Interview mit Sandra Florean

Name: Sandra Florean
Wohnort: Kiel
Geburtsjahr: 1974
Hauptberuflich: Angestellte in der Verwaltung
Hobbies: Lesen, Schreiben, Nähen, Kostümieren, Geschichte, Serien
Deine Werke:
Im Bookshouse Verlag:
Mächtiges Blut – Nachtahn 1 (April 2014)
Bluterben – Nachtahn 2 (Oktober 2014)
Gefährliche Sehnsucht – Nachtahn 3 (April 2015)
Blutsühne – Nachtahn 4 (Dezember 2015)
Schattenrot (Mai 2016)

Im Drachenmond Verlag:
Die Seelenspringerin – Abgründe (September 2016)
Die Seelenspringerin – Machtspiele (Mai 2017)

Im Talawah Verlag:
The U-Files – Die Einhorn Akten, Herausgeberschaft (April 2017)
Das Erbe des Hüters (Juni 2017)

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Einen richtigen Weg gab es da nicht. Ich hab als Jugendliche schon viel geschrieben, allerdings selten etwas fertig bekommen, und irgendwann juckte es mich wieder in den Fingern. Recht schnell hatte ich eine Idee und legte los. Heraus kam eine fürchterlich schwulstige Geschichte. Aber danach entstand dann mit der Figur des Dorian die „Nachtahn“-Reihe, die auch sofort einen Verlagsvertrag an Land zog.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.
Ruhe. Viele Autoren können in einem Café oder anderen öffentlichen Räumen schreiben. Ich bin lieber für mich in meinem stillen Kämmerlein.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?
Von überall her: eigene Erlebnisse, Geschichten von Freunden, Nachrichten, Serien, Filme, Dokus …

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Das ist schwer zu sagen, weil es meist ein zeitlich unterbrochener Prozess ist. Ich würde mal sagen, bummelig ein halbes Jahr

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Schreiben, schreiben, schreiben und lesen, lesen, lesen. Das eine geht nicht ohne das andere. Und: Ratschläge annehmen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, sagte meine Mama immer. Auch wenn man überzeugt von seiner Geschichte ist (und es auch sein soll!), sollte man offen sein für Verbesserungsvorschläge und zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das Gegenüber recht haben könnte …

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?
Meine Ungeduld und Kontrollsucht. Beides macht mir manchmal das Leben schwer.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?
Extrem. Eine Zeit lang drehte sich alles nur noch darum. Das hat meine Umgebung ziemlich genervt. Aber auch wenn ich mich mittlerweile vielen anderen Dingen widme, bleiben das Schreiben und Bücher an sich ein zentrales Thema in meinem Alltag.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?
Ja klar lese ich! Jede Geschichte bringt mich auch als Schriftstellerin weiter. Favoriten habe ich nicht wirklich. Die Bücher von Anne Rice haben allerdings immer einen besonderen Platz in meinem Regal.

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Noch wird es eine Weile ruhig bleiben, damit ich nach einem anstrengenden Jahr 2017 wieder zu Kräften kommen kann. Aber für 2018 steht als erstes „Deadmoon“ an, ein abenteuerlich-witziger Vampirroman, den ich im Selbstverlag herausbringen werde. Dann steht „Die Seelenspringerin – Maskerade“ bereits in den Startlöchern. Und etwa zum Sommer hin kommt eine weitere Veröffentlichung in Eigenregie: „Moonchild – Wiege der Dunkelheit“, mein vorerst letzter Vampirroman um einen geborenen Vampir. Außerdem habe ich gerade die Zusage erhalten, dass meine Kurzgeschichte „Der menschliche Defekt“ in der Climate Fiction Anthologie „Der Schnee von morgen“ erscheinen wird, was mich riesig freut.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Ja, klar. Da ich wenig Zeit habe und mich beim Schreiben nicht verzetteln will, entwerfe ich immer einen recht detaillierten Szenenplan (Plot) meiner Geschichten.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: rot
Tier: Katze
Land: Bella Italia
Charaktereigenschaft: ungeduldig
Berühmte Persönlichkeit: Heath Ledger (fragt mich nicht, warum ich gerade an den denken musste!)
Zitat: „Wenn man nicht weiß, wohin man will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt“ Mark Twain.

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