Interview mit Janna Ruth

Name: Janna Ruth
Wohnort: Potsdam
Geburtsjahr: 1986
Hauptberuflich: Geologin
Hobbies: Schreiben, Zeichnen, Kuchendekoration, Luftakrobatik, Basteln
Deine Werke: Tanz der Feuerblüten, Im Bann der zertanzten Schuhe, diverse Kurzgeschichten

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Schon ganz früh. In meinem Kopf spielten sich immer Geschichten ab und so manche wollte auf die ein oder andere Weise raus. Manchmal waren es Geschichten, manchmal Comics und manchmal sogar Gedichte und Lieder.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Eigentlich nicht viel mehr. Ruhe wäre wohl ganz nett, aber die ist schwer zu kriegen in diesem Haus.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Im Grunde von überall her: Gesprächsfetzen, Nachrichten, Eindrücke … am häufigsten aber aus Träumen und Tagträumen.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das Schreiben geht schnell. Wenn ich mich wirklich ransetze, schaffe ich 50-100 Seiten die Woche. Aber ich nehme mir sehr viel Zeit zum Überarbeiten. Zum einen lasse ich meine Geschichten immer erst einen Monat lang liegen und dann folgen diverse Durchgänge, so dass sich das ganze schon über mehrere Monate hinziehen kann.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Einfach zu schreiben. Es klingt einfach, aber es ist schwer. Oft überarbeiten wir schon beim Schreiben und hemmen uns dabei selbst. Seit ich gelernt habe, den inneren Kritiker während des Schreibens auszuschalten, kann ich Bücher auch beenden.
Als zweiten Tipp: Nimm dir Zeit! Ob zum Schreiben oder zum Überarbeiten. Die Verführung ist groß, nach einem kleinen Überarbeitungsdurchgang die Geschichte sofort abzuschicken. Tu’s nicht. Lass es liegen, lass jemand anderen drüberschauen und gib dir Zeit. Du wirst merken, dass du noch viel viel mehr aus der Geschichte herausholen kannst.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Oh sicher, zum Beispiel, mein Drang mich selbst unter Druck zu setzen. Ich habe so viele Ideen und will so viele Sachen erledigen, dass ich mich regelmäßig übernehme und nervlich ziemlich fertig. Das versuche ich gerade zu ändern, indem ich ab und zu mal nein sage. Auch zu mir selbst.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Ich sag mal, seit ich veröffentliche, denn das Schreiben gehört seit Kindheit zu meinem Leben. Seit ich veröffentliche hat sich mein Leben komplett geändert. Es ist, als wäre plötzlich alles auf Turbo gestellt. Ich habe in Windeseile so viele neue Sachen gelernt, bin an den Aufgaben gewachsen und habe lauter Möglichkeiten, an die ich vorher nie gedacht habe. Es ist auch viel Stress gerade neben einer Vollzeitbeschäftigung und Familie, aber ich würde es um nichts in der Welt zurückgeben.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ja, na klar, auch wenn ich längst nicht mehr so viel lese wie noch als Teenager. Dafür habe ich leider kaum noch Zeit. Mein Lieblingsbuch ist die Farseer-Trilogie von Robin Hobb, wegen der ich noch immer Bastarde liebe und viel in Sachen Charakterfokus auch in Fantasyepen gelernt habe. Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin ist aber ziemlich gleichauf.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Demnächst kommen erst mal einige Kurzgeschichten raus, die alle unterschiedlicher nicht sein könnten und dann will ich nächstes Jahr endlich meine Urban Fantasy Serie rausbringen. Da freue ich mich schon ganz besonders, denn daran arbeite ich schon seit 15 Jahren. Wer damals Buffy mochte oder heute Supernatural schaut, wird Zeichen der Macht* lieben.
*Titel könnte sich noch ändern

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ja, im Regelfall schon. Ich kenne nicht immer alle Details auf dem Weg dahin, aber das Ende ist immer vorher schon da und oft der Grund, warum ich die Geschichte aufschreiben möchte. Gleichzeitig ist es auch die Motivation, die Geschichte zu beenden.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe – grün
Tier – Wolf
Land – Japan
Charaktereigenschaft – lieb
Berühmte Persönlichkeit – George R.R. Martin
Zitat – Pass … mir fallen so gut wie nie Zitate ein. Dafür ist mein Hirn einfach nicht gemacht 😉

