Interview mit Katharina Münz

Name: Katharina Münz
Wohnort: eine verschlafene Kleinstadt in der Nähe von Heidelberg
Geburtsjahr: 1968
Hauptberuflich: selbstständig
Hobbies: Von unseren Terrortigern dressiert zu werden
Deine Werke: Die „Edition Wikinger im Herzen“ umfasst:
• Die Schildmaid-Saga mit
o „Weihnachten auf Luxulyan“
o „Die 13. Jungfrau“
o „Falkenherz – Bewährung der Schildmaid“
• „Foy und der Ring des Mauren“
• „Aus der Zeit gefallen – Thórsteinn vs. Charlotte“
o Teil 1 ist bereits erschienen
o Teil 2 kommt am 7. November
o an Teil 3 schreibe ich aktuell

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon als Teenager angefangen, eine Art von „Fan-Fiction“ zu „Magnum“ in die Reiseschreibmaschine meiner Mutter gehämmert. Als junge Mutter gab es einen zweiten Anlauf, das Schlafmangel-bedingt völlig krude Konvolut ist glücklicherweise in den Tiefen eines Festplattendefekts verschwunden. Den dritten – erfolgreichen – Anlauf startete ich im Herbst 2013 aus der Bewältigung einer Frustsituation heraus.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ruhe. Inspiration. Kaffee. Viel Kaffee.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Man könnte sagen, sie fliegen mir zu, denn eigentlich gründen sie immer auf Träumen.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

So lange, wie es eben dauert. *lach*
Mein Debüt habe ich in sagenhaften 5 Monaten runtergeschrieben, aber da hatte ich auch noch nicht den ganzen Wust an „Nebentätigkeiten“ am Hals, den eine Veröffentlichung, die nicht im Bodensatz der Rankings versanden soll, mit sich bringt.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben.

Lesen. Lesen. Lesen. Noch mehr lesen. Durchaus auch 24-bändige Nachschlagewerke.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Dass es mich nur einmal gibt. Es wäre erheblich praktischer, wenn ich mehrere Katharinas zur Verfügung hätte …

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Durch das Schreiben habe ich wundervolle Menschen kennengelernt. Zunächst ist da Ava Blum Bo Leander zu nennen, die ich in einem Schreibforum „aufgabelte“, weil sie auf der Suche nach einem Testleser war. Seit nunmehr 4 Jahren lesen wir gegenseitig unsere „Ergüsse“ zur Probe und daraus hat sich eine wundervolle Freundschaft entwickelt.
Mit der Veröffentlichung erweiterte sich das dann auf die Bekanntschaft mit begeisterten Lesern, mit Bloggern und weiteren Autorenkollegen. Es ist sehr bereichernd, wie sich mein Bekanntenkreis in den letzten Jahren entwickelt hat.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich muss leider zugeben, dass ich inzwischen wegen des Schreibens kaum mehr zum Lesen komme, wenn, dann sind es meist Sachbücher, entweder zu meinem Thema, den Wikingern, oder zu zeitgenössischen Themen.
Dennoch möchte ich gerne zwei „Favourites“ nennen:
„Die Sehnsucht der Albatrosse“ von Karin Seemayer ist der Auftakt zu meiner liebsten Reihe bei den historischen Romanen. Ob es ein Glück oder vielmehr Unglück ist, dass ihr Buch erst erschienen ist, als ich mit meinem Debüt schon in den Startlöchern stand, mögen andere bewerten, Fakt ist, hätte ich es vor meinem 2013 gefallenen Entschluss, es noch einmal mit dem Schreiben zu versuchen, gelesen, ich hätte keine Notwendigkeit gesehen, weil Karin Seemayer so schreibt, wie ich mir einen historischen Roman wünsche.
„Alpensternküsse“ von Sandra Pulletz hingegen ist mein Lesehighlight 2017, weil es einfach so eine heitere Geschichte ist.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Zunächst, wie bereits erwähnt, erscheint am 7. November der 2. Teil meiner Zeitreise-Romanze „Aus der Zeit gefallen – Thórsteinn vs. Charlotte“.
Aktuell schreibe ich am 3. und abschließenden Teil, der dann all jenen, die Cliffhanger scheuen, einen Zugang zu meinen zeitgenössischen Urban Fantasy/New Adult Mixen ermöglicht.
Garantiert Cliffhanger-frei sind hingegen meine im historischen Setting angesiedelten Stoffe.
In der Schublade stecken noch einige Projekte, deren Protagonisten zwischendurch „aufwachen“ und so lange „quengeln“ bis ich wenigstens ein, zwei Szenen geschrieben habe. Zuletzt hat mich die Gisla von Lotharingen auf diese Weise gepiesackt. Diese historisch belegte fränkische Königstochter wurde mit einem Jarl der Wikinger verheiratet, um das von den Raubzügen der Nordmänner gebeutelte Land zu befrieden. Ähnlich wie beim Stoff der Kölner Sankt-Ursula-Legende, die mich zur „Schildmaid-Saga“ inspiriert hat, werde ich da wieder einmal Fakten, Fiktion und fantastische Elemente aus der Nordischen Mythologie verquicken.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Immer. Oft schreibe ich den Schluss zu einem relativ frühen Zeitpunkt. Überhaupt schreibe ich selten chronologisch. Das ist aber kein Problem, da ich immer mit Arbeitsexposés arbeite, die ein Grundgerüst vorgeben.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe – orange
Tier – Katze
Land – Island
Charaktereigenschaft – stur
Berühmte Persönlichkeit – Odin
Zitat – „Er ist froh bei Einbruch der Dunkelheit, der sich nah seiner Unterkunft weiß, denn von kurzer Dauer ist der Liegeplatz des Schiffes, und wechselhaft die Herbstnacht; viel dreht der Wind, wohl fünf Mal am Tag und bläst noch ungleich mehr in einem Monat.“ Hávamál 73

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