Interview mit Anke Unger

Name: Anke Unger
Wohnort: Lyckeby / Schweden
Geburtsjahr: 1966
Hauptberuflich: Lektorin / Administratorin / Journalistin
Hobbies: Schreiben, lesen, Sport, fotografieren
Deine Werke: „Göttin der Dunkelheit“, „Der magische Blick“, „Sog der Finsternis“ und „Der verfluchte Ring“, alle zusammen bilden die Reihe „Die Chroniken der Götter 1 – 4“

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe es immer geliebt zu schreiben und habe auch immer etwas geschrieben oder versucht etwas zu schreiben. Als ich noch keine richtigen Ideen hatte, habe ich oft ein Blatt Papier genommen und einfach meine Gedanken oder meine Erlebnisse des Tages aufgeschrieben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ruhe und Zeit (beides Mangelware in meinem Leben)

Zitat Maari Dunkle Pfade

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Aus dem Leben, aus Büchern, aus Ideen, die sich festklammern.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das kann ich leider nicht exakt beziffern. Für meine Reihe „Chroniken der Götter“ habe ich viele Jahre gebraucht. Dabei habe ich jedoch unglaublich viel gelernt und denke deshalb, dass ein neues Werk deutlich schneller gehen würde.

Grenzen stürmen

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Glaub an dich und mach weiter, auch wenn du zweifelst. Und sei bereit, viel Energie und Willenskraft in deine Arbeit zu stecken. Drittens: gib jemandem deinen fertigen Text zu lesen (und zwar nicht deiner Mama und auch nicht deinem Freund, sondern am besten jemandem, der auch selber schreibt) und lerne aus dem, was du dann zu hören bekommst.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Darüber könnte ich eine ellenlange Liste schreiben! Ganz oben auf der Liste: Ich habe Angst vor Menschen, bin leicht gehemmt oder blockiert, kann spontan nie etwas Intelligentes erwidern, kann mich nicht durchsetzen, gehe oftmals blind durch das Leben (weil ich in Gedanken woanders bin) und so weiter …

Waren es Wölfe.jpg

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Ich schreibe schon seit meiner frühen Jugend (mein erstes Reise-Tagebuch habe ich mit 11 geschrieben), es gehört also zu meinem Leben schon immer dazu. Allerdings hat sich mein Leben drastisch verändert, seitdem ich mich Autorin nennen darf, also seitdem die Dark Diamonds mein erstes Manuskripts akzeptiert haben. Denn jetzt schreibe ich nicht mehr nur, sondern bin zum ersten Mal auch in direktem Kontakt mit Lesern, die mein gesamtes Manuskript lesen oder sogar die ganze Reihe, und mit anderen Autoren, die veröffentlicht haben und dadurch habe ich so viel gelernt wie früher in Jahren nicht. Ich lege plötzlich auch einen deutlich stärkeren Fokus auf mein Schreiben, was ich früher immer meiner Familie untergeordnet habe.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese buchstäblich alles, was mir unter die Hände fällt, also beispielsweise auch alle dämlichen Bücher, die meine Kinder in der Schule lesen müssen oder die Inschriften von Milchkartons. Im Studiun habe ich vor allem klassische Literatur gelesen, als wir nach Schweden ausgewandert sind, habe ich mich mit schwedischen Büchern beschäftigt und dazwischen lagen Harry Potter und Twilight, die mich davon überzeugt haben, dass mich nichts mehr fesselt als Fantasy.

Für Liebe kämpfen.jpg

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ich hoffe, dass ich meine Chroniken der Götter bei den Dark Diamonds fortsetzen darf. In meiner Schublade liegen noch zwei weitere Serien, die momentan unter dem Arbeitstitel „Murissa Meereshexe“ und „Prinz der Dunkelheit“ laufen. Außerdem würde ich gerne eine Märchenadaption schreiben.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

So ganz grob, ja. Das muss man wissen um schreiben zu können.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: blau
Tier: Vogel
Land: Schweden
Charaktereigenschaft: ausdauernd
Berühmte Persönlichkeit: Astrid Lindgren
Zitat: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

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