Interview mit Christina Matesic

Name: Christina Matesic
Wohnort: Edingen-Neckarhausen
Geburtsjahr: 09.11.1968
Hauptberuflich: Autorin
Hobbies: Schreiben, Lesen, Laufen
Deine Werke: „Elea: Die Träne des Drachen“ (Band 1)
„Elea: Die Weisheit des Drachen“ (Band 2)
„Elea: Teneviola“ (Band 3)
„Silent Love: Mit dir verbunden (Shawn & Mia 1)
„Silent Love: Von dir gerettet (Shawn & Mias 2)

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Diese Idee kam praktisch über Nacht. Ich befand mich nach der Geburt meines Sohnes in einem Loch, da ich mit zwei Kindern nicht mehr meine alte Tätigkeit aufnehmen konnte. Gelesen habe ich schon immer sehr viel. Und an Fantasie und Romantik mangelt es mir ebenso wenig. Seit ich ein junges Mädchen bin, denke ich mir romantische Geschichten aus. Auf einmal hatte ich dann den Geistesblitz, diese Geschichten auch niederzuschreiben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ruhe und einen Platz mit Blick aus dem Fenster.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Ich denke, dass vieles sich über Jahre hinweg in meinem Kopf angesammelt hat. Aber es gibt auch immer mal wieder aktuelle Filme oder Bücher, die mich inspirieren.

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Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das ist unterschiedlich. Für einen Band meiner Fantasy-Reihe brauche ich ca. ein Jahr. Für „Silent Love“ habe ich bis zur Veröffentlichung nur acht Monate benötigt.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Mein erster Rat klingt vielleicht irgendwie blöd, aber ich kann jungen Autoren nur empfehlen, sich einen oder mehrere Schreibratgeber zu Gemüte zu führen, wenn sie ein Buch der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Es gibt so viele typische Anfänger-Fehler, die sich dadurch vermeiden lassen. Empfehlenswert wäre es deshalb, dies im Vorfeld zu erledigen. Ich habe dummerweise den umgekehrten Weg gewählt. Ich habe erst tausend Seiten geschrieben. Die vielen Ablehnungen von Verlagen, von denen allerdings eine sehr konstruktiv ausfiel, weil eine Lektorin von meiner Idee überzeugt war, hatten mich schließlich dazu veranlasst, im Nachhinein einen Ratgeber zur Hand zu nehmen. Auch wenn ich einiges intuitiv oder auch von meinem Studium der Linguistik herrührend richtig gemacht hatte, gab es noch mindestens genauso viele Aspekte, die verbesserungswürdig waren. Zusammen mit den drei Tipps der besagten Lektorin ging ich dann den mühsamen, aber doch sehr lehrreichen Weg und habe mein komplettes Werk entsprechend überarbeitet. So gesehen finde ich Schreibratgeber sehr sinnvoll. Sie ermöglichen jedem angehenden Autor das Schreibhandwerk zu erlernen. Wenn man dann noch Zeit findet zu lesen, kann dies einem in seiner Entwicklung auch noch weitere Anstöße geben, sich zu verbessern. Schriftstellerisches Wirken beinhaltet ein nicht enden wollender Lernprozess.
Ganz, ganz wichtig ist, dass man sich nicht von skeptischen Kommentaren seiner Umwelt verunsichern lassen sollte. Augen zu und durch! Als ich mich endlich durchgerungen hatte, dem einen oder anderen zu „verraten“, dass ich an einem Buch schreibe, wurde dies von nicht wenigen belächelt. Dass ich mit meinem „Geschreibsel“ jetzt Geld verdiene, lässt diese nun haushohe Bauklötze staunen.

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Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Ja, meine Ängste und mein Unvermögen in PC-Technik und –Elektronik.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Es hat sich ziemlich verändert, und zwar in positivem wie in negativem Sinne. Negativ ist, dass ich mich immer gehetzt fühle, da ich jede freie Minute zum Schreiben ausnutzen möchte. Es ist wie eine Sucht. Nicht selten bin ich dann von meiner Familie genervt, wenn sie mit Fragen oder Anliegen an mich herantritt. Schreiben ist für mich wie eine Flucht vor dem Alltag.
Positiv ist, dass ich sehr viel selbstbewusster geworden bin.
Mit fast 43 Jahren habe ich eine Beschäftigung gefunden, die mich ausfüllt, mit der ich mich identifizieren kann, bei der ich meine Fantasie und Kreativität im Ausdenken von Geschichten auch andere daran teilhaben lassen und mit der ich sogar etwas Geld verdienen kann.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ja, ich lese selbst. Lange war „Der Kuss des Kjer“ von Lynn Raven mein Lieblingsbuch. Es hat mich damals regelrecht umgehauen und schließlich dazu inspiriert, „Elea“ zu schreiben. Viele Jahre las ich nur Fantasy. Dies hat sich aber in den letzten beiden Jahren geändert. Ich habe das Liebesromangenre für mich entdeckt. So stieß ich letztes Jahr auf die Autorin Tillie Cole. Ihre Scarred Souls Reihe (Raze, Reap, Ravage und Riot) und „A Boy Thousand Kiss“ haben mich vom Hocker gerissen. Cole schreibt unglaublich emotional und mitreißend.

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Im März/April erscheint das Finale der Elea-Tetralogie. Dann werde ich einen Liebesroman ähnlich wie „Silent Love“ schreiben. Einige Buchideen – sowohl Romance als auch Fantasy – sind bereits in der Warteschleife.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ja. Das Ende habe ich immer schon als Erstes vor Augen, ganz im Gegensatz zum Anfang.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: rot
Tier: Hund
Land: Deutschland
Charaktereigenschaft: mutig
Berühmte Persönlichkeit: Brad Pitt
Zitat: Kann ich leider keines nennen.

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