Interview mit Sandra Florean

Name: Sandra Florean
Wohnort: Kiel
Geburtsjahr: 1974
Hauptberuflich: Angestellte in der Verwaltung
Hobbies: Lesen, Schreiben, Nähen, Kostümieren, Geschichte, Serien
Deine Werke:
Im Bookshouse Verlag:
Mächtiges Blut – Nachtahn 1 (April 2014)
Bluterben – Nachtahn 2 (Oktober 2014)
Gefährliche Sehnsucht – Nachtahn 3 (April 2015)
Blutsühne – Nachtahn 4 (Dezember 2015)
Schattenrot (Mai 2016)

Im Drachenmond Verlag:
Die Seelenspringerin – Abgründe (September 2016)
Die Seelenspringerin – Machtspiele (Mai 2017)

Im Talawah Verlag:
The U-Files – Die Einhorn Akten, Herausgeberschaft (April 2017)
Das Erbe des Hüters (Juni 2017)

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Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Einen richtigen Weg gab es da nicht. Ich hab als Jugendliche schon viel geschrieben, allerdings selten etwas fertig bekommen, und irgendwann juckte es mich wieder in den Fingern. Recht schnell hatte ich eine Idee und legte los. Heraus kam eine fürchterlich schwulstige Geschichte. Aber danach entstand dann mit der Figur des Dorian die „Nachtahn“-Reihe, die auch sofort einen Verlagsvertrag an Land zog.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.
Ruhe. Viele Autoren können in einem Café oder anderen öffentlichen Räumen schreiben. Ich bin lieber für mich in meinem stillen Kämmerlein.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?
Von überall her: eigene Erlebnisse, Geschichten von Freunden, Nachrichten, Serien, Filme, Dokus …

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?
Das ist schwer zu sagen, weil es meist ein zeitlich unterbrochener Prozess ist. Ich würde mal sagen, bummelig ein halbes Jahr

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?
Schreiben, schreiben, schreiben und lesen, lesen, lesen. Das eine geht nicht ohne das andere. Und: Ratschläge annehmen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, sagte meine Mama immer. Auch wenn man überzeugt von seiner Geschichte ist (und es auch sein soll!), sollte man offen sein für Verbesserungsvorschläge und zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass das Gegenüber recht haben könnte …

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?
Meine Ungeduld und Kontrollsucht. Beides macht mir manchmal das Leben schwer.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?
Extrem. Eine Zeit lang drehte sich alles nur noch darum. Das hat meine Umgebung ziemlich genervt. Aber auch wenn ich mich mittlerweile vielen anderen Dingen widme, bleiben das Schreiben und Bücher an sich ein zentrales Thema in meinem Alltag.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?
Ja klar lese ich! Jede Geschichte bringt mich auch als Schriftstellerin weiter. Favoriten habe ich nicht wirklich. Die Bücher von Anne Rice haben allerdings immer einen besonderen Platz in meinem Regal.

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?
Noch wird es eine Weile ruhig bleiben, damit ich nach einem anstrengenden Jahr 2017 wieder zu Kräften kommen kann. Aber für 2018 steht als erstes „Deadmoon“ an, ein abenteuerlich-witziger Vampirroman, den ich im Selbstverlag herausbringen werde. Dann steht „Die Seelenspringerin – Maskerade“ bereits in den Startlöchern. Und etwa zum Sommer hin kommt eine weitere Veröffentlichung in Eigenregie: „Moonchild – Wiege der Dunkelheit“, mein vorerst letzter Vampirroman um einen geborenen Vampir. Außerdem habe ich gerade die Zusage erhalten, dass meine Kurzgeschichte „Der menschliche Defekt“ in der Climate Fiction Anthologie „Der Schnee von morgen“ erscheinen wird, was mich riesig freut.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?
Ja, klar. Da ich wenig Zeit habe und mich beim Schreiben nicht verzetteln will, entwerfe ich immer einen recht detaillierten Szenenplan (Plot) meiner Geschichten.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: rot
Tier: Katze
Land: Bella Italia
Charaktereigenschaft: ungeduldig
Berühmte Persönlichkeit: Heath Ledger (fragt mich nicht, warum ich gerade an den denken musste!)
Zitat: „Wenn man nicht weiß, wohin man will, muss man sich nicht wundern, wenn man woanders ankommt“ Mark Twain.

Chester Bennigton – Linkin Park

Plötzlich stand die Welt still. Nichts ging mehr. Wie vom Blitz getroffen, als ich zwischen Tür und Angel erfuhr, das Chester tot sei. Ich wollte es erst gar nicht glauben, aber es war doch Gewissheit, als ich dann daheim kam und Facebook mich damit erschlug. Ich musste es also wirklich glauben. Geschockt saß ich nur da … konnte nichts denken. Verdammt, warum er? Er war doch noch Jung … Ja, aber … Wer seine Songs kennt und sein Leben verfolgt hatte, wusste, Chester ist nur eine Marionette in der Welt der Musikbranche. Er funktionierte und lächelte, aber seine Songs sprachen eine andere Sprache – und sein Blick oft auch. Er verarbeitete seine Kindheit und Drogengeschichten in den Songs. Es war seine Therapie, aber … es half ihm nicht wirklich. Immer und immer wieder zog Chester sich zurück und verschwand für eine Weile. Bis er ein neues Album heraus brachte. Und jedes Mal waren es die Texte, die mich in ihren Bann zogen. Man spürte genau, wie sehr er sich dahinter versteckt hat. Vor allem das letzte Album ist sehr nachdenklich, wenn man es jetzt in Nachhinein hört, und macht einem Angst. Denn es spiegelt seine Seele wieder. Auch jetzt, nach fast 3 Monaten, fehlt etwas. Er! Kein Tag vergeht, ohne dass ich nicht ein einziges Lied höre und an ihn denken muss. Haltet mich für bekloppt oder sonst was, aber er war mein Hero. Er und seine Band haben mich fast 20 Jahre begleitet und sie werden es auch noch weiter tun. Und vor allem mein rechter Oberarm wird mich immer an ihn erinnern …

Zitat (my December):

„And I just wish that I didn’t feel like there was something I missed“

 

Eure Carmi 

 

Diskographie  (Quelle: Wikipedia)

Entstehung und Namensänderung (1996–1999)

Mike Shinoda und Brad Delson kannten sich schon aus der Highschool. Ein 1991 gemeinsam besuchtes Konzert der Thrash-Metal-Band Anthrax zusammen mit der Hip-Hop-Gruppe Public Enemy sollte das Schlüsselerlebnis für die Gründung einer Band sein.

