Chester Bennigton – Linkin Park

Plötzlich stand die Welt still. Nichts ging mehr. Wie vom Blitz getroffen, als ich zwischen Tür und Angel erfuhr, das Chester tot sei. Ich wollte es erst gar nicht glauben, aber es war doch Gewissheit, als ich dann daheim kam und Facebook mich damit erschlug. Ich musste es also wirklich glauben. Geschockt saß ich nur da … konnte nichts denken. Verdammt, warum er? Er war doch noch Jung … Ja, aber … Wer seine Songs kennt und sein Leben verfolgt hatte, wusste, Chester ist nur eine Marionette in der Welt der Musikbranche. Er funktionierte und lächelte, aber seine Songs sprachen eine andere Sprache – und sein Blick oft auch. Er verarbeitete seine Kindheit und Drogengeschichten in den Songs. Es war seine Therapie, aber … es half ihm nicht wirklich. Immer und immer wieder zog Chester sich zurück und verschwand für eine Weile. Bis er ein neues Album heraus brachte. Und jedes Mal waren es die Texte, die mich in ihren Bann zogen. Man spürte genau, wie sehr er sich dahinter versteckt hat. Vor allem das letzte Album ist sehr nachdenklich, wenn man es jetzt in Nachhinein hört, und macht einem Angst. Denn es spiegelt seine Seele wieder. Auch jetzt, nach fast 3 Monaten, fehlt etwas. Er! Kein Tag vergeht, ohne dass ich nicht ein einziges Lied höre und an ihn denken muss. Haltet mich für bekloppt oder sonst was, aber er war mein Hero. Er und seine Band haben mich fast 20 Jahre begleitet und sie werden es auch noch weiter tun. Und vor allem mein rechter Oberarm wird mich immer an ihn erinnern …

Zitat (my December):

„And I just wish that I didn’t feel like there was something I missed“

 

Eure Carmi 

 

Diskographie  (Quelle: Wikipedia)

Entstehung und Namensänderung (1996–1999)

Mike Shinoda und Brad Delson kannten sich schon aus der Highschool. Ein 1991 gemeinsam besuchtes Konzert der Thrash-Metal-Band Anthrax zusammen mit der Hip-Hop-Gruppe Public Enemy sollte das Schlüsselerlebnis für die Gründung einer Band sein.

Ehemaliges Hybrid-Theory-Logo vor der Umbenennung in Linkin Park

Shinoda und Delson holten sich infolgedessen Rob Bourdon als Schlagzeuger hinzu, später stieß Joseph Hahn – der mit Shinoda Kunst studierte – zur Band. David Farrell, ein Mitbewohner von Delson, komplettierte die Band vorläufig. Sänger der Band war zuerst Mark Wakefield, der allerdings nach dem Einspielen einer Demo die Band wieder verließ. Die Bandmitglieder suchten nach einem wandlungsfähigen Nachfolger, den sie über Delsons Kontakt zu Jeff Blue in Chester Bennington fanden. Sie baten ihn, ihr Demo einzusingen und Bennington schloss sich drei Tage lang in einem kleinen Studio ein, um dies zu tun. Er spielte der Band das Demo über Telefon vor und wurde so Mitglied der Band. Bennington kündigte seine Arbeit und zog mit seiner Frau von Arizona nach Kalifornien, um sich voll auf die Band konzentrieren zu können. Linkin Park hießen bei ihrer Gründung 1996 noch Xero. Erst nach dem Hinzukommen von Bennington im Jahre 1999 benannte man sich in Hybrid Theory um, was später auch der Titel des ersten Albums werden sollte. Aufgrund möglicher rechtlicher Probleme (es existierte schon eine andere Band unter diesem Namen) wurde eine zweite Umbenennung vorgenommen und man einigte sich auf Linkin Park.

Dieser Name geht auf den Lincoln Park in Santa Monica zurück, welcher heute aber eine andere Bezeichnung trägt. Aufgrund der Tatsache, dass es unzählige Lincoln Parks in den USA gibt, wurde die anfangs überregional unbekannte Band laut eigener Aussage häufig für eine neue Nachwuchsgruppe aus der Gegend gehalten und kam auf diese Weise schnell zu Aufmerksamkeit.

Die Abwandlung der Schreibweise in Linkin Park war rein pragmatischer Art, denn die Band wollte sich eine .com-Domain sichern. Erleichtert wurde diese Entscheidung dadurch, dass man Lincoln Park in Kalifornien tatsächlich wie Linkin Park ausspricht.

Erstes Album und schnelle Erfolge (1999–2002)

Die noch Hybrid Theory benannte Band nahm 1999 ihre erste EP mit dem Titel Hybrid Theory EP auf, welche heute als Sammlerstück gilt. Nach der Umbenennung in Linkin Park bekam die Band einen Plattenvertrag von Warner Brothers/WEA angeboten, welchen sie annahmen.

