Interview mit Elvira Zeißler / Ellen McCoy

     Name: Elvira Zeißler / Ellen McCoy

     Wohnort: Großraum Köln

     Geburtsjahr: 1980

     Hauptberuflich: Autorin (ehemals Personalerin)

     Hobbies: Lesen, Yoga

     Deine Werke:

„Der Fluch der Loreley“ (Jugend Mystery Romance)
„Edingaard 1: Der Pfad der Träume“ (Fantasy)
„Edingaard 2: Der Klang der Magie“ (Fantasy)
„Edingaard 3: Das Vermächtnis der Priesterin“ (Fantasy)
„Edingaard: Geschichten von Gefahr und Magie“ (Fantasy-Kurzgeschichten)
„Ein Cupido zum Verlieben“ (Fantasy Romance)
„Echte Männer küssen besser“ (Zeitreise Romance)
„Stern der Macht 1: Herzensglut“ (Jugend Mystery Romance)
„Stern der Macht 2: Salomons Fluch“ (Jugend Mystery Romance)
„Stern der Macht 3: Erwachen“ (Jugend Mystery Romance)
„Feenkind – Der See des Abschieds“ (Fantasy)
„Feenkind – Im Reich der Feen“ (Fantasy)
„Die Saga der Drachenrüstung: Der Drachenzahndolch“ (Fantasy)
„Die Saga der Drachenrüstung: Die Rückkehr der Drachen“ (Fantasy)
„Seelenband“ (Mystery Romance)
„Dunkles Feuer“ (Mystery Romance)
„Im Bann des Dämons“ (Mystery-Kurzgeschichte)
„Der Schwur des Drachen“ (Fantasy-Kurzgeschichte)

Als Ellen McCoy:
„Unsäglich verliebt – Alaska wider Willen (1)“
„Verliebt und zugeschneit – Alaska wider Willen (2)“

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe in meiner Kindheit und Jugend unglaublich viel gelesen, war von manchen Büchern hinterher aber eher enttäuscht, weil sie von Gefühlen sprachen, sie mich aber nicht nachempfinden ließen. Also habe ich mit 17 Jahren beschlossen, selbst ein Buch zu schreiben, das ich gern lesen würde. Das hatte etwa acht Jahre gedauert. Aber danach konnte ich einfach nicht mehr aufhören 😉

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Eigentlich nur meinen Laptop, was zu trinken und absolute Ruhe.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Die Ideen kommen meist einfach so, die Herausforderung ist oft zu entscheiden, welche der vagen Ideen, die mir im Kopf herumschwirren, tatsächlich umgesetzt werden soll. Oft entspringt die Entscheidung einer Stimmung. Bevor ich eine Idee auswähle, horche ich in mich hinein – fühle ich mich nach epischer Fantasy, nach Magie, nach Jugendbuch oder nach einer Liebesgeschichte?

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Inzwischen brauche ich ca. 2-3 Monate reine Schreib- und Überarbeitungszeit für eine Geschichte, wobei es natürlich auch auf die Länge ankommt. Und darauf, wie gesund meine Kinder in dieser Zeit bleiben 😉

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

„Nicht aufgeben“ ist aus meiner Sicht der wichtigste Tipp. Damit meine ich sowohl, dass man am Ball bleiben und eine Geschichte tatsächlich zu Ende schreiben soll, als auch sich nicht entmutigen lassen, wenn sich der Erfolg nicht unverzüglich einstellt. Außerdem würde ich heutzutage empfehlen, das vielfältige Informationsangebot zu nutzen, das es rund ums Schreiben und Veröffentlichen gibt. Als ich vor über 10 Jahren meinen ersten Roman veröffentlicht hatte, gab es das leider noch nicht.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Dass ich mich selbst zu sehr unter Druck setze und mir zu wenige Ruhepausen gönne. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich meine Zeit ausschließlich auf Arbeit und Familie verteilt. Ich muss dann auch mal von meinem Mann oder meinen Eltern gezwungen werden, es wieder langsamer angehen zu lassen.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Da ich bereits seit 20 Jahren schreibe, kann ich mich an die Zeit davor kaum erinnern 😉 Richtig verändert hat sich mein Leben, seit ich es hauptberuflich betreibe. Ich bin mit meiner Zeiplanung viel flexibler, bin für meine Kinder da, wenn sie mich brauchen, das genieße ich sehr. Gleichzeitig habe ich aber auch nie Feierabend. Es ist eben etwas ganz Anderes als ein halbwegs geregelter Bürojob.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese natürlich sehr gern, wenn auch leider nicht mehr so viel wie früher. Dabei mag ich Fantasy, Klassiker, Historisches, hin und wieder einen Liebesroman oder auch mal Science Fiction. DAS Lieblingsbuch habe ich aber nicht, dafür gibt es in den aufgezählten Genres zu viele tolle Bücher. Zu meinen Favoriten gehören Jane Eyre, Stolz und Vorurteil, Das Schwert der Wahrheit uvm.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ende Oktober erscheint erstmal mein zweiter Liebesroman als Ellen McCoy. Derzeit schreibe ich an einem Verlagsprojekt. Und fürs nächste Jahr habe ich noch einen weiteren Liebesroman und eine neue Jugendfantasy-Reihe geplant.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ich weiß immer, womit sie endet – kenne sozusagen den angestrebten Endzustand. So was wie: die Guten gewinnen, das Liebespaar findet zusammen. Was ich nicht oder nur in groben Zügen kenne, ist der Weg dorthin. Den lasse ich meine Protagonisten selbst suchen.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: blau

Tier: Katze

Land: Frankreich

Charaktereigenschaft: Toleranz

Berühmte Persönlichkeit: Jane Austen

Zitat: Man ist seines eigenen Glückes Schmied

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