Interview mit Pea Jung

     Name: Pea Jung

     Wohnort: Peiting

     Geburtsjahr: 1977

     Hauptberuflich: Diplom-Sozialpädagogin (FH)

     Hobbies: Zeichnen, Kino, Wandern.

     Deine Werke:     Die falsche Hostess

            Die Wunschblase

            Die Putzstelle

            Die echte Hostess

            Superheld fürs Leben gesucht

            Clara: Die geheime Gabe

            Clara: Die Rückkehr

            Clara: Finstere Vergangenheit

            Clara: Sturm auf Zeit

            Xmas Wars: Verrückt nach Han

            Sand in den Haaren

            HIT the BOSS: The H(e)artbreaker           

            Wendelin und das Blatt (ein interaktives Kinderbuch)

            3Hearts2gether: Buchreihe exklusiv für readfy zusammen mit Tanja Neise und Sina Müller (bisher sind drei von zehn geplanten Folgen erschienen)

»Hören Sie, ich habe

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Der Spaß am kreativen Tun war mir wohl schon in die Wiege gelegt. In der Kindheit habe ich mit meiner besten Freundin sehr viel gemalt, gebastelt, Comics gezeichnet, Filme gedreht und eben auch geschrieben. Wir haben damals mit gruseligen Kurzgeschichten angefangen und später gestalteten wir auch eine Zeitung für unsere Freunde. Man kann also sagen, dass ich schon immer gerne Dinge produziert habe. Mit Anfang Zwanzig hatte ich dann die Idee zu meiner Clara-Reihe. Ich habe damals auch angefangen, ein paar Kapitel zu schreiben, die dann aber jahrelang von einem PC zum anderen wanderten. Als mein Mann den alten PC endgültig verschrotten wollte, kamen die Kapitel wieder zum Vorschein. Ich habe sie gelesen und mich packte die Schreibwut. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Innerhalb weniger Monate entstanden mehrere Bücher. Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört mit dem Geschichten schreiben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Häufig brauche ich Musik dazu. Ansonsten kann ich immer und überall schreiben. Zeit brauche ich auch. Wenn ich das Gefühl habe, ich muss in zehn Minuten sowieso schon wieder weg, dann kann ich mich nicht richtig darauf einlassen.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Ich muss nicht nach ihnen suchen. Sie finden mich. Das war schon immer so. Schon als Kind habe ich mir ständig Geschichten ausgedacht. Die Inspiration kann ein Bild, ein Musikstück, ein Erlebnis, eine Erinnerung, eine Nachricht … eigentlich alles Mögliche sein. Die Idee entsteht wie von selbst und entwickelt sich ungefragt in meinem Kopf. Wenn sie mich nicht mehr loslässt, dann entstehen Bilder dazu und Dialoge und schon will der Roman geschrieben werden.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe verschiedene Phasen. Manchmal kann ich einen Roman in ein paar Wochen raushauen und dann ist der natürlich auch schneller veröffentlicht. An anderen Geschichten sitze ich Monate oder Jahre. Zufrieden bin ich, wenn ich mit den Anmerkungen meiner Testleser und Lektorin etwas anfangen kann und ich diese dann so einbaue, dass ich das Gefühl habe, es passt.

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Niemals aufgeben, niemals kapitulieren (Zitat aus Galaxy Quest).

Lese viel, schreibe viel und versuche die ganzen Selbstzweifel zu vergessen, komm aus deinem Schneckenhaus und trage das, was du tust, nach Außen.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Ja natürlich. Ich glaube, da findet jeder etwas. Wenn ich monatelang wunderbar abgenommen habe und fleißig Sport mache, ärgert es mich total, wenn ich dann alle Essgewohnheiten über Bord werfe und in alte Verhaltensmuster zurückfalle.

Im Grunde bin ich aber ein sehr zufriedener Mensch. Ich kann sagen, dass ich glücklich bin.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Leben durch die erste Buchveröffentlichung so stark ändern würde. Plötzlich auf Buchmessen gehen, Interviews geben, im Fernsehen sein … puh … das war schon alles viel und doch so fantastisch zugleich.

Verändert hat sich für mich auch, dass ich mit meiner Schriftstellerei die gröbsten emotionalen Achterbahnfahrten meines Lebens erlebt habe. So viele  Hochs und Tiefs habe ich sonst nicht, da ich eher der ausgeglichene Typ bin. Dennoch genieße ich jeden Moment und würde nicht wieder umkehren wollen.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese natürlich auch viel, teilweise auch für Kollegen als Testleser. Dabei gibt es aber auch immer wieder Phasen, in denen ich ein Buch nach dem anderen verschlinge und dann wieder Wochen, in denen ich gar nicht lese. Stolz und Vorurteil ist eines meiner Lieblingsbücher, weil ich finde, dass man es immer wieder lesen kann. Zeitgenössisch lese ich sehr gerne die Bücher von Sophie Kinsella. Die kaufe ich blind, ohne zu wissen, worum es da geht. Sophie schreibt so locker flockig, da gibt es immer etwas zu Lachen.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Momentan plane ich fleißig meine Neuerscheinung, die am 1.3. auf den Markt kommen wird. Wünsch dir was, Lola! wird eine magische Liebesgeschichte mit witzigen und spannenden Elementen.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Nicht direkt. Ich weiß zwar, dass es ein Happy End geben wird, aber wie genau das aussieht entsteht oft erst im Schreibprozess.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

 

Farbe: rot

Tier: Schmetterling

Land: Deutschland

Charaktereigenschaft: fröhlich

Berühmte Persönlichkeit: Marilyn Monroe

Zitat: Alle sagten, das geht nicht, bis einer kam, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

2 thoughts on “Interview mit Pea Jung

  1. Hallo liebe Nine,
    vielen Dank, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, mich hier auf deinem Blog vorzustellen. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Fragen zu beantworten.
    Ganz liebe Grüße von Pea

    Gefällt mir

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