Ehemaliges Hybrid-Theory-Logo vor der Umbenennung in Linkin Park

Shinoda und Delson holten sich infolgedessen Rob Bourdon als Schlagzeuger hinzu, später stieß Joseph Hahn – der mit Shinoda Kunst studierte – zur Band. David Farrell, ein Mitbewohner von Delson, komplettierte die Band vorläufig. Sänger der Band war zuerst Mark Wakefield, der allerdings nach dem Einspielen einer Demo die Band wieder verließ. Die Bandmitglieder suchten nach einem wandlungsfähigen Nachfolger, den sie über Delsons Kontakt zu Jeff Blue in Chester Bennington fanden. Sie baten ihn, ihr Demo einzusingen und Bennington schloss sich drei Tage lang in einem kleinen Studio ein, um dies zu tun. Er spielte der Band das Demo über Telefon vor und wurde so Mitglied der Band. Bennington kündigte seine Arbeit und zog mit seiner Frau von Arizona nach Kalifornien, um sich voll auf die Band konzentrieren zu können. Linkin Park hießen bei ihrer Gründung 1996 noch Xero. Erst nach dem Hinzukommen von Bennington im Jahre 1999 benannte man sich in Hybrid Theory um, was später auch der Titel des ersten Albums werden sollte. Aufgrund möglicher rechtlicher Probleme (es existierte schon eine andere Band unter diesem Namen) wurde eine zweite Umbenennung vorgenommen und man einigte sich auf Linkin Park.

Dieser Name geht auf den Lincoln Park in Santa Monica zurück, welcher heute aber eine andere Bezeichnung trägt. Aufgrund der Tatsache, dass es unzählige Lincoln Parks in den USA gibt, wurde die anfangs überregional unbekannte Band laut eigener Aussage häufig für eine neue Nachwuchsgruppe aus der Gegend gehalten und kam auf diese Weise schnell zu Aufmerksamkeit.

Die Abwandlung der Schreibweise in Linkin Park war rein pragmatischer Art, denn die Band wollte sich eine .com-Domain sichern. Erleichtert wurde diese Entscheidung dadurch, dass man Lincoln Park in Kalifornien tatsächlich wie Linkin Park ausspricht.

Erstes Album und schnelle Erfolge (1999–2002)

Die noch Hybrid Theory benannte Band nahm 1999 ihre erste EP mit dem Titel Hybrid Theory EP auf, welche heute als Sammlerstück gilt. Nach der Umbenennung in Linkin Park bekam die Band einen Plattenvertrag von Warner Brothers/WEA angeboten, welchen sie annahmen.

Die aus dem Album Hybrid Theory stammende erste Singleauskopplung One Step Closer der bis dahin unbekannten Band wurde zu einem riesigen Erfolg: Schon vier Wochen vor ihrer offiziellen Veröffentlichung läuft der Song bei allen US-Major-Radiosendern auf Heavy Rotation. One Step Closer wurde außerdem zum Soundtrack des Filmes Das Experiment, erschienen bei WEA.

Das Album schaffte es im Zuge dessen direkt in die Top 20 der Billboard-Charts und wurde schon nach drei Wochen vergoldet. Auf der folgenden Tour als Vorband für die Deftones konnten Linkin Park auch vor großem Publikum überzeugen und erhielten wohlwollende Kritiken.

Im Spätsommer 2001 erreichte die zweite Single Crawling Platz 14 der deutschen Charts und verhalf so der Band zu ihrer ersten europäischen Headliner-Tour.

Wegen ihres Erfolges sollten Linkin Park gleich auf den großen Festivals spielen. Bevor es jedoch dazu kam, erkrankte Chester Bennington an Reflux und die Konzerte mussten kurzfristig ausfallen. So mussten auch die angesetzten Termine bei Rock am Ring und Rock im Park abgesagt werden. Nach einer geglückten Operation konnte der Sänger wieder auftreten.

Alleine von ihrem Debüt Hybrid Theory konnten Linkin Park über 15 Millionen Einheiten absetzen, davon weit mehr als 500.000 Stück in Deutschland.

Reanimation und Meteora (2002–2005)

Im Jahr 2002 veröffentlichte die Band das Album Reanimation, ein hauptsächlich auf Hybrid Theory basierendes Remixalbum. Auf vielen Liedern kollaborierte Linkin Park mit anderen Musikern und Rappern. Die Namen der einzelnen Lieder leiteten sich von den Namen ihrer Vorlagen her, so wurde z. B. aus Forgotten der Titel Frgt/10.

Im Jahre 2003 erschien mit Meteora das zweite Studioalbum, das zu einem der erfolgreichsten Alben 2003 avancierte. Im selben Jahr ging Linkin Park mit Metallica auf Tour, eine Live-DVD/-CD mit dem Namen Live in Texas erschien. Linkin Park legten im Folgenden eine kurze Pause ein, in welcher sich einzelne Bandmitglieder auf verschiedene Nebenprojekte konzentrierten: So veröffentlichte beispielsweise Mike Shinoda mit Fort Minor ein Hip-Hop-Album.