Die aus dem Album Hybrid Theory stammende erste Singleauskopplung One Step Closer der bis dahin unbekannten Band wurde zu einem riesigen Erfolg: Schon vier Wochen vor ihrer offiziellen Veröffentlichung läuft der Song bei allen US-Major-Radiosendern auf Heavy Rotation. One Step Closer wurde außerdem zum Soundtrack des Filmes Das Experiment, erschienen bei WEA.

Das Album schaffte es im Zuge dessen direkt in die Top 20 der Billboard-Charts und wurde schon nach drei Wochen vergoldet. Auf der folgenden Tour als Vorband für die Deftones konnten Linkin Park auch vor großem Publikum überzeugen und erhielten wohlwollende Kritiken.

Im Spätsommer 2001 erreichte die zweite Single Crawling Platz 14 der deutschen Charts und verhalf so der Band zu ihrer ersten europäischen Headliner-Tour.

Wegen ihres Erfolges sollten Linkin Park gleich auf den großen Festivals spielen. Bevor es jedoch dazu kam, erkrankte Chester Bennington an Reflux und die Konzerte mussten kurzfristig ausfallen. So mussten auch die angesetzten Termine bei Rock am Ring und Rock im Park abgesagt werden. Nach einer geglückten Operation konnte der Sänger wieder auftreten.

Alleine von ihrem Debüt Hybrid Theory konnten Linkin Park über 15 Millionen Einheiten absetzen, davon weit mehr als 500.000 Stück in Deutschland.

Reanimation und Meteora (2002–2005)

Im Jahr 2002 veröffentlichte die Band das Album Reanimation, ein hauptsächlich auf Hybrid Theory basierendes Remixalbum. Auf vielen Liedern kollaborierte Linkin Park mit anderen Musikern und Rappern. Die Namen der einzelnen Lieder leiteten sich von den Namen ihrer Vorlagen her, so wurde z. B. aus Forgotten der Titel Frgt/10.

Im Jahre 2003 erschien mit Meteora das zweite Studioalbum, das zu einem der erfolgreichsten Alben 2003 avancierte. Im selben Jahr ging Linkin Park mit Metallica auf Tour, eine Live-DVD/-CD mit dem Namen Live in Texas erschien. Linkin Park legten im Folgenden eine kurze Pause ein, in welcher sich einzelne Bandmitglieder auf verschiedene Nebenprojekte konzentrierten: So veröffentlichte beispielsweise Mike Shinoda mit Fort Minor ein Hip-Hop-Album.

Im Rahmen der Reihe MTV Mash Up entstand 2004 ein gemeinsames Projekt mit Rapper Jay Z. Auf dem erschienenen Album Collision Course wurden jeweils verschiedene Lieder der beiden Künstler miteinander verwoben. Das Video zum mit einem Grammy ausgezeichneten Lied Numb/Encore wurde beim New Yorker Konzert gedreht.

Minutes to Midnight (2005–2008)

Linkin Park-Logo (2007–2010)

Neues Linkin Park-Symbol

Im Dezember 2005 bestätigte Bandmitglied Mike Shinoda, Co-Produzent von Linkin Parks drittem Studioalbum zu sein. Als Hauptproduzent fungiert Rick Rubin.

Im August 2006 traten Linkin Park als Vorband von Metallica auf dem Festival Summer Sonic in Japan auf. Sie stellten dabei das bislang unveröffentlichte Lied Qwerty und Reading My Eyes (vom Xero-Mixtape) vor. Reading My Eyes ist bis heute nur über den rein für Fanclubmitglieder erhältlichen Sampler Linkin Park Underground V6.0 erhältlich. Das Stück Qwerty findet man auf den Undergroundalben Songs from the Underground und A Decade Underground wieder.

Das Album Minutes to Midnight erschien in Deutschland am 11. Mai 2007, mit What I’ve Done wurde vorab zum 4. Mai eine Maxi weltweit veröffentlicht. Das Album zeigt die Band, wie zuvor mehrmals angekündigt, stilistisch stark verändert. Die Nu-Metal- und Crossoverelemente sind nur noch sporadisch zu vernehmen und die Musik geht insgesamt mehr in Richtung Alternative Rock. Der sonst charakteristische Wechselgesang zwischen Bennington und Shinodas Raps ist ebenso gewichen und wird nur noch auf einem einzigen Lied (Bleed It Out) derart eingesetzt. Die Texte der neuen Lieder setzen sich auch mit aktuellen politischen Geschehnissen auseinander, so wird in Hands Held High der Irakkrieg kritisiert, in The Little Things Give You Away das Verhalten der amerikanischen Regierung beim Hurricane Katrina angeprangert, No More Sorrow richtet sich gegen George W. Bush.

Im Sommer 2007 spielten Linkin Park unter anderem als Headliner auf den Festivals Rock am Ring, Rock im Park und dem Live-Earth-Konzert in Chiba (Japan). Aus einer Kollaboration mit Busta Rhymes entstand das Stück We Made It, das als Promo-Single für dessen Album Back on My B. S. veröffentlicht wurde, auf dem Album selbst jedoch nicht zu hören ist.