Interview mit Nicole König

Name: Nicole König
Wohnort: Nähe Köln
Geburtsjahr: 1976
Hauptberuflich: Debitorenleitung
Hobbies: Musik, lesen, Kino
Deine Werke: Ein Moment Leben, Ein Moment Hoffnung, Ein Moment Glück, Ein Engel im Alltag, Queen of the Night uvm.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich schreibe schon sehr lange und habe früher kleine Artikel für ein Stadtmagazin geschrieben. Irgendwann mussten die Geschichten dann raus.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Musik auf jeden Fall und jede Menge Ruhe. Ansonsten kann ich fast überall schreiben.

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Aus dem Alltag, von Menschen, Situationen, Musik: das kann überall sein.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Das schnellste Buch hatte ich in drei Wochen und an dem längsten habe ich sechs Monate geschrieben. Das kommt immer ganz darauf an.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Immer Menschen suchen, die einem die Wahrheit sagen. Ich sage immer: nur weil man gerne singt, heißt es nicht, dass man es kann.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Mein Perfektionismus stört mich schon manchmal aber je Älter ich werde, desto eher bekomme ich es in den Griff.

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Eigentlich nur im Bereich der Messen und der FB-Kontakt mit vielen lieben Menschen. Sonst hat sich nicht soviel geändert. Es war auch so schon perfekt.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich mag die Bücher von Katy Evans sehr.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Als nächstes gibt es mein Weihnachtsbuch und im Februar wird dann das nächste kommen.

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Nein, manche Geschichten entwickeln ein Eigenleben.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: Türkis
Tier: Delfin
Land: USA
Charaktereigenschaft: Zuverlässigkeit
Berühmte Persönlichkeit: Hugh Jackman
Zitat: Love it, leave it or change it

Interview mit Ben Bertram

Name: Ben Bertram
Wohnort: Hamburg
Geburtsjahr: 1968
Hauptberuflich: Schreiben
Hobbies: Joggen und mein Hund
Deine Werke: Hier ist der Link zu allen meinen Büchern:
http://www.amazon.de/-/e/B0086L6O96

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mein Mut war irgendwann größer als die Angst.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Musik, Obst, Kaffee

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Aus dem Leben. Also, aus meinem und auch aus dem Leben von anderen Menschen. Ich halte meine Augen offen und kann über mich selbst lachen.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Bis die Geschichte fertig ist 😉

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Gar keine. Jeder soll sein Ding so machen, wie er es für RICHTIG hält. Ups, war das jetzt ein Tipp? 😉

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Klar. Wer hat das nicht?!

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seid du schreibst?

Seit ich schreibe, geht es mir besser, da ich mache, was mich glücklich macht.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Manchmal ja. Ich mag das Buch „Passionsfrucht“ von Karel G. van Loon

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ich mache etwas ganz neues. Leider darf ich noch nicht darüber sprechen. Allerdings wird es auch weitere Fortsetzung meines Herzensprojektes (Jake, Sylter Inselhund) geben. Jetzt zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte „Syltzauber trifft Weihnachtsstern“
https://www.amazon.de/Syltzauber-trifft-Weihnachtsstern-Sylter-Inselhund-ebook/dp/B076P969GR/ref=asap_bc?ie=UTF8

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Nein. Ich lasse mich immer treiben …

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe = Blau
Tier = mein Hund
Land = Deutschland
Charaktereigenschaft = Eigensinnig
Berühmte Persönlichkeit = Helmut Schmidt
Zitat = Nur wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken!

