Interview mit Elea Brandt

Name: Elea Brandt
Wohnort: Regensburg
Geburtsjahr: 1989
Hauptberuflich: Psychologin, Sozialwissenschaftlerin
Hobbies: Rollenspiel, lesen, Kino, Brettspiele
Deine Werke: „Opfermond“ (ein düsterer Fantasy-Thriller erschienen im Mantikore Verlag), mehrere Kurzgeschichten als Mia Neubert

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Eigentlich schreibe ich schon solange ich mich zurückerinnern kann – schon in der Grundschule hab ich die ersten Geschichten zu Papier gebracht. Wirklich professionell beschäftigte ich mich damit aber erst seit etwa 4 Jahren. Ausschlaggebend war meine Anmeldung im Tintenzirkel Fantasyautorenkreis, dort hab ich so viel über das Schreiben, den Literaturbetrieb und die Phantastik gelernt, dass ich mich schließlich getraut habe, mein Werk einem Verlag vorzustellen.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Eine ablenkungsfreie Umgebung, auf jeden Fall. Am besten schreibe ich im Zug, wenn ich kein WLAN habe und nicht versucht bin, auf Facebook oder Twitter herumzulungern. 😉 Zuhause schalte ich das WLAN aus, wenn ich konstruktiv arbeiten möchte. Eine Tasse Kaffee oder Tee können aber auch nicht schaden.

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Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Ich ziehe viel Inspiration aus dem Fantasy Rollenspiel, aber auch aus Filmen, Büchern oder Serien. Manchmal inspiriert mich auch mein Brotjob, in dem ich viel mit ungewöhnlichen oder auch drastischen Lebensgeschichten konfrontiert bin.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das Schreiben der Rohfassung dauert bei mir selten länger als 3 Monate, danach kommen aber noch Überarbeitungsdurchgänge, Testleser-Feedback und so weiter. Ich denke, 6 Monate bis 1 Jahr sind eine gute Zeit. Und zufrieden ist man sowieso nie in Gänze. 😉

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Die goldenen Drei sind für mich: schreiben – lesen – vernetzen. Mit jeder geschriebenen Seite lernt man dazu, auch, wenn man sie wieder löscht. Wer sich verbessern will, muss schreiben. Lesen ist auch extrem wichtig, es hilft dabei, den eigenen Wortschatz weiterzuentwickeln, Fehler zu vermeiden und neue Ideen oder Strukturen zu entwickeln. Und zu guter Letzt finde ich den Austausch mit anderen Autoren unheimlich hilfreich. Nirgends lernt man so viel über die Praxis – und man knüpft nebenbei noch wundervolle Kontakte zu interessanten Menschen.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Ich bin sehr ehrgeizig, wenn ein Projekt nicht den Erfolg hat oder die Ziele erreicht, die ich mir gesteckt habe, fühlt sich das oft sehr unangenehm an. Da muss ich noch an mir arbeiten und die Dinge etwas gelassener sehen.

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Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Ich strukturiere meine Freizeit anders, versuche mir gezielt Schreibzeiten zu suchen und brauche natürlich auch Raum für den Austausch, für Marketing seit mein Buch erschienen ist und so weiter. Da bleiben andere Dinge manchmal auf der Strecke. Aber zum Glück hab ich einen sehr verständnisvollen Partner, der mich unterstützt.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ja, ich nehme mir seit einiger Zeit vor, wieder mehr zu lesen, und das klappt bisher ganz gut. Ein einzelnes Lieblingsbuch habe ich nicht, da könnte ich mich nicht entscheiden. Ich lese sehr gerne Low Fantasy à la Abercrombie oder George Martin, aber auch psychologischen Horror oder Thriller. In letzter Zeit lese ich aber vor allem Indie-Werke, die weniger bekannt sind.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Mein Debüt-Roman „Opfermond“ ist diesen Monat erschienen, zwei weitere Romane aus meiner Feder erscheinen nächstes Jahr, ein Low-Fantasy-Roman im Dead soft Verlag und ein Orient-Fantasy-Märchen im Verlag ohneohren. Ein paar Kurzgeschichten sind auch schon in Planung.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Teilweise. Ich versuche zumindest eine Idee davon zu haben, damit ich weiß, wohin der Plot führt, aber Details entwickeln sich oft erst beim Schreiben.

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Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: schwarz
Tier: Katze
Land: Ägypten (dahin würde ich gerne mal reisen)
Charaktereigenschaft: Offenheit
Berühmte Persönlichkeit: Stephen King
Zitat: Geh deinen Weg, dann fügen sich die Dinge

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