A Thousand Suns (2008–2011)

Im Jahre 2009 veröffentlichte Linkin Park das Album Songs from the Underground. In diesem Album erschien auch der Song QWERTY, der vorher nur für Mitglieder des Fanclubs Linkin Park Underground erhältlich war. Am 18. Mai 2009 erschien die Maxi New Divide als Titellied zum Film Transformers – Die Rache. Bereits zum ersten Transformers-Film steuerten Linkin Park das Lied What I’ve Done bei. Zum Erdbeben in Haiti 2010 steuerten Linkin Park den Titel Not Alone dem Album Download to Donate bei.

Am 8. September wurde das erneut von Rick Rubin und Mike Shinoda produzierte Album A Thousand Suns veröffentlicht. Anfang August erschien mit The Catalyst die erste Vorab-Single. Am 2. September verschickten Linkin Park exklusiv den Song Wretches and Kings an alle Leute, die das Album über die offizielle Webseite vorbestellt hatten. Zudem wurde am 3. September die zweite Single Waiting for the End angekündigt, die ab 7. September im Radio zu hören war.

Vierte Single und gleichzeitig der Titelsong zu Transformers 3 – Die dunkle Seite des Mondes wurde Iridescent. Zudem traten sie am 4. Juli bei dem iTunes Festival 2011 auf, wovon sie dann auch auf iTunes eine EP veröffentlichten. Bei dem Auftritt spielten sie auch den Song Rolling in the Deep von Adele.

Living Things und Recharged (2011–2013)

Im Juni 2011 kündigte Chester Bennington an, dass an einem weiteren, fünften Studioalbum gearbeitet werde. Dem Magazin Kerrang erzählte er, dass für jenes wieder eine neue musikalische Stilrichtung angestrebt wird. Seiner Meinung nach könnte diese wohl polarisierend sein.

Wie auch bei den letzten zwei Alben, Minutes to Midnight und A Thousand Suns, ist Rick Rubin wieder Produzent. Er sagte, dass es für den aktuellen Zeitpunkt in der Entwicklung im Vergleich zu den anderen Alben einen bedeutenden Fortschritt gebe. Es werde sich typischerweise einmal in der Woche getroffen, um über Songs zu reden, die die Band entwickelt hat. Außerdem verriet Bennington dem Rolling Stone im Juli, dass für weitere Alben ein 18-Monate-Rhythmus angestrebt werde und er erschrocken sein würde, wenn 2012 kein Album erscheinen würde. Es werde weiterhin neues Material produziert, auch während Tourneen.

Im März 2012 sagte Brad Delson, dass das Album für Mitte des Jahres geplant sei. Die Vorabsingle Burn It Down wurde am 16. April 2012 veröffentlicht.

Am 15. April 2012 gab Mike Shinoda auf seinem Blog bekannt, dass das Album Living Things heißen wird. Einen Tag darauf veröffentlichten sie das Albumcover und gaben auch bekannt, dass das Album am 26. Juni erscheinen wird. Das Album soll wieder mehr persönliche Themen ansprechen. Am 25. Juni wurde das Berliner Konzert aus dem Admiralspalast vom 5. Juni in einer Spezialübertragung in mehr als 500 US-Kinos gezeigt.

Am 12. September 2013 verkündeten sie das Erscheinen eines Remixalbums mit dem Namen Recharged, das in Deutschland am 25. Oktober erschien. Darauf befinden sich Remixes von Songs aus Living Things, sowie der Titel A Light That Never Comes, den sie zusammen mit dem DJ Steve Aoki produzierten und als Vorabsingle veröffentlichten. Mike Shinoda sagte zwar, dass er ursprünglich nicht vorhatte nach Reanimation noch ein Remixalbum zusammenzustellen, dass die zahlreichen Neuinterpretationen die Band nun doch dazu bewegt hätten. Die Remixes auf Recharged reichen von House- über Dubstep- zu Hip-Hop-Neuinterpretationen. Ebenfalls am 12. September erschien ihr Videospiel LP Recharge, über das ihre Fans die neue Single freispielen konnten.

The Hunting Party und One More Light (2013–2017)

Als sechstes Studioalbum wurde am 13. Juni 2014 The Hunting Party veröffentlicht. Ebenfalls im Sommer 2014 fand die Carnivores-Tour mit Thirty Seconds to Mars als Co-Headliner sowie AFI statt. Der Name leitet sich von Shinodas Meinung ab, dass Rockmusik heutzutage zu herbivorisch, also zu „soft, unbestimmt und gleichgültig“ geworden sei, was er gerne ändern wolle. Dementsprechend soll das Album auch das bisher „lauteste“ werden. Vor allem werden die Gitarren und das Schlagzeugspiel intensiviert. Der Sänger Page Hamilton (Helmet) und die beiden bekannten Gitarristen Daron Malakian (System of a Down, Scars on Broadway) und Tom Morello (Rage Against the Machine) liefern zudem Gastbeiträge. Nachdem zuletzt Rick Rubin dreimal Musikproduzent für Linkin Park war, wird diesmal Mike Shinoda selbst das Album produzieren.