Interview mit Kerry Greine

Name: Kerry Greine
Wohnort: in der Nähe von Hamburg
Hauptberuflich: Autorin
Hobbies: Mein Hund, am Strand laufen, kochen/backen, lesen, tanzen
Deine Werke: Ich habe insgesamt (allein und mit Ben zusammen) bereits 20 Bücher veröffentlicht. Es wäre ein bisschen viel, sie alle hier aufzuzählen. 😉 Aber eine Übersicht gibt es hier: https://www.amazon.de/Kerry-Greine/e/B00EH95C08/ref=dp_byline_cont_ebooks_1

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Nach einer Tumor-OP habe ich beschlossen, dass das Leben zu kurz ist, um seine Träume auf später zu verschieben. Und einer meiner größten Träume seit ich ein Kind war, war, Bücher zu schreiben. Also hab ich mir gesagt: „Jetzt oder nie!“

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Ich hab da kein bestimmtes Ritual, aber Kaffee und Schokolade helfen immer. 😉

Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Aus dem Leben. 😉 Es ist ganz unterschiedlich. Ein Wort, das ich lese, ein Satz, den ich höre, ein Sonnenstrahl, eine Wolke, ein Gespräch in der S-Bahn … Es kann alles sein.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Ist man als Autor jemals zu 100% zufrieden? 😉 Nein, Spaß! Das ist unterschiedlich. Die gemeinsamen Bücher mit Ben schreiben sich schneller, weil wir uns gegenseitig motivieren und es einfach riesigen Spaß macht zu zweit. Außerdem teilt man sich die Arbeit so ja auch. 😉 Allein brauche ich länger. Zwischen ein paar Wochen und einem Jahr war schon alles dabei.

Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

Ich kann jedem nur raten, auf sein Herz zu hören, egal was andere sagen. Seinen eigenen Weg zu gehen und sich nicht zu sehr – auch im Schreiben – von anderen beeinflussen zu lassen.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Wirklich stört nicht, nein. Ich mag mich so, wie ich bin.  Aber es gibt sicher auch Tage, an denen ich nicht ganz so zufrieden bin und mich in meiner Haut nicht wohlfühle. An denen mich doch etwas stört, obwohl ich im Grunde sehr zufrieden mit mir bin. Aber solche Tage hat wohl jeder. 😉

Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Sehr stark! Ich habe einen komplett anderen Tagesablauf, weil ich keine festgelegten Arbeitszeiten mehr habe. Ich arbeite, wann es mir gefällt und wo es mir gefällt. Ich bin freier, ungebundener und glücklicher. Ich bin einfach ich …

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ja, ich lese natürlich auch selbst. Eins meiner Lieblingsbücher ist Janes Austens „Stolz und Vorurteil“.

Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Das ist eine gute Frage. 😉 Gemeinsam mit Ben haben wir noch einen Roman in der Überarbeitung, der im nächsten Jahr erscheinen wird. Ansonsten schaue ich einfach, was sich die nächsten Wochen so ergibt, wohin mein schriftstellerischer Weg mich führt. Ich möchte möglichst bald etwas Neues anfangen zu schreiben, aber wie und was, ob allein oder gemeinsam mit Ben … das steht noch nicht fest. 😉

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ja, das Ende steht meistens schon fest, bevor ich anfange zu schreiben. Der Weg dorthin ergibt allerdings erst beim Schreiben. 😉

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe – lila
Tier – Hund
Land – Insel (Sylt)
Charaktereigenschaft – Ehrlichkeit
Berühmte Persönlichkeit – John F. Kennedy
Zitat – „Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand“ (Blaise Pascal)

Interview mit Micah

Heute ist unsere April unterwegs, um sich mit Micah zu treffen. Er wird ihr das Hotelzimmer zeigen und sich ihren Fragen stellen. 

Herzlich willkommen zur kleinen privaten Führung.

Hallo, toll, dass du Zeit hast. Wie geht es dir?

Ganz gut. Und selbst?

Auch, danke. Du hast mir eine Führung versprochen, ich bin schon ganz gespannt auf dieses Hotel.

Dann lass uns losgehen. Was möchtest du zuerst sehen?

Womit beginnt man denn bei so einer Führung? In die Küche möchte ich nicht.

Na ja ich würde sagen, die Lobby hast du ja nun auch schon gesehen und sie ist nicht wirklich spannend. Wir haben einen Pool drinnen und einen draußen. Dort gibt es Cocktails. Sienna liebt Cocktails. Wie steht es mit dir?

Entschuldige, aber ich komme vom Land, mein Lieber. Cocktails sind was für Stadtmädels. Ich bevorzuge einen guten Whisky oder ein Bier.

Auch gut. Haben wir auch da. Wir haben ein Orangen-Bier, das hier um die Ecke gebraut wird.

