Interview mit Kathrin Wandres

Name: Kathrin Wandres
Wohnort: Göppingen
Geburtsjahr: 1981
Hauptberuflich: Mama
Hobbies: lesen, schreiben, Filme/Serien, Musik, Klavierspielen, Waldspaziergänge
Deine Werke: Die In-Between-Trilogie (Band 1: Das Geheimnis der Königreiche, Band 2: Die Legende der Krähen, Band 3: Das Mädchen der Schatten)

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Indem ich angefangen habe zu lesen. Ich habe nie gerne und auch nur wenig gelesen. Erst vor 5 Jahren kam mir das Buch „Die Tribute von Panem“ in die Finger und damit begann meine Leseleidenschaft. Ich verschlang alle Fantasy-Bücher. Irgendwann kamen mir auch mal schlechte Bücher in die Finger und ich dachte plötzlich: „Das könnte ich aber besser.“ Also habe ich angefangen zu schreiben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.
Kaffee und Musik. Musik zum einen, um mich in die Stimmung zu versetzen, die ich gerade im Buch brauche, und zum anderen, um die Außenwelt abzuschalten.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?
Ich glaube, Ideen sammel ich irgendwie automatisch, durch den Alltag, Filme, Bücher – das regt zum Nach- und Weiterdenken an. Was mir viel wichtiger ist als Ideen, sind Stimmungen. Meistens habe ich zuerst eine Stimmung im Gefühl und die möchte ich dann transportieren. Die Stimmung ist bei mir das A und O. Wenn ich die habe, dann kommen die passenden Ideen dazu fast automatisch.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Da kann ich gar nichts pauschales sagen. Ich habe bisher 3 Bücher geschrieben und bei jedem war es anders. Das erste Buch hat vom ersten Satz bis zum letzten gute 1,5 Jahre gedauert (aber dazwischen lagen lange Schreibpausen durch Schwangerschaft und Umzug). Bei Buch Nummer 3 hat das Schreiben zwei Monate gedauert – von Mitte Oktober bis jetzt. Aber jetzt wird noch fleißig überarbeitet und lektoriert in den nächsten 1,5 Monaten.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Ich bin ja selber noch absolut neu dabei und weiß gar nicht, ob ich da Tipps geben kann. Ich habe in der Anfangszeit sehr viel auf Schreibblogs und im Internet gelesen. Und ich denke, der beste Tipp, den ich gelesen habe, war der: Schreib es zuende. So oft dachte ich beim ersten Buch, dass es niemals fertig wird und ich war kurz davor aufzugeben. Aber das war mein Ziel: es zuende zu schreiben. (Wäre es nicht fertig gewesen, hätte ich es niemals rechtzeitig beim Schreibwettbewerb einreichen können.)
Aber der beste Tipp an junge Autoren ist wahrscheinlich der: such dir Gleichgesinnte. Zum Glück ist das heutzutage via Facebook sehr einfach.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?
Mich stört an mir besonders, dass ich oft an mir selbst zweifel. Und das, was Keylah hat (nämlich dass sie furchtlos ist), das würde ich mir auch für mich wünschen, weil ich oft zu ängstlich bin und wünschte, ich würde mehr wagen.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?
Komplett. Also seit ich schreibe, nicht. Aber seit ich mit In Between den 2. Platz beim Schreibwettbewerb gewonnen habe. Seitdem hat sich wirklich alles geändert. Vorher war schreiben nur ein kleines Hobby, das kaum Berechtigung hatte zu existieren – mit 3 Kindern fehlt eben oft die Zeit. Doch seit dem Wettbewerb ist schreiben so viel mehr geworden. Ich schreibe, wann immer ich kann und fülle damit jede freie Minute, die mir neben den Kindern bleibt. Auch habe ich tolle – großartige!!! – neue Freunde dazugewonnen, die ich niemals wieder missen möchte. Insgesamt liebe ich alles, was mit dem Schreiben zu tun hat. Es ist genau das, was ich machen will und ich hoffe, ich kann es noch lange weiter machen.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?
Ich lese liebend gern und fast ausschließlich Fantasy. Mein erstes Buch war Tribute von Panem und das wird immer zu meinen Lieblingsbüchern gehören, weil damit alles anfing. Besonders herausragend fand ich „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi, weil sie eine ganz ungewöhnliche Art hat zu schreiben. Meine beiden Highlights in diesem Jahr waren „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ von Mira Valentin und „Bloody Mary“ von Nadine Roth.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Im Moment befinde ich mich in der Endphase des derzeitigen Projektes, das bald ins Lektorat gehen und am 01. März erscheinen wird. Das ist Band 3 der In-Between-Trilogie und zwar „In Between. Das Mädchen der Schatten (Band 3)“.
Auf das Projekt, was danach kommt, freue ich mich schon ganz extrem, aber das ist im Moment noch geheim. Aber es wird etwas ganz Besonderes! ❤

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Ich weiß es in groben Zügen. Ich BRAUCHE ein Happy End. Wenn ich lese oder einen Film schaue, möchte ich auch ein Happy End sehen und wenn ich schreibe, brauche ich immer eins. Das heißt in etwa weiß ich das Ende: sie überlebt, sie kriegt den Typen, der Böse wird besiegt. So! Aber der Weg dorthin und die Art wie der Böse besiegt wird und wer dabei alles stirbt – das ist mir total schleierhaft. Und deswegen MUSS ich jedes Buch auch zuende schreiben, weil mich das selber brennend interessiert.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: schwarz
Tier: Tiger
Land: Deutschland (ha, wie langweilig)
Charaktereigenschaft: rebellisch
Berühmte Persönlichkeit: Michael Jackson
Zitat: No Risk, no fun

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