Interview mit Thordis Hoyos

Name: Thordis Corien Hoyos
Wohnort: Steiermark/Österreich
Geburtsjahr: 1980
Hauptberuflich: Ponyhof
Hobbies: Ponys und Bücher
Deine Werke: „Stonebound 1: An die Sonne gebunden“, „Stonebound 2: Vom Wasser gefesselt“, „Stonebound 3: Dem Blut verpflichtet“

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Durch meine jüngere Schwester Anna. Sie hat darauf gedrängt, ein Buch zu schreiben, das auch veröffentlicht werden sollte.
Als Kind und Jugendliche habe ich zwar auch geschrieben, aber diese Werke waren rein für den privaten Konsum gedacht. Drei Geschichten sind zu kleinen Büchern für Familie und Freunde geworden: eine Horrorstory über die Gefangenschaft in der Unterwelt, eine Liebesgeschichte über den ersten großen Schwarm und eine Urban Fantasy-Geschichte, die man heute dem Sektor Young Adult zuordnen würde. Darin ging es um eine Clique, die im Wald eine unsichtbare Mauer findet, hinter der sich eine mittelalterliche Welt versteckt.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Zeit und einen freien Kopf, damit ich voll und ganz in die Geschichte eintauchen kann. Sonst eigentlich nichts, wobei ein Internetzugang natürlich praktisch ist. Aber Ruhe oder dergleichen ist nicht nötig. Ich kann alles um mich rum gut ausblenden. Manchmal schreibe ich sogar lieber unter Leuten. Vermutlich fokussiere ich dann besser.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Die Ideen kommen hauptsächlich, wenn ich mich bewusst mit der Geschichte befasse. Ich muss mich irgendwie eindenken, das Universum wechseln sozusagen. Realität aus, Fantasie an.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Pauschal ist das schwierig zu beantworten. In der Regel benötige ich für 20 Seiten in etwa eine Woche. Wenn ich viel zu tun habe, brauche ich länger. Im Urlaub schaffe ich schon mal das Dreifache. Aber für knapp 600 Seiten habe ich von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung bisher je an die eineinhalb Jahre benötigt.

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Da es nicht den einen Weg gibt, würde ich sagen, einfach mutig sein und ausprobieren. Im Laufe des SP-Prozesses habe ich ein bisschen rausfinden müssen, was mir liegt und was nicht. Das kann mitunter doch eine recht individuelle Angelegenheit sein, denke ich. Aber wenn eine Leidenschaft in einem brennt, kommt sie auf dem einen oder anderen Weg sowieso raus. Also: Nicht immer alles todernst nehmen, Spaß haben und sich zwischendurch daran erinnern, weshalb man begonnen hat.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Klar, einiges. Aber mit der Zeit lernt man, sich zu akzeptieren. Mit all seinen Stärken und Schwächen.

Wie stark hat sich dein Leben verändert seit du schreibst?

Vor allem verbringe ich wesentlich mehr Zeit vor dem Computer als früher. Und ich habe wahnsinnig viele nette Menschen kennengelernt. Leser, Blogger, Autoren.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese sehr gerne, ja. Immer schon. Seit der Kindheit bin ich bekennende Leseratte.
Bücher, die ich liebe, gibt es massenhaft. Aber es gibt nur ein Buch, das ich öfter als einmal gelesen habe: „Die Anleitung zum Unglücklich sein“ von Paul Watzlawick. Das Buch ist herrlich!
Wobei … die Bibel habe ich auch mehrmals gelesen. Würde ich allerdings nicht als eines meiner Lieblingsbücher bezeichnen – ist aber schon echt abgefahren.

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Erstmal möchte ich mit „Stonebound 3: Dem Blut verpflichtet“ meine New Adult Fantasy-Reihe abschließen. Danach würde ich gerne mal etwas ohne Fantasy-Elemente wagen. Mehr in Richtung Familiensaga – Geheimnisse, Intrigen, Liebe über Generationen hinweg.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Das Ende kenne ich, ja. Aber sonst fällt mir das Schreiben mit Struktur eher schwer. Wenn ich den Plot plane, kann ich zwar einzelne Stationen einhalten, aber die Wege dorthin ändern sich häufig.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: Grün
Tier: Pferd
Land: Dänemark
Charaktereigenschaft: freundlich
Berühmte Persönlichkeit: Einstein
Zitat:
„Ich kann nicht leben ohne mein Leben. Ich kann nicht leben ohne meine Seele!“
(Emily Brontë: Sturmhöhe.)

 

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