Die Vorabsingle Guilty All the Same, die zusammen mit dem Rapper Rakim entstand, ist seit dem 7. März 2014 als Download erhältlich. Die zweite Single Until It’s Gone wurde am 6. Mai 2014 veröffentlicht, in Deutschland ist sie seit dem 30. Mai erhältlich. Auch Wastelands und Rebellion (feat. Daron Malakian) erschienen vorzeitig.

Am 12. September 2014 wurde die Single Final Masquerade in Deutschland veröffentlicht. Die Single konnte sich 9 Wochen in den Charts halten. In Österreich (Platz 65) und der Schweiz (Platz 64) war sie jeweils 3 Wochen lang in den Charts vertreten.

Anfang 2016 gab die Band bekannt, dass man mit den Aufnahmen für ein neues Studioalbum begonnen habe. Am 16. Februar 2017 wurde die Single Heavy, welche in Zusammenarbeit mit der Sängerin Kiiara entstanden ist, veröffentlicht. Das Lied ist die Lead-Single des neuen Albums One More Light, welches am 19. Mai 2017 veröffentlicht wurde. Sie hielt sich in Österreich 8 Wochen und in der Schweiz 6 Wochen lang in den Charts. Die Lieder Battle Symphony und Good Goodbye, in Zusammenarbeit mit Pusha T und Stormzy, wurden als Lyric Videos veröffentlicht.  Ebenfalls wurde das Lied Invisible als Lyric Video am 11. Mai 2017 veröffentlicht.

Am 20. Juli 2017 wurde Sänger Chester Bennington tot aufgefunden, er beging Suizid. Daraufhin wurde die Tour zum Album One More Light abgebrochen.

Am 18. September 2017 veröffentlichte Linkin Park das Lied „One More Light“ in Gedenken an Chester Bennington. Am Ende des offiziellen Videos wird folgender Text eingeblendet:

Chester,

You ignited a flame of passion, laughter & courage in our hearts forever

We miss you, brother.

–Joe, Mike, Brad, Dave & Rob

 

Chester,

Du hast eine Flamme aus Leidenschaft, Lachen & Mut für immer in unserem Herzen entzündet.

Wir vermissen dich, Bruder.

–Joe, Mike, Brad, Dave & Rob

Am 28. Oktober 2017 fand eine Tribute-Show für Chester Bennington statt. Unter anderem nahmen daran Kiiara, Blink-182, Korn, Steve Aoki, Sum 41, System of a Down und A Day to Remember teil. Die Show wurde per Livestream über YouTube übertragen. Das Lied Looking for an Answer wurde während der Show uraufgeführt.

Daraufhin wurde, ebenfalls in Gedenken an Chester Bennington, das Live-Album One More Light Live am 15. Dezember 2017 veröffentlicht. Dieses enthält 16 Live-Aufführungen von Liedern aus verschiedenen Alben der Band, welche während der One More Light-Tour gespielt wurden.

Musikalischer Stil

Linkin Park wird aufgrund ihres Crossovers von Rock und Metal mit Hip-Hop-Elementen und Electronica häufig dem Alternative Metal bzw. Alternative Rock oder Nu Metal zugeordnet.

Großen Raum nimmt in Linkin Parks Musik das Zusammenspiel der beiden Vokalisten Bennington und Shinoda ein. Bennington agierte dabei als Lead-Sänger, Shinoda übernimmt die Rap-Parts und tritt erstmals auf dem dritten Album Minutes to Midnight (2007) als Sänger in Erscheinung. Mit diesem Album erweiterte die Band ihre musikalische Bandbreite, nur noch auf vereinzelten Songs waren Raps zu hören.

Auf dem 2010 folgenden A Thousand Suns nutzte Linkin Park vermehrt elektronische Drumbeats, das Album gilt als Wendepunkt der Band hin zu einem Electronica-lastigeren Ansatz. Living Things ist ebenso elektronisch geprägt, erscheint durch weitere Einflüsse aber in Gesamtsicht wieder härter.

Erst mit dem 2014 erschienenen The Hunting Party bewegt sich die Musik wieder mehr in Richtung Alternative Metal.

Erfolg und Rezeption

Seit der Jahrtausendwende hat keine andere Band mehr Albumspitzenplätze in den USA verbuchen können als Linkin Park. Der von Linkin Park vollzogene steile Aufstieg ab ihrem 2000 veröffentlichten Debütalbum wurde von Fans und Kritikern oft kritisch begleitet.

