Tanja Voosen – Kein Kuss wie dieser

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Klappentext

**Pures Bauchkribbeln!**
Auf Partys mit fremden Typen rumzuknutschen, gehört für Jessa zum Leben so sehr dazu wie eine Tüte Eis zum Sommer. Ein Kuss bleibt doch immer nur ein Kuss, an eine vermeintliche Magie glaubt sie nicht. Ganz anders sieht es der Mädchenschwarm Quinn Paxton, der für seine Bettgeschichten weit über die Schule hinaus bekannt ist, aber niemanden jemals küssen würde. Kein Wunder, dass zwischen den beiden Gegensätzen die Funken sprühen, wenn sie sich über den Weg laufen. Als sich während der Sommerferien dann auch noch herausstellt, dass Quinn der neue Angestellte in der Pension von Jessas Tante ist, bebt der Boden unter Jessas Füßen. Eigentlich hat sie genug eigene Probleme, als dass sie sich auch noch über einen dahergelaufenen Herzensbrecher Gedanken machen könnte, aber irgendetwas zieht sie immer wieder zu ihm…

//Textauszug:
„Ich habe etwas aus dem Laden gestohlen“, erklärte ich. „Einen Kuss.“ Sein Mund öffnete sich, ohne einen Wortlaut der herauskam. „Du hast gesagt irgendetwas. Sind wir für heute fertig?“ Quinn ballte eine Hand zur Faust. „Wieso hast du das getan?“, fragte er und seltsamerweise klang seine Stimme etwas zittrig dabei. Ungläubig, als könne er nicht fassen, dass ich es gewagt hatte jemand Fremdes so nahe zu kommen. „Das ist einfach“, sagte ich. „Du küsst niemanden, ich küsse viele. Eigentlich müssten wir eine wunderbare Freundschaft darauf gründen können.“//

Meine Meinung 

Zitat: „Mit einem Mal riss mich etwas aus meiner Trance. Ich drehte den Kopf zur Seite und sah Quinn direkt an. »Wieso willst du das alles wissen? Wo sind denn all der Sarkasmus und die Ablehnung hin?« »Dasselbe könnte ich dich fragen«, sagte er. »Ich bin zu erschöpft. Wie lautet deine Ausrede?« »Vielleicht blutet der ganze Sarkasmus gerade aus mir heraus.«“

Diese beiden Protagonisten haben mich so toll unterhalten. Frech, witzig und mit so viel Sarkasmus gespickt. Immer das letzte Wort. Jessa und Quinn sind so herrlich, man kann sie einfach nur gern haben. Aber sie sind auch beide sehr tiefgründig, emotional und verletzlich.

Quinn wirkt nach außen unantastbar, zynisch und wütend auf die ganze Welt. Dabei ist er ein so verletzter Junge, der mit seinen Emotionen nicht immer umgehen kann. Um ihn kursiert das Gerücht, dass er alles mitnimmt, was er kriegen kann, aber niemals ein Mädchen küsst. Aber woran mag das bloß liegen?

Jessa ist witzig, sarkastisch und zieht gerne alles ins lächerliche. Sie ist das genaue Gegenteil von Quinn – knutscht viel zu gerne. Sie liebt ihren kleinen Bruder abgöttisch, der eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Ihr Vater ist Bestatter, wodurch sie in der Schule mehr die Außenseiterin ist, doch das stört sie kein bisschen. Aber dann gerät ihr Leben aus den Fugen.

Zitat: „Es stimmte. Manchmal wollte man die Antwort auf eine Frage nicht wissen. Schon gar nicht, wenn man sie eigentlich schon selbst ganz genau kannte.“

Beide Protagonisten sind sich charakterlich sehr ähnlich, haben den selben Schicksalsschlag erleben müssen und tragen ihr Herz auf der Zunge, ohne Rücksicht auf Verluste. Tanja hat zwei tolle Charaktere geschaffen mit einer schönen Geschichte. Ihr Schreibstil ist flüssig und mit viel Humor gepaart.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine 

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