist eben etwas ganz Anderes als ein halbwegs geregelter Bürojob.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese natürlich sehr gern, wenn auch leider nicht mehr so viel wie früher. Dabei mag ich Fantasy, Klassiker, Historisches, hin und wieder einen Liebesroman oder auch mal Science Fiction. DAS Lieblingsbuch habe ich aber nicht, dafür gibt es in den aufgezählten Genres zu viele tolle Bücher. Zu meinen Favoriten gehören Jane Eyre, Stolz und Vorurteil, Das Schwert der Wahrheit uvm.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ende Oktober erscheint erstmal mein zweiter Liebesroman als Ellen McCoy. Derzeit schreibe ich an einem Verlagsprojekt. Und fürs nächste Jahr habe ich noch einen weiteren Liebesroman und eine neue Jugendfantasy-Reihe geplant.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ich weiß immer, womit sie endet – kenne sozusagen den angestrebten Endzustand. So was wie: die Guten gewinnen, das Liebespaar findet zusammen. Was ich nicht oder nur in groben Zügen kenne, ist der Weg dorthin. Den lasse ich meine Protagonisten selbst suchen.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: blau

Tier: Katze

Land: Frankreich

Charaktereigenschaft: Toleranz

Berühmte Persönlichkeit: Jane Austen

Zitat: Man ist seines eigenen Glückes Schmied

Sara Rivers – Blue Thunder: Farbenspiel der Liebe

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Klappentext

Wenn Farbe auf Dunkelheit trifft …

BLUE

Wie eine Naturgewalt ohne jegliche Kontrolle schlug er ein. Er rauschte durch mein Leben, das ich nie anders gekannt habe, und schrieb es um. Ließ es frei. Ließ mich frei. Auch wenn es nie sein Plan war, so war der Sturm, der schon viel zu lange in mir tobte, bereit, auszubrechen und alles zu verwüsten.
Ich wollte mich nicht verlieben. Ich wollte ihn nie lieben. Aber dann stieg ich in seinen Wagen. Sah in seine Augen. Und plötzlich wurde aus dem Sturm ein Hurrikan.

THUNDER

Wenn man aufmerksam ist, kann man alles richtig einschätzen. Menschen, Tiere und sogar das Wetter. Alles vorhersehbar, zumindest für mich.
Aber wer zur Hölle hätte das ahnen können? Da stolpert sie ohne Vorwarnung in mein Leben und nichts ist mehr beim Alten. Ein Blick aus ihren blauen Augen reichte aus … Und sie fegte die Dunkelheit aus mir heraus. Eine gottverdammte Detonation schillernder Blautöne. Wenn es einen Himmel geben würde, es würde da oben in genau diesen Tönen leuchten.

Ich hatte eigentlich nie eine Wahl, also zerrte ich sie in meinen Wagen.
Eine Frau, eine Farbe, eine Lösung für all meine Probleme … Blue.

Der neue mitreißende Roman aus der Feder von Sara Rivers. Bist du bereit für die Explosion?

Meine Meinung 

Ich glaube, Thunder hatte mich schon, da war er gerade noch bei der Entstehung. Dann kamen einzelne Schnipsel von Sara und irgendwann das Cover, danach war es um mich geschehen. Er lag lang auf meiner „Musst du lesen“-Liste, aber wie das eben manchmal so ist – ich habe es erst jetzt geschafft.

Zitat: „»Jeder Tag, an dem du lebst, ist eine Party, Kleines.«“

Das erste Zitat dieses Romans, welches treffender nicht sein kann. Mal ehrlich: Wir leben doch nur, um glücklich und zufrieden zu sein. Um unsere eigene kleine Party zu schmeißen. Ganz gleich, ob es anderen gefällt oder nicht. Es ist unser Leben, und nur was wir daraus machen, macht es zu einer lebenswerten Party.

Zitat: „Wir alle haben nur ein Leben. Und es liegt an uns, was wir daraus machen. Wie wir es leben. Ob frei oder gefangen. Glücklich oder traurig. Wir können verzweifeln, aber genauso gut können wir auch für unser Glück kämpfen. Etwas, das ich erst lernen musste.“

Bea … oder viel mehr Blue musste in ihrem Leben schon steinige Wege gehen, dabei ist sie gerade mal 21 Jahre alt. Kein Alter um so viel Mist zu erleben. Aber sie ist eine Kämpferin. Bisher war ihre Freundin Lu immer ihr Anker, diejenige die sie gestärkt hat und für sie da war. Doch dann rast Tyler – besser bekannt als Thunder – in ihr Leben und bringt alles durcheinander.

Thunder ist abgestumpft, unterkühlt und ein Arschloch. Harte Worte, aber das trifft es. Zumindest solange, bis er es zulässt hinter diese Fassade zu blicken. Wie ist er so geworden und warum? Der böse Junge mit dem Bleifuß hat einen Grund, der nicht tragischer sein könnte. Man kann verstehen, was ihn dazu bewegt, Blue von sich zu stoßen. Nur hat er dabei etwas in seiner Gleichung vergessen: Die Sturheit einer Frau.

Sara hat es mal wieder geschafft, mich zu verzaubern. Ihre Protagonisten sind so echt und schön ausgearbeitet, man verfällt ihnen auf Anhieb. Mit ihrem flüssigen Schreibstil macht sie einem das Lesen leicht. Auch die erotischen Elemente sind an den richtigen Stellen eingebaut – nicht zu viel und nicht zu knapp.

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Eure Nine 

Sunrise Avenue – Heartbreak Century

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Zweieinhalb Jahre war es ruhig um die Band. Zweieinhalb Jahre ist Frontmann Samu Haber allein um die Welt gereist, um Abstand von allem zu bekommen. Nach dem enormen Erfolg von „Unholy Ground“ war es an der Zeit, das er seine Gedanken sortiert. Über 100 Songs hat er für dieses Album geschrieben, aber keiner davon war für ihn „echt“ genug.

Dieses Mal sind moderne Urban Folk-Elemente neben den klassischen, wiedererkennbaren Sunrise Avenue Sound vertreten – und natürlich der unverwechselbare Gesang von Samu Haber. In fast 12 Monaten haben drei verschiedene Produzenten mit der Band zusammen an diesem Album gearbeitet.

Mit einem etwas ironischen Blick auf den Herzschmerz dieser Welt, der nicht zwingend immer etwas mit Liebe zu tun haben muss. Die Jungs analysieren vielmehr, warum wir verlernt haben, glücklich und zufrieden zu sein.

Eure Nine