Galt Hybrid Theory noch „als gelungener Drahtseilakt zwischen Kunst und Kommerz“, der die Band auch für den Mainstream interessant machte, so ließen wegen des „offensichtlichen Pop-Appeals und der damit einhergehenden Hysterie pubertierender weiblicher Fans“ bei umjubelten Auftritten bei Top of the Pops und ähnlichen Formaten Vorwürfe, die Band sei nur ein weiteres kommerzielles Produkt für den Massenmarkt, nicht lange auf sich warten. Eine starke Präsenz in Jugendmagazinen wie der Bravo führte dazu, dass der Musikgruppe schnell ein „Stigma der Boygroup des NuMetal“ anhaftete.

Mit Meteora brachten Linkin Park ein Album auf den Markt, das sich musikalisch kaum vom Vorgänger abhob und als „Nummer-sicher-Kopie … wie ein berechnetes Produkt“ anmutete und damit erneut „kommerziell wie nichts Gutes“ war. laut.de kategorisierte das Album als „Fast-Food-Nu-Metal“, das Kritikern, die der Band Ausverkauf vorwarfen, in die Hände spiele.

Mit Minutes to Midnight sei die „Anbiederung an den Pop-Mainstream dramatisch“ ausgefallen. Die Lieder seien „schön radio- und kinderzimmertauglich“ und die „bis ins kleinste Detail glattgebürsteten Tracks“ als reiner „Wegwerfartikel“ zu verstehen. Spiegel Online greift den vielfach zu vernehmenden Vorwurf „Dreck, weil zu kommerziell“ bezüglich des Albums aus dem Jahr 2007 jedoch derart auf, als dass sie diesen Angriff auch schon für die beiden vorhergehenden Veröffentlichungen für begründet halten Neider werden „ihr Feindbild in Linkin Park wieder bestätigt sehen, weil Massenkompatibilität und Authentizität für viele einen Gegensatz darstellen.“

Das charakteristische Zusammenspiel der beiden Sänger sei im Laufe der Jahre zu einem formelhaften „einer schreit, einer rappt“ verkommen: „Linkin Park haben tatsächlich genau ein Songwriting-Konzept. … Wenn Chester Bennington über grausig altbackene Akkordfolgen brüllt ist Refrain, wenn Mike Shinoda rappt ist langweilig, weil es meistens immer noch nach Abzählreimen klingt. Das war bei Hybrid Theory auch schon so, ließ aber dennoch eine sehr bewegende weil tiefgreifende Emotionalität erspüren – oder wenigstens vermuten.“ Selbst gelungenere Songs kämen nicht über die Ebene des Zitats anderer bedeutender Bands hinaus.

Visions erklärte den Erfolg der Band hierdurch, dass Linkin Park die Band sei, die die Bedürfnisse ihrer Fans immer am zuverlässigsten erfülle. Der Radiorock der Band sei geprägt von den „härtesten weichen Gitarren der Welt“.

Auszeichnungen

Linkin Park wurde eine Vielzahl von Musikauszeichnungen verliehen, eine kleine Auswahl soll im Folgenden angeführt werden:

   Echo

       2002: für „beste internationale Band“

       2008: für „beste internationale Band“

       2011: für „beste Gruppe Rock/Alternative international“

       2013: für „beste Gruppe Rock/Alternative international“

   MTV EMA

       2002: für Best Rock

       2002: für Best Group

       2004: für Best Rock

       2007: für Best Band

       2009: für Best World Stage Live-Performance[64]

       2010: für Bester Live-Act

       2011: für Best Rock

       2012: für Best Rock

       2013: für Best World Stage

       2014: für Best Rock

   MTV Video Music Award

       2002: für Best Rock Video (In the End)

       2003: für Best Rock Video (Somewhere I Belong)

       2004: für Viewer´s Choice Award (Breaking the Habit)

       2008: für Best Rock Video (Shadow of the Day)

   Grammy

       2002: für Best Hardrock (Crawling)

       2006: für Numb/Encore als Best Rap/Sung Collaboration mit Jay Z

   World Music Award

       2002: Best Selling Rock Group

       2003: Best Selling Rock Group

       2007: Best Selling Rock Group

   MTV Video Music Awards Japan 2005 als Best Group Video (Breaking the Habit) und Best Collaboration Video (Numb/Encore)

   SoundScan/Billboard als Bestverkaufende Band des Jahrzehnts

Preiselbeertöne

Heute dreht es sich bei uns um Preiselbeeren. 😀 Nein, nicht ganz. Natürlich geht es um Musik. Wir hatten es dieses Mal nicht sehr leicht, etwas ansprechendes zu finden, aber vielleicht schlafen wir auch noch und es dauert noch ein paar Tage, bis wir richtig da sind. 😉 Es könnte aber auch an der Geschichte liegen, denn wir tauchen in die DDR ab. Weil wir nicht die typischen Lieder dazu aus der Versenkung kramen wollten, haben wir uns etwas anderes überlegt.

