Lana Rotaru – 1000 Brücken und ein Kuss

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Klappentext

**Ein dramatisches Versteckspiel unter dem Himmel Venedigs**
Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden…

Meine Meinung 

Zitat: „Wie ein hypnotisiertes Kaninchen blickte ich in seine malachitgrünen Augen. Ich war mir sicher – sollte mich jetzt jemand nach meinem Namen fragen, würde ich nur zusammenhangloses Zeug plappern.“

Augen die Emily so sehr beeindruckt haben, dass sie es nicht schafft, sich von ihm fernzuhalten und das, obwohl sie sich der Gefahr klar ist, die von ihm ausgeht – oder besser gesagt, von den Umständen. Sie beginnt ein Auslandssemester in Venedig, alles nur um nicht allein zu sein und von ihrem Ex wegzukommen. Hätte sie vorher gewusst, was da alles auf sie zukommt, wäre sie wohl Zuhause geblieben.

Zitat: „Ich blickte den großen maskulinen Italiener an und wieder einmal kam mir in den Sinn, dass man nicht nach dem äußeren Erscheinungsbild urteilen sollte.“

Auf ihrem Trip lernt sie von Neuem, worauf es im Leben ankommt. Das man sich nicht täuschen lassen soll. Sie ist ein mutiger Charakter, der mich sehr beeindruckt hat. Die Geschichte wird in der ersten Hälfte aus ihrer Sicht erzählt, aber dennoch erfährt man da schon viel über Luca, den charmanten Italiener.

Zitat: „Nicht jeder kann von sich behaupten, dass er die letzten Stunden seines Lebens glücklich verbracht hat. Ich hingegen kann sogar behaupten, dass ich die letzten Stunden meines Lebens mit der einzigen Frau verbracht habe, die ich jemals aufrichtig und aus tiefstem Herzen geliebt habe. Frei und glücklich.“

Luca erzählt die zweite Hälfte des Buches und ist in meinen Augen eine sehr starke Persönlichkeit … oder Nein, anders: Er hat sich zu einer sehr starken Persönlichkeit entwickelt. Er hat sich gewissermaßen von Emily führen und beeinflussen lassen, durfte durch sie das Gefühl von Freiheit und wahrer Liebe kosten. Er weiß mit Worten umzugehen, aber nicht mit seinem Temperament, dass in ihm manchmal durchgeht.

Lanas Schreibstil ist flüssig und locker. Die Dramatik der Geschichte hat sie beeindruckend geschildert, aber auch den inneren Kampf der beiden Protagonisten. Das Spiel mit dem Feuer. Das Ende ihrer Story hat mich umgehauen. Selten gibt es eben solche, die nicht vollgestopft sind mit “ … und wenn sie nicht gestorben sind … „.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine 

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