Orangen-Bier? Das probier ich mal.

Sehr gerne. Dann lass uns ins Restaurant gehen. Oder möchtest du heraus in den Garten? Dort verbringe ich gerne meine Zeit.

Zeig mir erst das Restaurant und erzähl mir etwas. Was hat es mit diesem Hotel auf sich?

Nun, das Hotel ist seit Generationen in Familienhand. Meine Oma hat es kürzlich meinen beiden Brüdern und mir vererbt. Ich arbeite mal hier und mal dort mit. Am liebsten allerdings mit den Pferden. Wir haben einen Stall ganz in der Nähe des Strandes.

Pferde? Oh toll. Ich liebe Pferde. Da müssen wir nachher auf jeden Fall noch hin. Kommt ihr drei euch nicht in die Quere? Drei testosteron-typen unter einem Dach?

Hahahaha. Ja, das ist nicht immer ganz so leicht. Manchmal fliegen die Fetzen. Oder schlimmeres.

Glaub ich gern. Wer macht was? Wo seid ihr eingeteilt?

Tyron hat die Führung übernommen, Dashiel macht, was er will, also meist nichts Gutes, und ich kümmere mich vor allem um den Freizeitbereich.

Und wo lebt ihr?

Wir wohnen ganz oben. Jeder von uns hat eine eigene Suite.

Eine Suite? Zeigst du mir die?

Also, die gehört eigentlich nicht zur Führung …

Warum nicht? Hast du anstatt im Keller, deine Leichen in der Suite versteckt?

Wer weiß? Na schön, wenn du drauf bestehst, gehen wir halt dort hin.

Sehr nett von dir.

Wir trinken unser Bier aus und gehen dann an den anderen Suiten vorbei zu Micahs. Gespannt folge ich ihm und er führt mich einen langen Gang entlang.

Ja, da wären wir also.

Auf einmal schirmt er mit der Hand ein Eingabefeld ab und tippt einen Code für seine Tür ein.

Hey, was wird das? Sicherheitstrackt?

Bin etwas verwirrt. Seit wann benötigt man einen Code für sein eigenes Zimmer.

Na ja … er kratzt sich über die Wange Meine Suite hatte genau wie die meiner Brüder ursprünglich ein normales Schloss. Ich bin allerdings was das angeht sehr schusselig.

Du verarscht mich?! Einen Code kannst du dir merken, aber einen Schlüssel verlierst du? grinse

Na ja ich verliere den Schlüssel nicht, ich lasse ihn für gewöhnlich in der Suite liegen. Oder es war so, bis es Tyron genügte, dass ich ständig bei ihm auftauchte und den Ersatzschlüssel haben wollte. Er baute mir dieses Ding dort an und ließ mich den Code vorwärts und rückwärts auswendig lernen.

Das ist irgendwie so typisch Mann. lache

Äh ja … du sagtest, du magst Whiskey, richtig?

schnell lässt er mich eintreten und sein Blick spricht Bände … ich habe ihn in seiner Männlichkeit gekränkt 

Ja, genau. Whisky

lange Zeit sitzen wir in seiner Suite und er erzählt vom Hotel

 

Interview mit Dorian

Für die Neuerscheinung von Nicolas Buch, dem zweiten Millionär der Three Millionaires Reihe, haben wir uns auf den Weg gemacht mit ein paar Fragen, die wir Dorian gestellt haben. Dank der Autorin war es uns möglich, schnell ein Date mit ihm zu bekommen, obwohl er eben erst von der Tour zurück gekommen ist.

Entschuldigt, ich bin ein bisschen spät dran. Wir sind gerade erst von einer Konzerttour zurück und ich musste noch meine Tasche ausräumen. Wahnsinn, wie viele T-Shirts man an einem Wochenende durchschwitzen kann. Wie geht es euch?

Schön, dass du es trotzdem einrichten konntest. Uns geht es gut, wie geht es dir?

Gut, sehr gut eigentlich. Es war ein gelungenes Finale, aber jetzt freue ich mich auch auf ein paar freie Tage.

Erzählst du uns ein bisschen von deinem Bandalltag?