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Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte täglich die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und schicke in einer Mail die Gesamtanzahl der Preiselbeerzweige bis zum 15.01.2018 am gewinnspiel@buchreisender.de Betreff: Preiselbeeren

Der Gewinn

1 Print „Preiselbeertage“ von Stina Lund
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt! –

Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier (http://buchreisender.de/blogtouren-2016/teilnahmebedingungen/)

 

Unsere Frage: Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an die DDR denkt?

The Greatest Showman

Ich war mal wieder im Kino … es ist schon ein paar Monate her, dass ich die Zeit dazu gefunden habe, und dann musste es natürlich gleich mal der neue Film mit Zac Efron und Hugh Jackman sein. Man hat schon so viel darüber gehört, aber ganz ehrlich: Nichts, wirklich nichts kann es richtig beschreiben.

Ich stehe im Allgemeinen ziemlich auf Musicals, hatte schon das ein oder andere Vergnügen mir so etwas anzusehen. Vielleicht zieht es mich deshalb auch zu den Filmen, die in diese Kategorie gehören. Man überlege sich doch nur mal, was das für ein Aufwand ist. Die Schauspieler lernen nicht nur ihren Text oder spielen immer wieder ein und dieselbe Handlung, bis sie sitzt – Nein. Sie müssen Singen können. Müssen die Texte auch noch intus haben und auch noch genau dieses Gefühl herüberbringen – gar nicht so einfach.

Mir hat die Handlung in „The Greatest Showman“ sehr gefallen. Ein Mensch ist ein Mensch. Ob er nun Schwarz, Kleinwüchsig, ein Riese, oder gar von Kopf bis Fuß tättoowiert ist. Selbst wenn eine Frau einen Bart wie Santa Claus trägt, so what. Woher kommen nur immer all diese Vorurteile, dieses Lästern, die Verachtung und Missachtung? Wir leben doch alle auf der gleichen Erde, oder etwa nicht? Ob reich, ob arm. Wo bleibt die Toleranz jedem anderen gegenüber?

Die Mischung aus Story und musikalischen Elementen ist beeindruckend umgesetzt worden. Hugh Jackman hat sein schauspielerisches Talent mal wieder bewiesen, gesanglich noch eins obendrauf gesetzt, und auch Zac Efron zeigt sich wieder von seiner tänzerischen, singenden Seite. Die Trapeznummern im Film waren unglaublich.

Zitat: „Die erhabenste Kunst ist die, andere glücklich zu machen!“

Eure Nine

The Christmas Song

Heute drehen wir die Musik auf und zeigen euch mal, auf welcher musikalischen Ebene wir in Weihnachtsstimmung kommen. Bei zwei extremen Weihnachtsmuffeln ist das gar nicht so einfach. Deswegen läuft bei uns auch nicht das traditionelle Jingle Bells oder Oh, Tannenbaum … bei uns wird gerockt bis die Wände wackeln.

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Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte die Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und verrate uns in einer Mail an gewinnspiel@buchreisender.de mit dem Betreff: Nikolaus die Gesamtzahl der Geschenke in den Beiträgen

Das Gewinnspiel endet am 08.12.2017 um 24 Uhr
Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier (http://buchreisender.de/blogtouren-2016/teilnahmebedingungen/)

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Tagesfrage:

Was läuft bei euch zur Weihnachtszeit?

 

Die Gewinne:

 

Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit.

Eine Reise nach München … vollgepackt mit allerlei Erlebnissen.

Freitag begann für jeden von uns die Reise nach München, nur der Start war getrennt voneinander … einer fuhr in Hof los, der andere in Leipzig. Während Carmi noch eine Stunde länger im warmen Zug saß, steuerte ich schon wie ein aufgedrehtes Frettchen über den Münchener Hauptbahnhof. Natürlich nicht ohne einen Kaffee von Starbucks in der Hand – irgendwie musste ich mich ja aufwärmen. Obwohl ja genug heiße Ware an mir vorbeikam. 😉

Als dann auch endlich der andere Teil von mir ankam, hieß es den Weg zum Hotel zu finden. Zum Glück war es nicht weit und die U-Bahn hat uns das Laufen erspart.
Den ersten Abend verbrachten wir damit, das hoteleigene Restaurant auszutesten, denn zu mehr waren wir beide nicht mehr im Stande.

Samstagmorgen, der Wecker namens Carmi grummelte neben mir. Es war Zeit zum aufstehen. Wir hatten schließlich ein Date … oder auch mehrere. Unser Frühstück war ein Kaffee unterwegs und eine Butterbrezel. Mit U-Bahn und Bus sind wir dann durch die Stadt bis wir vor dem Verlagshaus RandomHouse ankamen. Dort standen wir dann erstmal einen Moment und haben den Anblick in uns aufgesaugt. Man kommt schließlich nicht immer in den Genuss hinter die Kulissen zu sehen.