Im Rahmen der Reihe MTV Mash Up entstand 2004 ein gemeinsames Projekt mit Rapper Jay Z. Auf dem erschienenen Album Collision Course wurden jeweils verschiedene Lieder der beiden Künstler miteinander verwoben. Das Video zum mit einem Grammy ausgezeichneten Lied Numb/Encore wurde beim New Yorker Konzert gedreht.

Minutes to Midnight (2005–2008)

Linkin Park-Logo (2007–2010)

Neues Linkin Park-Symbol

Im Dezember 2005 bestätigte Bandmitglied Mike Shinoda, Co-Produzent von Linkin Parks drittem Studioalbum zu sein. Als Hauptproduzent fungiert Rick Rubin.

Im August 2006 traten Linkin Park als Vorband von Metallica auf dem Festival Summer Sonic in Japan auf. Sie stellten dabei das bislang unveröffentlichte Lied Qwerty und Reading My Eyes (vom Xero-Mixtape) vor. Reading My Eyes ist bis heute nur über den rein für Fanclubmitglieder erhältlichen Sampler Linkin Park Underground V6.0 erhältlich. Das Stück Qwerty findet man auf den Undergroundalben Songs from the Underground und A Decade Underground wieder.

Das Album Minutes to Midnight erschien in Deutschland am 11. Mai 2007, mit What I’ve Done wurde vorab zum 4. Mai eine Maxi weltweit veröffentlicht. Das Album zeigt die Band, wie zuvor mehrmals angekündigt, stilistisch stark verändert. Die Nu-Metal- und Crossoverelemente sind nur noch sporadisch zu vernehmen und die Musik geht insgesamt mehr in Richtung Alternative Rock. Der sonst charakteristische Wechselgesang zwischen Bennington und Shinodas Raps ist ebenso gewichen und wird nur noch auf einem einzigen Lied (Bleed It Out) derart eingesetzt. Die Texte der neuen Lieder setzen sich auch mit aktuellen politischen Geschehnissen auseinander, so wird in Hands Held High der Irakkrieg kritisiert, in The Little Things Give You Away das Verhalten der amerikanischen Regierung beim Hurricane Katrina angeprangert, No More Sorrow richtet sich gegen George W. Bush.

Im Sommer 2007 spielten Linkin Park unter anderem als Headliner auf den Festivals Rock am Ring, Rock im Park und dem Live-Earth-Konzert in Chiba (Japan). Aus einer Kollaboration mit Busta Rhymes entstand das Stück We Made It, das als Promo-Single für dessen Album Back on My B. S. veröffentlicht wurde, auf dem Album selbst jedoch nicht zu hören ist.

A Thousand Suns (2008–2011)

Im Jahre 2009 veröffentlichte Linkin Park das Album Songs from the Underground. In diesem Album erschien auch der Song QWERTY, der vorher nur für Mitglieder des Fanclubs Linkin Park Underground erhältlich war. Am 18. Mai 2009 erschien die Maxi New Divide als Titellied zum Film Transformers – Die Rache. Bereits zum ersten Transformers-Film steuerten Linkin Park das Lied What I’ve Done bei. Zum Erdbeben in Haiti 2010 steuerten Linkin Park den Titel Not Alone dem Album Download to Donate bei.

Am 8. September wurde das erneut von Rick Rubin und Mike Shinoda produzierte Album A Thousand Suns veröffentlicht. Anfang August erschien mit The Catalyst die erste Vorab-Single. Am 2. September verschickten Linkin Park exklusiv den Song Wretches and Kings an alle Leute, die das Album über die offizielle Webseite vorbestellt hatten. Zudem wurde am 3. September die zweite Single Waiting for the End angekündigt, die ab 7. September im Radio zu hören war.

Vierte Single und gleichzeitig der Titelsong zu Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes wurde Iridescent. Zudem traten sie am 4. Juli bei dem iTunes Festival 2011 auf, wovon sie dann auch auf iTunes eine EP veröffentlichten. Bei dem Auftritt spielten sie auch den Song Rolling in the Deep von Adele.

Living Things und Recharged (2011–2013)

Im Juni 2011 kündigte Chester Bennington an, dass an einem weiteren, fünften Studioalbum gearbeitet werde. Dem Magazin Kerrang erzählte er, dass für jenes wieder eine neue musikalische Stilrichtung angestrebt wird. Seiner Meinung nach könnte diese wohl polarisierend sein.

Wie auch bei den letzten zwei Alben, Minutes to Midnight und A Thousand Suns, ist Rick Rubin wieder Produzent. Er sagte, dass es für den aktuellen Zeitpunkt in der Entwicklung im Vergleich zu den anderen Alben einen bedeutenden Fortschritt gebe. Es werde sich typischerweise einmal in der Woche getroffen, um über Songs zu reden, die die Band entwickelt hat. Außerdem verriet Bennington dem Rolling Stone im Juli, dass für weitere Alben ein 18-Monate-Rhythmus angestrebt werde und er erschrocken sein würde, wenn 2012 kein Album erscheinen würde. Es werde weiterhin neues Material produziert, auch während Tourneen.

Im März 2012 sagte Brad Delson, dass das Album für Mitte des Jahres geplant sei. Die Vorabsingle Burn It Down wurde am 16. April 2012 veröffentlicht.

Am 15. April 2012 gab Mike Shinoda auf seinem Blog bekannt, dass das Album Living Things heißen wird. Einen Tag darauf veröffentlichten sie das Albumcover und gaben auch bekannt, dass das Album am 26. Juni erscheinen wird. Das Album soll wieder mehr persönliche Themen ansprechen. Am 25. Juni wurde das Berliner Konzert aus dem Admiralspalast vom 5. Juni in einer Spezialübertragung in mehr als 500 US-Kinos gezeigt.