Na ja, was möchtet ihr hören? Wir sind ein sehr eingespieltes Team, Sienna kenne ich schon … immer. Ich kannte sie, lange bevor ich ihren Namen schreiben konnte und ich könnte mir keine bessere Chefin als sie vorstellen. Nur Gary nervt mich oft. lachend fügt er hinzu oder ich ihn.

Chefin? Ist sie denn wirklich so etwas wie eine Chefin? Mit Zuckerbrot und Peitsche? Man muss ja mal fragen …

Haha. Das wäre wohl für einige ein sehr schöner Traum. Das mit der Peitsche. Dorian schüttelt den Kopf Darauf steht Sienna nicht, da würde ich mein Schlagzeug verwetten. Nein, Sienna ist keine typische Chefin. Sie ist gut zu uns.

Du kennst sie gut? Ihr seid Freunde, wie habt ihr euch kennengelernt?

Wir stammen aus der gleichen Kleinstadt und unsere Mütter setzten uns zusammen in den Sandkasten. Damals war sie noch nicht so nett zu mir. er grinst bei der Erinnerung daran

Soll heißen? Gab es die ein oder andere Schaufel auf den Kopf, wenn du ihre Sandkuchen kaputt gemacht hast?

Ich hätte niemals ihre Sandkuchen zerstört lacht er herzlich. Aber sie hat mich immer gehauen, das ist wahr.

Was für ein böses Mädchen. Dafür habt ihr euch jetzt umso lieber. Wie hast du die Zeit ihres Schlaganfalls erlebt?

Ja wir lieben uns. Ihr Schlaganfall … Gott, es war grauenhaft. Ich hab sie niemals so hilflos erlebt und so verzweifelt. Mir ist das unheimlich an die Nieren gegangen. Ich hab viel für sie gebetet.

Ich kann es mir ungefähr denken. Hat sich eure Bindung dadurch nochmal verändert?

Das ist eine exzellente Frage. Ich denke, ja. Sie hat ja auch für eine Weile danach mit mir zusammen gewohnt. Und so haben wir Dinge voneinander erfahren, die wir sonst vielleicht nie erfahren hätten.

Was war das interessanteste, dass du von ihr erfahren?

Dass sie niemals in mich verliebt war lacht er nein, Spaß beiseite. Sienna redet im Schlaf.

Das ist ja witzig, das tue ich auch. Mich versteht nur nie jemand. Woher weißt du das so genau? Habt ihr in einem Bett geschlafen?

Wir sind des Öfteren Abends auf meiner Couch hängen geblieben. Es war, als hätten wir uns viel zu lange nicht gesehen und konnten nie ein Ende mit dem Erzählen finden. Ich hab versucht sie von Micah abzulenken und ihr hübsche Männer im Fernsehen noch hübscher geredet.

Damit kennst du dich aus, richtig? grinse

Ein bisschen vielleicht?!

Wie stehen deine Bandmitglieder zu dir?

Collin und ich haben schnell Freundschaft geschlossen. Wir kabbeln uns im Spaß oft um Sienna. Er ist tatsächlich in sie verliebt, denke ich.

Für sie scheint es aber nur den Einen zu geben, oder? Habt ihr viel über Micah gesprochen, du und Sienna?

Oh ja, für Sienna gibt es nur ganz oder gar nicht. Das war schon so, als sie sieben war und ihren Schulkameraden Jacob „datete“. Da war ich dann mal ein paar Wochen abgemeldet. Ja, wir haben viel über Micah gesprochen. Besonders in der Zeit, in der sie ihn auf den Mond gewünscht hat.

Auf dem Mond kam er ja glücklicherweise nicht an, die beiden haben es geschafft, und wir wünschen ihnen alles gute. Dir danken wir für das nette Gespräch, es war uns eine Freude, dich kennenzulernen.

Nein, nein, ich habe zu danken. Vielleicht hören wir ja irgendwann erneut voneinander.

Das würde uns wahnsinnig freuen. Viel Erfolg weiterhin.