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Drin sind wir als erstes unserer Bloggerkollegin Moni begegnet mit der wir ein kleines Schwätzchen gehalten haben. Und dann ging es los. Mit dem Plan in der Hand, wann wo was ist und in welchem Raum steuerten wir durch die heiligen Hallen. Bei TwentySix mussten wir stehen bleiben, weil uns von dem Tisch Nicolas Buch entgegengelächelt hat. Nach einem kurzen Gespräch führte unser Weg weiter. Vorbei an Bildern der Autoren, die Galerie im ersten Stock entlang, hinein in den verlagseigenen Shop.

Wir nahmen an Lesungen teil, diskutierten bei Workshops mit und lauschten interessiert beim VerlagsTalk. Gegen 14 Uhr wurde es mit Carmi wild. Ihr FangirlGen kam langsam zum Vorschein als wir Susan Elisabeth Philips vor uns hatten. Gleich nach der Vorlesung kam das Meet&Greet und somit das Anstehen wegen eines Autogramms. Ich bin dem gekonnt entflohen und habe mich in die nächste Talkrunde geschlichen. Am späten Nachmittag sind wir zurück ins Hotel, denn unsere Reise war noch nicht vorbei.

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Am Abend machten wir uns auf den Weg zum Hard Rock Cafe. Vorbei am Viktualienmarkt mit all seinen Gerüchen. Der feine Nieselregen hielt uns auch nicht davon ab, wir wollten unser Ziel erreichen. Und als wir dann vor dem unscheinbaren Gebäude standen, dachten wir im ersten Moment: Was wird uns wohl erwarten? Zwei Schritte rein und die Atmosphäre erschlug uns förmlich. Wie zwei kleine Kinder im Paradies standen wir wie angewurzelt da, mit riesigen Augen. Zuerst erkundeten wir den Shop, schmachteten die Gitarren in ihren Glaskästen an. Dann wurden wir zu unserem Tisch geführt. Während wir auf unser Essen warteten, saugten wir alles in uns auf, was wir sahen.

Am Sonntag hieß es dann leider zurück in die Wirklichkeit und weg von München. Doch eins haben wir beschlossen, es war nicht das lestzte Mal, dass wir dort waren.

Fantastischer Leseherbst 2017

In den vergangenen Wochen hatte ich das Vergnügen einmal wieder Autoren zu entdecken, die sich vor mir versteckt haben. Ein Glück gibt es mittlerweile fast überall irgendwelche Challenges. So auch der Leseherbst, der für mich doch recht angenehm war. Das einzige, was ich tun musste, war lesen. Morgens im Zug, nachmittags im Bus und mit etwas Glück – oder viel mehr Kaffee – abends noch ein wenig. Dabei sind mir bekannte Gesichter begegnet, die mein Herz gleich wieder höher schlagen ließen. Ich habe neue Geschichten entdeckt, die mich träumen ließen. Alles in allem eine gelungene Zeit. Zum Ende hin bekam ich eine Nachricht von Sarah, deren Blog ich vor kurzem erst kennengelernt habe und dessen Vorstellung ihr sogar bei uns findet. Die Blogger-Leser-Autoren-Welt ist ja so verdammt klein. Denkt man gar nicht, bei den vielen verschiedenen. Sie fragte mich, ob ich ihr ein paar Fragen beantworten würde, und weil sie erst uns Rede und Antwort standen, erfülle ich ihr natürlich auch ihren Wunsch. Aber zuerst möchte ich euch erzählen, welche bezaubernden Bücher ich in diesen sieben Wochen gelesen habe.

Mirjam H. Hüberli – Ewig und eine Stunde

Amelie Murmann – Living the Dream: Liebe kennt keinen Plan

Tanja Voosen – Kein Kuss wie dieser

Sara Rivers – Blue Thunder: Farbenspiel der Liebe

Lana Rotaru – 1000 Brücken und ein Kuss

Stefanie Hasse – Luca & Allegra: Liebe keinen Montague

Maya Shepherd – 50 Tage: Der Sommer meines Lebens

Nun folgt das kleine Frage-Antwort-Spiel.

1. Wie bist du darauf gekommen an der Challenge Teil zu nehmen? 

Ich selbst bin ehrlich gesagt nicht darauf aufmerksam geworden, sondern wurde von Lana dazu eingeladen. Es gibt so viele Challenges, da verliert man schnell den Überblick.

Von welchen der teilnehmenden Autoren hast du bereits vor der Challenge ein Buch/Bücher gelesen?

Von zehn waren es nur vier, darunter Lana Rotaru, Mira Valentin, Nina MacKay und Sarah Stankewitz.

Von welchen noch keine?

Lässt sich leicht erraten, die restlichen sechs. 😉

Wie empfindest du die aufgestellten Regeln? Stört dich etwas?

Die Regeln empfand ich als gut.

2. Bilde einen Satz zur Werbung für die Challenge indem du mindestens 3 deiner gelesenen Buchtitel ganz (oder möglichst vollständig unterbringst) ohne diese als möglichen Gewinn/zu lesendes Buch zu nennen.