Am 12. September 2013 verkündeten sie das Erscheinen eines Remixalbums mit dem Namen Recharged, das in Deutschland am 25. Oktober erschien. Darauf befinden sich Remixes von Songs aus Living Things, sowie der Titel A Light That Never Comes, den sie zusammen mit dem DJ Steve Aoki produzierten und als Vorabsingle veröffentlichten. Mike Shinoda sagte zwar, dass er ursprünglich nicht vorhatte nach Reanimation noch ein Remixalbum zusammenzustellen, dass die zahlreichen Neuinterpretationen die Band nun doch dazu bewegt hätten. Die Remixes auf Recharged reichen von House- über Dubstep- zu Hip-Hop-Neuinterpretationen. Ebenfalls am 12. September erschien ihr Videospiel LP Recharge, über das ihre Fans die neue Single freispielen konnten.

The Hunting Party und One More Light (2013–2017)

Als sechstes Studioalbum wurde am 13. Juni 2014 The Hunting Party veröffentlicht. Ebenfalls im Sommer 2014 fand die Carnivores-Tour mit Thirty Seconds to Mars als Co-Headliner sowie AFI statt. Der Name leitet sich von Shinodas Meinung ab, dass Rockmusik heutzutage zu herbivorisch, also zu „soft, unbestimmt und gleichgültig“ geworden sei, was er gerne ändern wolle. Dementsprechend soll das Album auch das bisher „lauteste“ werden. Vor allem werden die Gitarren und das Schlagzeugspiel intensiviert. Der Sänger Page Hamilton (Helmet) und die beiden bekannten Gitarristen Daron Malakian (System of a Down, Scars on Broadway) und Tom Morello (Rage Against the Machine) liefern zudem Gastbeiträge. Nachdem zuletzt Rick Rubin dreimal Musikproduzent für Linkin Park war, wird diesmal Mike Shinoda selbst das Album produzieren.

Die Vorabsingle Guilty All the Same, die zusammen mit dem Rapper Rakim entstand, ist seit dem 7. März 2014 als Download erhältlich. Die zweite Single Until It’s Gone wurde am 6. Mai 2014 veröffentlicht, in Deutschland ist sie seit dem 30. Mai erhältlich. Auch Wastelands und Rebellion (feat. Daron Malakian) erschienen vorzeitig.

Am 12. September 2014 wurde die Single Final Masquerade in Deutschland veröffentlicht. Die Single konnte sich 9 Wochen in den Charts halten. In Österreich (Platz 65) und der Schweiz (Platz 64) war sie jeweils 3 Wochen lang in den Charts vertreten.

Anfang 2016 gab die Band bekannt, dass man mit den Aufnahmen für ein neues Studioalbum begonnen habe. Am 16. Februar 2017 wurde die Single Heavy, welche in Zusammenarbeit mit der Sängerin Kiiara entstanden ist, veröffentlicht. Das Lied ist die Lead-Single des neuen Albums One More Light, welches am 19. Mai 2017 veröffentlicht wurde. Sie hielt sich in Österreich 8 Wochen und in der Schweiz 6 Wochen lang in den Charts. Die Lieder Battle Symphony und Good Goodbye, in Zusammenarbeit mit Pusha T und Stormzy, wurden als Lyric Videos veröffentlicht.  Ebenfalls wurde das Lied Invisible als Lyric Video am 11. Mai 2017 veröffentlicht.

Am 20. Juli 2017 wurde Sänger Chester Bennington tot aufgefunden, er beging Suizid. Daraufhin wurde die Tour zum Album One More Light abgebrochen.

Am 18. September 2017 veröffentlichte Linkin Park das Lied „One More Light“ in Gedenken an Chester Bennington. Am Ende des offiziellen Videos wird folgender Text eingeblendet:

Chester,

You ignited a flame of passion, laughter & courage in our hearts forever

We miss you, brother.

–Joe, Mike, Brad, Dave & Rob

 

Chester,

Du hast eine Flamme aus Leidenschaft, Lachen & Mut für immer in unserem Herzen entzündet.

Wir vermissen dich, Bruder.

–Joe, Mike, Brad, Dave & Rob

Am 28. Oktober 2017 fand eine Tribute-Show für Chester Bennington statt. Unter anderem nahmen daran Kiiara, Blink-182, Korn, Steve Aoki, Sum 41, System of a Down und A Day to Remember teil. Die Show wurde per Livestream über YouTube übertragen. Das Lied Looking for an Answer wurde während der Show uraufgeführt.

Daraufhin wurde, ebenfalls in Gedenken an Chester Bennington, das Live-Album One More Light Live am 15. Dezember 2017 veröffentlicht. Dieses enthält 16 Live-Aufführungen von Liedern aus verschiedenen Alben der Band, welche während der One More Light-Tour gespielt wurden.

Musikalischer Stil

Linkin Park wird aufgrund ihres Crossovers von Rock und Metal mit Hip-Hop-Elementen und Electronica häufig dem Alternative Metal bzw. Alternative Rock oder Nu Metal zugeordnet.

Großen Raum nimmt in Linkin Parks Musik das Zusammenspiel der beiden Vokalisten Bennington und Shinoda ein. Bennington agierte dabei als Lead-Sänger, Shinoda übernimmt die Rap-Parts und tritt erstmals auf dem dritten Album Minutes to Midnight (2007) als Sänger in Erscheinung. Mit diesem Album erweiterte die Band ihre musikalische Bandbreite, nur noch auf vereinzelten Songs waren Raps zu hören.

Auf dem 2010 folgenden A Thousand Suns nutzte Linkin Park vermehrt elektronische Drumbeats, das Album gilt als Wendepunkt der Band hin zu einem Electronica-lastigeren Ansatz. Living Things ist ebenso elektronisch geprägt, erscheint durch weitere Einflüsse aber in Gesamtsicht wieder härter.

Erst mit dem 2014 erschienenen The Hunting Party bewegt sich die Musik wieder mehr in Richtung Alternative Metal.

