Interview mit Nora Theresa Saller

Name: Nora Theresa Saller (Pseudonym)
Wohnort: Hannover
Geburtsjahr: ???
Hauptberuflich: Betriebswirtin
Hobbies: Bücher, Reisen, Kochen
Deine Werke: bislang nur „Sommernächte“

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Kind kleine Geschichten geschrieben. Letztes Jahr ist mir eine meiner Kindergeschichten wieder in die Hände gefallen und das hielt ich für das Zeichen, endlich meine Erwachsenengeschichten zu Papier zu bringen.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Vor allem Ruhe. Ich habe versucht mit Familie unter einem Dach zu schreiben und es war für alle die reinste Katastrophe. Am besten für ein paar Tage in eine zivilisationsarme Gegend auswandern und im Rhythmus „schlafen-essen-schreiben“ bleiben. Dann brauche ich nur noch Kaffee und gute Musik.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Einen groben Rahmen liefert oftmals das Leben, den man dann versucht interessant auszufüllen. Vor „Sommernächte“ hatte ich nur das Bild einer hübschen, jungen Frau auf einem Bauernhof vor Augen. Diese Idee schmückte ich dann beim Schreiben aus. Innerhalb von 10 Tagen stand das Buch und weitere 10 Monate dauerte schließlich das Feintuning. Das neuste Buch habe ich im Wartezimmer eines Arztes geplottet, als ich an einem Artikel der Yellow Press Ich erzählte die Idee dann meinem Vater und wir schrieben die Geschichte gedanklich zu ende.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Ganz ehrlich. Zufrieden ist man nie. Man hört am besten auf, wenn man meint, alles nur noch zu verschlimmbessern. Jedes Buch ist anders. Mal geht es schnell, mal dauert die Recherche ewig. Da gibt es keinen Zeitplan. Und hier der passende Gemeinplatz dafür: „Gut Ding will Weile haben.“

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Ein Buch schreiben ist harte Arbeit, die andauern kann. Wer zudem ein gutes Buch veröffentlichen möchte, macht dies niemals auf eigene Faust. Ich rate jedem zu einem Lektor, möglichst vielen Testlesern und einem guten Covergestalter. Außerdem sollte man sich schon bei der Entstehung des Buches über seine Zielgruppe im Klaren sein und ein Genre ausprobieren, was man selbst gern liest. Dass man gern Bücher liest, setze ich voraus. Für mich oberstes Gebot. Quasi die Lehre für Autoren. Eine Idee, wie und wo man das Buch vermarkten will, wäre von Vorteil.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Meine Ungeduld. Schrecklich.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Hm, ich muss mich noch besser organisieren als zuvor, damit genügend Zeit für dieses Hobby bleibt. Außerdem macht mir mein Brotjob keinen Spaß mehr.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ja, ich lese, aber längst nicht mehr so viel, seit ich das Schreiben begonnen habe. Das liegt zum einen an der wenigen Zeit, die mir dafür noch bleibt. Andererseits fallen mir zunehmend Fehler und unzureichende Schreibstile auf. Meine absolute Lieblingsschriftstellerin ist Jojo Moyes. Ihre Texte lesen sich leicht und flüssig und transportieren unglaublich viel an Emotionen und Beschreibungen. Ich habe noch nie so sehr geweint, wie zum Buch „Ein ganzes halbes Jahr“. Noch bezaubernder fand ich „Eine Hand voll Worte“.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ich arbeite gerade an einem Liebesroman, in dem ich, wie bereits in „Sommernächte“, die Geschichte einer jungen Frau erzähle. Durch einen dummen Fehler verliert sie ihren Job und schlägt sich mit Existenzängsten herum. Aber ganz unerwartet erhält sie die Nachricht von einem Notar, der damit nicht nur ihre Lebenssituation verbessert, sondern auch Einblick in ein längst gelebtes Leben gewährt. Ganz bestimmt darf sich der Leser auf allerhand Emotionen und ein wenig Erotik, aber dieses Mal auch auf einen geschichtlichen Hintergrund freuen.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Auf jeden Fall mit Happy End. Ich mag Dramen nur wohl dosiert und Frau Moyes hat das mit „Ein ganzes halbes Jahr“ wirklich ausgereizt.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: violett/ beere
Tier: Giraffe
Land: Amerika
Charaktereigenschaft: Ehrlichkeit
Berühmte Persönlichkeit: Brandon Boyd
Zitat: „Du musst Dein Ändern leben.“

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