Interview mit Sophie Fawn

Name: Sophie Fawn
Wohnort: Herne
Hauptberuflich: Programmiererin
Hobbies: meine Hunde, lesen, schreiben, kreatives tun
Deine Werke: „Der Kodex der Hüterinnen“, „Luna und David – Red Leaves“

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich weiß es nicht mehr genau. Anfangs waren es kleine Texte, dann kam in der siebten Klasse der erste Roman. Ich habe schon damals viel gelesen und denke, dass mich die Bücher inspiriert haben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.
Etwas zum Schreiben (Block und Stift reichen schon) und Ruhe. Ich mag es gerne still und höre weder Musik noch sitze ich gern zum Schreiben in Cafés.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?
Die Grundidee stammt oft aus Träumen. Danach folgt bei mir die Fleißarbeit. Bei den Details sind es oft keine zufälligen Einfälle, sondern die Ergebnisse von langen Überlegungen.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Zufrieden? Was ist das?
Ein Buch lässt sich schnell schreiben, aber die Überarbeitung kann ewig dauern. Irgendwann muss man sich bremsen und den Stand akzeptieren. Allerdings findet man immer wieder etwas, das man noch verbessern könnte. Man lernt schließlich dazu, hat neue Inspirationen usw.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Schreibt! Wenn ihr eine Idee habt und euch das Schreiben Spaß macht, dann schreibt. Irgendwann, wenn ihr die ersten Texte fertiggestellt habt, könnt ihr euch Gedanken darüber machen, wie man schreiben sollte, Kurse besuchen und Ratgeber lesen. Dann könnt ihr die Texte überarbeiten. Macht euch nicht schon vorher zu viele Gedanken, sondern nutzt die Motivation.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?
Ja, aber das soll ich doch nicht verraten, oder?

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?
Da ich immer geschrieben habe, gab es dadurch keine Veränderung. Durch die Veröffentlichungen ist einiges passiert. Vor allem kamen viele neue Aufgaben hinzu und aus dem Hobby wurde Arbeit, die termingerecht abgeliefert werden muss.
Trotzdem schreibe ich heute noch lieber als ich es früher getan habe.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?
Ich lese sehr viel. Zu meinen Lieblingsbüchern zählt „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer. Ich mag Emmis „E vor I Fehler“ (zum Glück, geht es nicht nur mir so) und die plötzlichen Wendungen.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Oh je. Da bin ich mir selbst nicht ganz sicher. Ich würde gerne meine Fantasy-Tetralogie veröffentlichen. Außerdem arbeite ich an dem zweiten Teil meiner „Rhythm and Love“-Reihe, zu der „Luna und David – Red Leaves“ Anfang Oktober erschienen ist. Parallel werde ich eines meiner Fantasy-Projekte abschließen.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Ja. Es ändern sich immer wieder Details, aber die grobe Struktur des Buches steht bereits zu Beginn fest. Allerdings gehört das Ende ganz klar zu den Stellen, die mir besonders schwer fallen. Es ist schwierig, mich auf ein Ende festlegen zu müssen, wo es doch so viele Möglichkeiten gibt.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe – rot
Tier – Hund
Land – England
Charaktereigenschaft – loyal
Berühmte Persönlichkeit – Barack Obama (Warum ist er mir als erster eingefallen?)
Zitat – „Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist wie Küssen mit dem Kopf.“ – aus „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer

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