Erfolg und Rezeption

Seit der Jahrtausendwende hat keine andere Band mehr Albumspitzenplätze in den USA verbuchen können als Linkin Park. Der von Linkin Park vollzogene steile Aufstieg ab ihrem 2000 veröffentlichten Debütalbum wurde von Fans und Kritikern oft kritisch begleitet.

Galt Hybrid Theory noch „als gelungener Drahtseilakt zwischen Kunst und Kommerz“, der die Band auch für den Mainstream interessant machte, so ließen wegen des „offensichtlichen Pop-Appeals und der damit einhergehenden Hysterie pubertierender weiblicher Fans“ bei umjubelten Auftritten bei Top of the Pops und ähnlichen Formaten Vorwürfe, die Band sei nur ein weiteres kommerzielles Produkt für den Massenmarkt, nicht lange auf sich warten. Eine starke Präsenz in Jugendmagazinen wie der Bravo führte dazu, dass der Musikgruppe schnell ein „Stigma der Boygroup des NuMetal“ anhaftete.

Mit Meteora brachten Linkin Park ein Album auf den Markt, das sich musikalisch kaum vom Vorgänger abhob und als „Nummer-sicher-Kopie … wie ein berechnetes Produkt“ anmutete und damit erneut „kommerziell wie nichts Gutes“ war. laut.de kategorisierte das Album als „Fast-Food-Nu-Metal“, das Kritikern, die der Band Ausverkauf vorwarfen, in die Hände spiele.

Mit Minutes to Midnight sei die „Anbiederung an den Pop-Mainstream dramatisch“ ausgefallen. Die Lieder seien „schön radio- und kinderzimmertauglich“ und die „bis ins kleinste Detail glattgebürsteten Tracks“ als reiner „Wegwerfartikel“ zu verstehen. Spiegel Online greift den vielfach zu vernehmenden Vorwurf „Dreck, weil zu kommerziell“ bezüglich des Albums aus dem Jahr 2007 jedoch derart auf, als dass sie diesen Angriff auch schon für die beiden vorhergehenden Veröffentlichungen für begründet halten Neider werden „ihr Feindbild in Linkin Park wieder bestätigt sehen, weil Massenkompatibilität und Authentizität für viele einen Gegensatz darstellen.“

Das charakteristische Zusammenspiel der beiden Sänger sei im Laufe der Jahre zu einem formelhaften „einer schreit, einer rappt“ verkommen: „Linkin Park haben tatsächlich genau ein Songwriting-Konzept. … Wenn Chester Bennington über grausig altbackene Akkordfolgen brüllt ist Refrain, wenn Mike Shinoda rappt ist langweilig, weil es meistens immer noch nach Abzählreimen klingt. Das war bei Hybrid Theory auch schon so, ließ aber dennoch eine sehr bewegende weil tiefgreifende Emotionalität erspüren – oder wenigstens vermuten.“ Selbst gelungenere Songs kämen nicht über die Ebene des Zitats anderer bedeutender Bands hinaus.

Visions erklärte den Erfolg der Band hierdurch, dass Linkin Park die Band sei, die die Bedürfnisse ihrer Fans immer am zuverlässigsten erfülle. Der Radiorock der Band sei geprägt von den „härtesten weichen Gitarren der Welt“.

Auszeichnungen

Linkin Park wurde eine Vielzahl von Musikauszeichnungen verliehen, eine kleine Auswahl soll im Folgenden angeführt werden:

   Echo

       2002: für „beste internationale Band“

       2008: für „beste internationale Band“

       2011: für „beste Gruppe Rock/Alternative international“

       2013: für „beste Gruppe Rock/Alternative international“

   MTV EMA

       2002: für Best Rock

       2002: für Best Group

       2004: für Best Rock

       2007: für Best Band

       2009: für Best World Stage Live-Performance[64]

       2010: für Bester Live-Act

       2011: für Best Rock

       2012: für Best Rock

       2013: für Best World Stage

       2014: für Best Rock

   MTV Video Music Award

       2002: für Best Rock Video (In the End)

       2003: für Best Rock Video (Somewhere I Belong)

       2004: für Viewer´s Choice Award (Breaking the Habit)

       2008: für Best Rock Video (Shadow of the Day)

   Grammy

       2002: für Best Hardrock (Crawling)

       2006: für Numb/Encore als Best Rap/Sung Collaboration mit Jay Z

   World Music Award

       2002: Best Selling Rock Group

       2003: Best Selling Rock Group

       2007: Best Selling Rock Group

   MTV Video Music Awards Japan 2005 als Best Group Video (Breaking the Habit) und Best Collaboration Video (Numb/Encore)

   SoundScan/Billboard als Bestverkaufende Band des Jahrzehnts

Pea Jung – Die Wunschblase

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Klappentext

Die Wunschblase – Phantastischer Wohlfühlroman –

Der sechsjährige Ben hat einen ganz besonderen Herzenswunsch: Er möchte seinen Papa Frank wieder glücklich sehen. Ganz klar: Der Papa braucht eine neue Frau. Und Ben eine neue Mama.

Ben ahnt nicht, dass er mit seinem geheimen Wunsch außergewöhnliche Mächte in Gang setzt.

Carolyn, ein weiblicher Dschinn, bekommt den Auftrag, eine geeignete Frau zu suchen. Frank erweist sich jedoch als immun gegen sämtliche Verkuppelungsversuche.

Wird Carolyn dennoch Bens Wunsch erfüllen können?

Meine Meinung

 

Mit viel Herz hat Pea eine Geschichte geschrieben, die mein kleines Herz zum Stolpern gebracht hat.

Ben ist einfach zum Verlieben, und wie er sich so sehr wünscht, dass sein Papa eine Frau findet. Und Carolyn soll ihm dabei helfen.

