Interview mit Ela Feyh

Name: Ela Feyh
Wohnort: Nähe Köln
Geburtsjahr: 1989
Hauptberuflich: Mamasein, bald aber wieder Nachhilfelehrerin und
Autorin
Hobbies: lesen, schreiben, Krümel betuddeln, fotographieren,
essen
Deine Werke: Feuerhelix, Seelenaura, Sylnen, Zwischen den
Welten – Erwacht

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon in der Grundschule habe ich kleine Geschichten geschrieben, den Grundstein hat aber eine Freundin gelegt, als sie mir mitteilte, sie schreibt jetzt eine Geschichte. Ich fand die Idee so gut, dass ich das auch unbedingt probieren wollte, und damit wurde die Grundidee für meinen Sylnen-Epos geboren.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Musik! Ohne die geht gar nichts! Und immer etwas zu trinken in der Nähe.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Meist träume ich bestimmte Szenen und aus diesen Träumen entwickelt sich dann nach und nach die Buchidee. Manchmal sind aber auch Bilder oder Erlebnisse oder auch ein Buch, das ich gerade lese, die treibende Kraft für meine Musen 😀

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Einige Bücher habe ich in 2 Monaten fertig geschrieben, bei anderen hat es bis zu einem halben Jahr gedauert. Die Überarbeitung dauert dann noch einmal bis zu 4 Monaten. Mit ihnen zufrieden bin ich – wenn ich ehrlich sein darf – selbst nach den ganzen Bearbeitungen nicht. Ich finde im Nachhinein immer etwas, dass ich wieder ändern würde, aber das sind zum Glück nur Kleinigkeiten.

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Traut euch! Ich bin schon einigen angehenden Schreiberlingen begegnet, die schon einige Manuskripte in ihrer Schublade hatten, aber der Meinung waren, sie wären nicht gut. Fragt Bekannte, Freunde oder sucht euch Forum, in dem ihr eure Werke vorstellt. Natürlich tut eine negative Meinung weh, aber sie hilft euch, euch zu verbessern. Mir geht es da nicht anders 😀

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Oh, einiges 😉 Manchmal bin ich ein wenig „Neandertalermäßig“ eingestellt, weswegen ich mir immer wieder einen Boxsack wünsche, ich werde schnell ungeduldig und könnte den ganzen Tag Schokolade futtern, was meine Hüften nicht so toll finden …

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Ziemlich. Vorher habe ich in einem Labor gearbeitet, wo ich biochemische Analysen durchgeführt habe. Da war ich den gesamten Tag unterwegs, jetzt arbeite ich von zu Hause (auch schon wegen meiner kleinen Maus). Manchmal ist das ein wenig eintönig, weil ich das Gefühl habe, das Dach fällt mir auf den Kopf, aber meine Kleine lenkt mich davon ganz schnell wieder ab ^_^

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Oh ja! Als Autor MUSS man lesen! Schon deshalb, um auf dem neusten Stand zu bleiben 😉 Ich lese am liebsten Fantasy, aber ab und zu auch mal etwas Humorvolles wie „Die Känguru Chroniken“ (absolut zu empfehlen!) Bei meinem Lieblingsbuch ist das ein wenig schwer, ich kann mich da nicht zwischen „Der Stadt der Träumenden Bücher“, „Rumo“ und „Der Schrecksenmeister“ entscheiden. Einigen wir uns auf „Zamonienbücher“? 😉 Der Schreibstil von Walter Moers ist einfach genial und seine Ideen kommen direkt vom Orm!

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Schon bald erscheint der 2. Teil des Sylnen-Epos und dann arbeite ich fleißig am dritten Teil von Feuerhelix . Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr noch, ein anderes Projekt zu beginnen, das einmal vollkommen fantasyfrei, dafür aber reich an Humor und Gefühlen ist.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Nein. Das entwickelt sich erst im Laufe der Planung oder des Schreibens.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Oh, das Spiel mach ich auch gern! Oder die verrückten Ärzte in der Hexenklapse in Seelenaura 😉

Farbe – bunt
Tier – Katze
Land – Zamonien
Charaktereigenschaft – gelassen
Berühmte Persönlichkeit – ööööhhhh, Dave Grohl
Zitat – Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche ( aus „Der Stadt der Träumenden Bücher“)

 

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