Den Sommer meines Lebens hatte ich leider nicht, denn es war Herbst. Doch mit Blue Thunder war ich ewig und eine Stunde zusammen, um dann über 1000 Brücken für nur einen Kuss zu gehen.

3. Wenn du 5 Stunden Lesezeit geschenkt bekommen würdest:
Welches noch ungelesene Buch der teilnehmenden Autoren würdest du in der Zeit unbedingt lesen wollen & warum?

Mira Valentins Talente, denn die habe ich leider nicht mehr geschafft, aber ich liebe ihren Schreibstil.

4. Welches Buch war dein erstes selbst gelesene Buch, an das du dich erinnerst?

Das ist sehr schwer. Ich glaube, die ersten Bücher, die ich selbst gelesen habe, waren Märchenbücher. Ich war also noch klein und jung. Mittlerweile bin ich groß und enorm süchtig. 😂

5. Mit welchen zwei der teilnehmenden Autoren würdest du in welches deiner gelesenen Challengebücher hüpfen? Welchen Protagonisten besuchen und was würdet ihr tun?

Ich würde tatsächlich gerne mit Mira und Lana in ein Buch hüpfen. Stellt sich nur die Frage in welches?! Schwer zu sagen, weil wir wohl schon drei völlig verschiedene Welten darstellen würden. Dafür müsste dann wohl erst ein Buch geschrieben werden. Vielleicht kann ich die beiden dazu überreden. 😁

 

Und zu guter Letzt bleibt mir nur noch eins zu sagen: Vielen Dank an die wundervollen Autoren. Danke auch an Sarah, die den Spieß einmal umgedreht und mir Fragen gestellt hat. Und für euch Leser bleibt noch zu sagen: Traut euch und nehmt an solchen Challenges teil. Ihr glaubt nicht, was ihr alles verpasst. 😊

Eure Nine

Blogger-Vorstellung Nr. 12

Bei der heutigen Vorstellung tauchen wir ab in die Magie der Bücher mit „Trimagie„. Ein faszinierender Blog, den ihr euch unbedingt ansehen müsst. Sarah hat uns ein bisschen was erzählt und ein paar magische Empfehlungen für euch.

 

Ich bin Sarah und 1/3 Trimagie, das zweite Drittel ist meine seit dem 17.07.17 mir durch eine sehr liebe Blabla – Pastorin online angetraute Bloggerehefrau Andrea. Der dritte Teil von Trimagie sind unsere trimagischen Liker. (Das Gegenteil von Hater) Nur wenn diese drei Einheiten, wie durch Magie gesteuert ineinander greifen, haben wir trimagische schöne Momente, der Alltagsflucht.
Flüchten muss ich als irgendwas ü30 jährige meeresliebende Kielerin manchmal vor meinen vier Töchtern, damit sie mir nicht noch weitere Lesegene oder gar Bücher wegrauben. 😉

So geht es für uns von PicassAndrea und ihrem Montagsmaler, dem DrachenmondDienstag über den Herrn Magier des magischen Märchen Mittwoch zu Klappentext Donnerstag oder dem Talawah Thursday zu so manchen Überraschungen auch außerhalb des Surprise Saturday. Wir lieben es mit viel Spaß, Freude und Begeisterung auch besondere Aktionen zu besonderen Büchern und Autoren zu gestalten. 
Wir sind schon fast 3 Jahre da. So intensiv, wie jetzt in Bezug auf Bücher, aber erst seit fast einem Jahr. 😉

Lesetipps zum Thema „Magie“:
1. Der Name ist Programm und vermutlich haben es sich die meisten bereits gedacht, dass ich als allerersten Tipp natürlich „Harry Potter“ nenne. Trimagie kommt natürlich vom „Trimagischen Turnier“. Dieser Name begleitet mich bereits seit meinen online Anfängen (2001, sagt euch ICQ noch etwas?) als Nickname – in meinem dreiwöchigen Sommerurlaub 2004 habe ich die komplette Reihe verschlungen & war und bin tief beeindruckt und fasziniert.

2. Mein zweiter magischer Buchtipp ist ein Buch, welches nicht vorwiegend von magischen Fähigkeiten bestimmter Personen und deren Verlust oder Entdeckung handelt. Aber dennoch voll von magischen Momenten und anderen Kuriositäten steckt. „Bin Hexen: Wünscht mir Glück“ von Liane Mars.
Hexen, die von der Magie „als Person“ genötigt werden, sie auch entgegen ihres eigenen Willen zu benutzen und sich zeitgleich vor Aufdeckung ihrer Nutzung und dem Zulassen ihrer Emotionen schützen müssen.

3. „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ von Mira Valentin.
Ich war versucht, diesen Buchtipp nicht zu begründen, denn Magie lässt sich nicht erklären sondern nur erleben. In diesem Fall für mich noch viel mehr, als in anderen Fällen. Aber vielleicht schaut ihr euch bei uns um und entdeckt einen meiner zahllosen Versuche, dieses magische Buch als Phänomen in Worte zu fassen?