Mit einem Schmunzeln habe ich die Geschichte rund um Ben und Frank gelesen. Allein ihr Schreibstil lässt einen gut in die Geschichte reinkommen. Wer Geschichten aller Rosamunde Pilcher mag, wird diese Geschichte lieben.

⭐⭐⭐⭐⭐

Eure Carmi 

Pea Jung – Xmas Wars: Verrückt nach Han

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Klappentext

Eine weihnachtliche Novelle für jede Jahreszeit und jede weit, weit entfernte Galaxie.
Weihnachten war noch nie ihr Ding. An diesem einen speziellen Weihnachten trifft Lea unverhofft den besten Freund ihres Bruders wieder.
Julius bringt nicht nur eine Menge unerfreulicher Erinnerungen zurück, nein – er bringt auch Leas Gefühlswelt gehörig durcheinander. Dabei spielt auch ihre gemeinsame Star-Wars-Vergangenheit eine Rolle.

Meine Meinung

Weihnachten ist ja noch nicht so lange her, also habe ich mich in diese kleine, aber so was von zuckersüße Shortstory verloren. Pea schreibt mit Witz und der Macht von Star Wars eine süße Geschichte rund um Lea und Julius. Mit ihrem flüssigen Schreibstil hat sie mich sofort gefesselt und auch beide Protagonisten wirkten jung und frech. Einfach herrlich.

Für mich war es eine gelunge Geschichte, die mich Schmunzeln ließ. Vorallem über die Star Wars Easter Eggs.

Zitat: „Also beeil dich, sonst lass ich deinen Toast verbrennen. Aber du magst ihn ja a little on the dark side …“

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Carmi 

Sandra Pulletz – Highschool Halloween 1&2

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Klappentext

Teil 1:
Seit Tagen gibt es an der Grandwitch-Highschool nur noch ein Thema: Die super geheime Halloween-Party. Auch Ava hofft, dass sie eine der exklusiven Eintrittskarten bekommt. Denn auf der Feier wäre bestimmt die perfekte Gelegenheit, endlich ihren lang gehegten Plan in die Tat umzusetzen und es dem fiesen Mädchenschwarm Calvin so richtig heimzuzahlen …

Teil 2:
Die geheime Halloweenparty der Grandwitch-Highschool ist gerade zu Ende gegangen, als Ava ihren neuen Freund Ethan zu sich nach Hause einlädt. Die Feier mit sämtlichen magischen Wesen ist bereits voll im Gange. Auch Ava und Ethan amüsieren sich köstlich, bis plötzlich ein geheimnisvoller Vampir auftaucht und Avas Feenkräfte zu schwinden beginnen. Die Einzige, die Ava helfen kann ist Urgroßtante Edna. Doch ausgerechnet jetzt ist sie verschwunden.
Und was hat Bösewicht Calvin mit der ganzen Sache zu tun?

Meine Meinung

Bezaubernd, diese Kurzgeschichten. Trotz der dritten Person hatte ich wieder einmal das Gefühl, mit Sandra am Lagerfeuer zu sitzen und ihren kleinen Gruselgeschichten zu zuhören. Sie versprüht mit ihrem Schreibstil eine Leichtigkeit, die man nicht oft findet.

Ava und Ethan sind zuckersüße Teenies, die sich nicht nur mit dem ersten Verliebtsein auseinandersetzen müssen, sondern auch mit mystischen Begebenheiten, die „Normalos“ gar nicht kennen. Dem Leser begegnen allerlei magische Wesen, von Feen über Elfen bis hin zu Vampiren.

Auch bei Highschool Halloween bin ich der Meinung, dass unsere eigenen Teenies sehr viel Freude an dieser Geschichte haben werden.

🌟🌟🌟🌟🌟

Eure Nine

Interview mit Alexandra Fuchs

Name: Alexandra Fuchs

Wohnort: in einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart

Geburtsdatum: 25 Jahre 

Hauptberuflich: Lektorin und habe somit mein Hobby zum Beruf gemacht 😊

Werke: Bisher habe ich 3 Bücher veröffentlicht (Häkelenten tanzen nicht, Straßensymphonie und Sturmmelodie), sowie einige Kurzgeschichten in Anthologien und eine Novelle (Lügen haben blaue Augen).

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Eine Lektorin also? Faszinierend, wie viele Lektoren zum Autor werden. 😊 Gab es einen bestimmten Auslöser, dass du den Schritt gegangen bist?

Zur Lektorin oder zurAutorin?

Zur Autorin.

Ich bin eher durch Zufall Lektorin geworden 😀 Geschrieben habe ich schon immer gern. In der neunten oder zehnten Klasse hat mich dann ein Lehrer überredet in seine AG Kreatives Schreiben zu kommen. Eine der dort entstandenen Kurzgeschichten hat es in eine kleine, vom Land Baden Württemberg gesponserte Anthologie geschafft .. danach bin ich nicht mehr weggekommen davon, dass ich gerne Autorin sein wollte. Um den Dreh habe ich auch Jennifer Wolf kennen gelernt, deren Werke ich von der ersten Stunde Beta gelesen habe. Irgendwann wurde aus Betalesen für Freunde lektorieren und während des Studiums habe ich mir so dann Geld dazu verdient und bin dabei hängen geblieben 😀

Hängen geblieben klingt gut. 😂 Wie meisterst du den Spagat zwischen Lektorin und Autorin? Kommt man da nicht durcheinander?

Nein, eigentlich nicht. Zumindest ist es mir noch nie passiert. Der Stil der Werke, die ich lektoriere unterscheidet sich meist stark von meinem (was auch gut so ist :D) und deswegen finde ich da relativ schnell wieder in mein eigenes Projekt. Jedoch ist es natürlich eine Zeit Frage. Ein Acht-Stunden-Job jeden Tag, plus das Schreiben, der Hund und noch diverse Hobbys unter einen Hut zu bringen ist wirklich nicht einfach 😀 Für mich jedenfalls nicht.

Woher nimmst du deine Inspirationen?