Interview mit Janina Venn-Rosky

Name: Janina Venn-Rosky
Wohnort: Berlin
Hauptberuflich: Autorin, Designerin
Hobbies: Lesen, Backen, Tee trinken, Pilates, Spazierengehen
Deine Werke: Die Tea Time-Trilogie, Der perfekte Kuss,
Die Fee im Absinth

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich war schon als Kind eine exzessive Leserin. Irgendwann hatte ich nahezu die gesamte Kinderbuchabteilung in der Bücherei gelesen. Irgendwann habe ich dann angefangen kleine Geschichten zu schreiben, später auch Gedichte. Nach dem Schulabschluss habe ich aber erst einmal einen anderen Weg eingeschlagen. Ich habe Design studiert und viele Jahre hauptsächlich im Bereich Einrichtungs- und Farbtrends gearbeitet, was ich auch neben dem Schreiben heute noch tue. Aber der Drang zum Schreiben war immer da, bis ich irgendwann beschlossen habe, das Schreiben wieder aufzunehmen. So entstand im Laufe einiger Jahre mein erster Roman, „Die Fee im Absinth.“ Als der veröffentlicht war, war für mich klar, dass das Schreiben definitiv nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken ist.

Was brauchst du zum Schreiben? Mal abgesehen von einem anständigen Schreibprogramm.

Auf alle Fälle einen Becher Tee. Ohne Tee geht bei mir gar nichts. Ansonsten brauche ich nicht viel. Ruhe und meinen Computer. Am liebsten schreibe ich zuhause am Schreibtisch. Oder auch im Zug. Da fließen die Gedanken so gut.

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Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

Inspiration finde ich überall. In Büchern, Filmen, bei einem Spaziergang am Meer. Ein gutes Gespräch mit einer Freundin kann inspirierend sein oder auch einfach eine Stunde in einem schönen Café mit einer guten Tasse Tee.

Wie lange schreibst du, bis eine Geschichte fertig ist und du zufrieden bist?

Inklusive Überarbeitung dauert es mittlerweile ein knappes halbes Jahr, bis ich einen Roman fertig geschrieben und überarbeitet habe. Die Überarbeitung dauert dabei immer am längsten. Die erste Version ist immer recht schnell geschrieben, aber der Feinschliff, der braucht Zeit und mehrere Überarbeitungsrunden.

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Welche Tipps würdest du jungen Autoren mit auf den Weg geben?

So viel schreiben wie möglich und so viel lesen wie möglich. Und sich mit anderen Autoren austauschen und vernetzen. Man kann so viel voneinander lernen und der Austausch mit anderen macht viel Spaß.

Gibt es etwas, das dich an dir selbst stört?

Manchmal will ich zu viel auf einmal und neige dazu mich zu verzetteln vor lauter Möglichkeiten.

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Wie stark hat sich dein Leben verändert, seit du schreibst?

Sehr. Das Schreiben ist mittlerweile zu einem großen Tag meines Alltags geworden. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht schreibe. Außerdem habe ich so viel neue Freunde hinzugewonnen und Dinge gelernt. Es hat definitiv meinen Horizont sehr erweitert.

Liest du selbst? Hast du ein Favouritebook und warum?

Ich bin nach wie vor begeisterte Leserin. Mein All-time-favourite ist „Pride & Prejudice“ von Jane Austen. Es zu lesen, fühlt sich jedes Mal an, wie nach Hause zu kommen.

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Wie geht es weiter? Was erwartet uns von dir?

Ich habe gerade eben den dritten Teil der Tea Time-Trilogie veröffentlicht, die damit abgeschlossen ist. Jetzt beginnt langsam die Planung für das nächste Buch. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, aber ich denke, es wird mich ans Meer führen. Die Frage ist nur, an welches …

Weißt du schon vorher, wie deine Geschichte endet?

Ja. Das überlege ich mir immer als erstes, der Weg dahin kann sich beim Schreiben noch ändern, aber ich brauche immer ein Ziel im Kopf, wo ich hinwill. Und bisher bin ich da auch jedes Mal angekommen.

Ich würde gern ein kleines Spiel mit dir machen. Ich nenne dir einen Begriff und du antwortest mit dem erstbesten was dir dein Bauchgefühl sagt darauf.

Farbe: Smaragdgrün
Tier: Chinchilla
Land: England
Charaktereigenschaft: Aufgeschlossenheit
Berühmte Persönlichkeit: Jane Austen
Zitat: „Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“