Das ist ganz unterschiedlich. Meist sind es kleine Begegnungen mit Menschen, die ich auf irgendeine Art und Weise interessant finde. Dann überlege ich mir dazu eine kleine Geschichte. Wieso zum Beispiel jemand einen dicken Wintermantel an hat, obwohl es Badeseewetter hat … Manchmal inspiriert mich aber auch eine Liedzeile, oder ein Satz aus einem Film. Dann frage ich mich wieso jemand das gesagt oder gedacht haben könnte und eine Geschichte entsteht 🙂.

Bist du der Typ, der seine Ideen nur im Kopf hat oder notierst du sie dir auf kleine Zettelchen, um später daran arbeiten zu können?

Kopfmensch – zum Leidwesen von anderen und mir selbst 😀

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Wenn ein Leser auf dich aufmerksam wird, wie würdest du deine Bücher beschreiben, damit er Feuer und Flamme dafür ist?

Hui, das ist schwierig… alle Bücher sind so unterschiedlich und lassen sich auch verschiedenen Genre zuordnen. Aber was mir immer wichtig ist, egal welche Art von Buch ich schreibe und um was es geht. Ernste Themen müssen mit einer Portion Humor behandelt werden. Der Spaß darf nicht fehlen, sonst verliert das Leben für mich an Glanz 🙂

Bedeutet also, das ernste Themen in ein Buch gehören und nicht alles nur aus Fiktion bestehen sollte?

Natürlich. Egal wie viel Fiktion enthalten ist, man behandelt doch irgendwie immer ein Thema, das einem wichtig ist und das sich mit realen Gesichtspunkten beschäftigt. Auch Satirische Werke weißen meist in ihrem Stil auf ernste Themen hin, über die man sich mal Gedanken machen sollte 🙂 Dafür sind Bücher doch auch da. Natürlich sie unterhalten uns, aber sollten sie uns nicht auch auf einer intellektuellen Ebene fordern und zum nachdenken bringen? Selbst wenn einen das Thema selbst nicht tangiert, ist es für einen anderen vielleicht wichtig.

Stimme ich dir zu. Ich persönlich lese eben genau solche Geschichten am liebsten. 😊Was würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Einfach dran bleiben! Immer weiter machen, egal wie seltsam und schlecht einem alles vorkommt. Und sich nicht von dem Erfolg anderer einschüchtern lassen. Man braucht manchmal einfach auch ein Quäntchen Glück, egal wie gut man ist. Wenn man keine Leute auf sich aufmerksam machen kann, kann man zwar den nächsten Harry Potter geschrieben haben, trotzdem liest ihn keiner, weil ihn niemand kennt 😀

Was verstehst du unter Aufmerksamkeit erregen? In letzter Zeit sehe ich viele Autoren, die, so empfinde ich es, beinahe schon penetrant sind. 🙈
Haha 😀 Ja, das ist wirklich schwierig. Ein schmaler Grad. Aber Facebook zwingt einen ja fast dazu, dadurch dass es die Reichweite so sehr einschränkt, dass man fast penetrant sein muss damit wenigstens ein paar Menschen die Beiträge sehen. Im Moment ist es wirklich schwierig. Ich habe dafür auch noch keinen perfekten Weg gefunden, aber ich denke man muss immer tun, was man für richtig hält. Zum Beispiel bin ich zu Instagram übergewechselt. Ich liebe die Bilder und habe nicht das Gefühl, dass ich dort nach Aufmerksamkeit haschen muss 🙂 Aber es ist wirklich schwierig. Auch, weil es eben eine unerschöpfliche Menge an Autoren, Bloggern und Büchermenschen gibt, deren Beiträge einen dann beinahe überschwemmen.
Und hab ich schon erwähnt, dass es wirklich schwierig ist 😀 Haha.
Das es schwierig ist, sehe ich. Selbst wir Blogger haben oft Reichweitenprobleme. 😊Bist du dieses Jahr bei Messen anwesend?
Ja, das bleibt leider niemandem erspart. Ich finde es schade.
Ja, ich werde auf jeden Fall im März auf der LBM sein und die FBM im Oktober ist eigentlich auch Pflichtprogram, jedoch kann ich das noch nicht mit Sicherheit sagen.
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Dann werden wir dir einen Besuch abstatten in Leipzig 😉 Gibt es etwas, dass du an dir selbst nicht ausstehen kannst?

Oh, da freue ich mich ^-^ Manchmal bin ich sehr inkonsequent. Zum Beispiel beim Aufstehen, ich komme sehr schwer aus dem Bett morgens und bin dann auch seeeehr seeeeeehr schlechter Laune 😀 Und manchmal sehe ich alles zu schwarz, obwohl etwas aufregendes vor mir liegt 😀

Dann sind wir uns sehr ähnlich, vor allem was das morgens aufstehen angeht. 😉

Haha 😀 Ja, das ist sicher nicht nur mir vorbehalten. Aber manchmal nervt es total. Ich wäre viel lieber ein Frühaufsteher.

Ich nicht unbedingt, aber dafür wäre ich gerne abends genauso müde, wie am Morgen 😂

Was erwartet uns von dir in diesem Jahr? Wie geht es weiter?

Im Moment schreibe ich an einem Young Adult Roman, der allerdings noch kein Zuhause gefunden hat. Mal sehen, was daraus wird. Außerdem hoffe ich meinen nächsten Fantasyroman veröffentlichen zu können, der im Drachenmondverlag erscheinen wird 🙂 Konkrete News gibt’s aber noch nicht.
Zum Schluss würde ich gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dazu einfällt.
Alles klar 🙂
Farbe? Gelb
Tier? Hund
Land? England
Charaktereigenschaft? humorvoll
Berühmte Persönlichkeit? Emma Watson
Zitat? If you can dream it, you can do it – Walt Disney

 

Vielen Dank für deine Zeit und das nette Gespräch. Es hat mich gefreut, dich kennenzulernen. 😊

Gerne 🙂 Hat Spaß gemacht!

Interview mit Pea Jung

     Name: Pea Jung

     Wohnort: Peiting

     Geburtsjahr: 1977

     Hauptberuflich: Diplom-Sozialpädagogin (FH)

     Hobbies: Zeichnen, Kino, Wandern.

     Deine Werke:     Die falsche Hostess

            Die Wunschblase

            Die Putzstelle

            Die echte Hostess

            Superheld fürs Leben gesucht

            Clara: Die geheime Gabe

            Clara: Die Rückkehr

            Clara: Finstere Vergangenheit

            Clara: Sturm auf Zeit

            Xmas Wars: Verrückt nach Han

            Sand in den Haaren

            HIT the BOSS: The H(e)artbreaker           

            Wendelin und das Blatt (ein interaktives Kinderbuch)

            3Hearts2gether: Buchreihe exklusiv für readfy zusammen mit Tanja Neise und Sina Müller (bisher sind drei von zehn geplanten Folgen erschienen)

»Hören Sie, ich habe

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Der Spaß am kreativen Tun war mir wohl schon in die Wiege gelegt. In der Kindheit habe ich mit meiner besten Freundin sehr viel gemalt, gebastelt, Comics gezeichnet, Filme gedreht und eben auch geschrieben. Wir haben damals mit gruseligen Kurzgeschichten angefangen und später gestalteten wir auch eine Zeitung für unsere Freunde. Man kann also sagen, dass ich schon immer gerne Dinge produziert habe. Mit Anfang Zwanzig hatte ich dann die Idee zu meiner Clara-Reihe. Ich habe damals auch angefangen, ein paar Kapitel zu schreiben, die dann aber jahrelang von einem PC zum anderen wanderten. Als mein Mann den alten PC endgültig verschrotten wollte, kamen die Kapitel wieder zum Vorschein. Ich habe sie gelesen und mich packte die Schreibwut. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Innerhalb weniger Monate entstanden mehrere Bücher. Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört mit dem Geschichten schreiben.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Häufig brauche ich Musik dazu. Ansonsten kann ich immer und überall schreiben. Zeit brauche ich auch. Wenn ich das Gefühl habe, ich muss in zehn Minuten sowieso schon wieder weg, dann kann ich mich nicht richtig darauf einlassen.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Ich muss nicht nach ihnen suchen. Sie finden mich. Das war schon immer so. Schon als Kind habe ich mir ständig Geschichten ausgedacht. Die Inspiration kann ein Bild, ein Musikstück, ein Erlebnis, eine Erinnerung, eine Nachricht … eigentlich alles Mögliche sein. Die Idee entsteht wie von selbst und entwickelt sich ungefragt in meinem Kopf. Wenn sie mich nicht mehr loslässt, dann entstehen Bilder dazu und Dialoge und schon will der Roman geschrieben werden.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das ist sehr unterschiedlich. Ich habe verschiedene Phasen. Manchmal kann ich einen Roman in ein paar Wochen raushauen und dann ist der natürlich auch schneller veröffentlicht. An anderen Geschichten sitze ich Monate oder Jahre. Zufrieden bin ich, wenn ich mit den Anmerkungen meiner Testleser und Lektorin etwas anfangen kann und ich diese dann so einbaue, dass ich das Gefühl habe, es passt.

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Niemals aufgeben, niemals kapitulieren (Zitat aus Galaxy Quest).

Lese viel, schreibe viel und versuche die ganzen Selbstzweifel zu vergessen, komm aus deinem Schneckenhaus und trage das, was du tust, nach Außen.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Ja natürlich. Ich glaube, da findet jeder etwas. Wenn ich monatelang wunderbar abgenommen habe und fleißig Sport mache, ärgert es mich total, wenn ich dann alle Essgewohnheiten über Bord werfe und in alte Verhaltensmuster zurückfalle.

Im Grunde bin ich aber ein sehr zufriedener Mensch. Ich kann sagen, dass ich glücklich bin.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Leben durch die erste Buchveröffentlichung so stark ändern würde. Plötzlich auf Buchmessen gehen, Interviews geben, im Fernsehen sein … puh … das war schon alles viel und doch so fantastisch zugleich.

Verändert hat sich für mich auch, dass ich mit meiner Schriftstellerei die gröbsten emotionalen Achterbahnfahrten meines Lebens erlebt habe. So viele  Hochs und Tiefs habe ich sonst nicht, da ich eher der ausgeglichene Typ bin. Dennoch genieße ich jeden Moment und würde nicht wieder umkehren wollen.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich lese natürlich auch viel, teilweise auch für Kollegen als Testleser. Dabei gibt es aber auch immer wieder Phasen, in denen ich ein Buch nach dem anderen verschlinge und dann wieder Wochen, in denen ich gar nicht lese. Stolz und Vorurteil ist eines meiner Lieblingsbücher, weil ich finde, dass man es immer wieder lesen kann. Zeitgenössisch lese ich sehr gerne die Bücher von Sophie Kinsella. Die kaufe ich blind, ohne zu wissen, worum es da geht. Sophie schreibt so locker flockig, da gibt es immer etwas zu Lachen.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Momentan plane ich fleißig meine Neuerscheinung, die am 1.3. auf den Markt kommen wird. Wünsch dir was, Lola! wird eine magische Liebesgeschichte mit witzigen und spannenden Elementen.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Nicht direkt. Ich weiß zwar, dass es ein Happy End geben wird, aber wie genau das aussieht entsteht oft erst im Schreibprozess.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

 

Farbe: rot

Tier: Schmetterling

Land: Deutschland

Charaktereigenschaft: fröhlich

Berühmte Persönlichkeit: Marilyn Monroe

Zitat: Alle sagten, das geht nicht, bis einer kam, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.